New coins on the block – Cardano (ADA)

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 5 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Quelle: Cardano via Medium

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Erst seit dem 2. Oktober auf Börsen handelbar kann Cardano dennoch Platz 14 der Kryptowährungen für sich beanspruchen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Der Preis von ungefähr 0,02 USD pro Coin führt bei einem Supply von ungefähr 30 Milliarden ADA zu einem Marktkapital von ungefähr 700 Millionen US-Dollar und damit zu Platz 14 der Kryptowährungen. Ob das Coin diese hohe Position halten kann, ist natürlich ungewiss, aber ein starkes Anfangsinteresse kann Cartano unterstellt werden

Cardano – Durch Forschung zur Kryptowährung

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Das Team hinter Cardano besteht aus der Cardano-Foundation, IOHK und Emurgo. Bei der Cardano-Foundation handelt es sich um ein Unternehmen aus der Schweiz, welches sich um den Dialog mit den Behörden auf der einen und der Community auf der anderen Seite kümmern möchte.

Bei Emurgo handelt es sich um ein Investment-Unternehmen, welches das Projekt finanziell unterstützt.

Das Unternehmen IOHK schließlich versteht sich als Unternehmen mit hohen Ansprüchen in den Bereichen Forschung und Entwicklung und kann verschiedene Publikationen um den Themenkomplex Blockchain vorweisen. Auch wenn die jüngsten Veröffentlichungen primär Cardano im Fokus haben, kann dieser Thinktank Veröffentlichungen seit 2015 vorweisen. Einige davon scheinen auch durch einen Peer-Review-Prozess gegangen zu sein, ein Detail, auf das das Team hinter Cardano großen Wert legt – ob Peer-Review immer ein Garant für Qualität ist, sei dahingestellt, man merkt den Veröffentlichungen aber einen akademischen Anspruch an.

Dieser soll sich auch in Cardano niederschlagen, so wird betont, dass es sich bei Cardano um das erste Blockchain-Projekt handle, welches basierend auf einer “wissenschaftlichen Philosophie” entwickelt wurde. Dabei ist weniger ein bestimmter wissenschaftstheoretischer Ansatz gemeint – wir haben es also nicht mit einer auf Falsifikationismus, Lakatos oder Feyerabends anything goes-Ansatz aufbauenden Blockchain zu tun.

Was sie damit meinen ist, dass man nicht mit einer schon fest definierten Roadmap oder einem entsprechenden White Paper beginnt. Stattdessen wird von verschiedenen Forschungsgruppen an einzelnen Aspekten geforscht, welche in separaten Veröffentlichungen dargestellt werden. So soll ein modularer Aufbau von Cardano unterstützt werden, bei dem der buchhalterische und der technische Aspekt der Kryptowährung in unterschiedlichen Layern realisiert sein soll. Diese werden als Cardano Settlement Layer (CSL) und Cardano Computation Layer (CCL) bezeichnet.

Diese wissenschaftlichen Tätigkeiten sollen weiter fortgesetzt und in dem modular aufgebauten Cardano implementiert werden. Die dafür notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeit soll zukünftig über einen dezentralen Funding-Mechanismus finanziell unterstützt werden können.

Schließlich möchte man sich an der Vorgehensweise der Internet Engineering Task Force hinsichtlich der Weiterentwicklung der Kryptowährung orientieren. Die Internet Engineering Task Force ist eine Organisation, welche sich um die Entwicklung von Innovationen in den verschiedenen Internet-Protokollen kümmert.

Ouroboros der Proof-of-Stake-Mechanismus von Cardano

Kern des Cardano-Protokolls ist Ouroboros – ein neu entwickelter Proof-of-Stake-Mechanismus. Hauptentwickler dieses Konsensmechanismus ist Prof. Dr. Aggelos Kiayias von der University of Edinburgh. Der Mechanismus hinter Ouroboros wurde in einem Peer-reviewten Paper für die Crypto 2017, einer große Konferenz über Kryptographie, vorgestellt.

Ouroboros verspricht einen Proof-of-Stake-Mechanismus, dessen Sicherheit sich mit einem Proof-of-Work-Konsens wie Bitcoin messen lässt. Proof-of-Stake ist, wie man in den letzten Monaten bei verschiedenen new coins on the block sehen konnte, aktuell recht beliebt. Das liegt zum einen daran, dass der Konsensmechanismus deutlich energieeffizienter als ein Proof-of-Work-basiertes Mining ist. Zum anderen ist für viele Investoren die Aussicht, dass sich ein Anfangs-Investment ohne Kauf und Installation von Hardware durch Staking vermehrt.

Beim Proof-of-Stake ist die Grundidee, dass Nutzer mit einem großen Stake, also mit einem hohen Investment in die Kryptowährung, großes Interesse an einem funktionierenden Netzwerk haben und entsprechend korrekte Blöcke generieren. Der korrekte Block wird also nicht über eine energieaufwändige Berechnung gefunden, sondern von den unterschiedlichen Stakeholdern durch einen gewichteten Zufallsprozess ausgewählt. Von verschiedenen Seiten wurden bezüglich dieser Anfangshypothese und der Sicherheit des Konsensmechanismus Bedenken artikuliert, auf die verschiedene Proof-of-Stake-Implementationen unterschiedlich reagieren.

Ouroboros verspricht nun einen Ansatz, welcher nicht heuristisch die angesprochenen Probleme angeht, sondern die Lösungen analytisch herleitet und so gegen Angriffe wie Double Spending und 51-%-Attacken sicher sein soll. Die Hintergründe dazu sind in dem genannten Paper aufgeführt.

Daedalus – eine Wallet für ADA

Während die Blockchain Cardano heißt wird die Kryptowährung als ADA bezeichnet. Um diese sinnvoll zu verwalten, existiert mit Daedalus eine Wallet, die in Zukunft nicht nur das Staking von ADA ermöglicht, sondern Bitcoin und Ethereum Classic unterstützen soll. IOHK haben sich für Ethereum Classic sehr stark gemacht, was diesen Schwerpunkt erklären könnte.

Soweit zu einigen Plänen. Was kann die Daedalus-Wallet zum aktuellen Zeitpunkt? Neben dem Lagern von ADA innerhalb einer Wallet und der Möglichkeit zum Senden und Empfangen ist ein interessantes Alleinstellungsmerkmal, dass ein konfigurierbares Monitoring der eigenen Transaktionen erlaubt, auf einfache Weise im Auge zu behalten, wann eine Transaktion irreversibel ist.

Das Cardano-Ökosystem macht einen interessanten Eindruck. Die vergleichsweise nüchterne Sprache weiß zu gefallen, das Entwicklungsteam hinter Cardano behauptet nicht ständig, das neue Bitcoin oder Ethereum zu sein. Etwas anstrengend ist die Unmenge an Informationen. An White Papern ist das angenehme, dass in einem Paper der Sinn hinter einer Kryptowährung zusammengefasst ist. Im Kontrast dazu können auf IOHK 89 Paper gelesen werden – das peer-reviewed Paper über Ourboros selbst umfasst 54 Seiten, und ist nur einer der Fachartikel über ihren Konsensmechanismus.

Neben Ourboros und Daedalus scheint sich das Team noch deutlich mehr vorgenommen zu haben; Gedanken zu Side Chains findet man ebenso wie Diskussionen von Smart Contracts. Man merkt, dass in diesem Artikel nur auf bestimmte Kernaspekte geschaut wurde. Wer mehr erfahren will, sei auf die Webseiten von Cardano und die Veröffentlichungen von IOHK verwiesen.

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