Nach Hack: Japanische Bitcoin-Börsen wollen neue Regeln

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Japanische Bitcoin-Börsen haben sich zusammengeschlossen, um Sicherheitsmaßnahmen gegen künftige Angriffe zu treffen. Die neuen Regeln werden jedoch kaum Einfluss auf die Sicherheit der Börsen haben. Ein Kampf gegen Windmühlen?

Es war wohl jener berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Am 17. September stahlen Unbekannte Kryptowährungen im Wert von 59 Millionen US-Dollar von der Krypto-Börse Zaif. Darunter die stattliche Summe von 5.966 Bitcoin sowie einige Reserven an Bitcoin Cash und MonaCoin. Zunächst dachten die Betreiber der Börse lediglich, dass es sich um einen Serverfehler handelte. Am nächsten Tag stellten sie jedoch ernüchtert fest, dass es sich um einen Hack gehandelt haben musste. Schließlich alarmierten die Betreiber die Behörden – bisher fehlt von den verlorenen Bitcoin jedoch jede Spur.

Neue Regelungen sollen Bitcoin-Diebstahl eindämmen


Um solchen Vorfällen in Zukunft besser entgegenzutreten, hat sich nun eine Gruppe von Bitcoin-Börsen-Betreibern zusammengefunden. Sie wollen neue Regeln schaffen. Wie die Japan Times berichtet, will die „Japan Virtual Currency Exchange Association“ künftig eine Beschränkung für online eingelagerte Kryptowährungen einführen. Über die genauen Beschränkungen ist man sich offenbar noch nicht einig. Jedoch überlegen sich die Mitglieder des Ausschlusses momentan, eine Obergrenze von 10-20 Prozent der Nutzereinlagen einzuführen. Das bedeutet, dass sich Bitcoin-Börsen künftig verpflichten, den Rest der Kryptowährungen anderweitig zu lagern. Momentan arbeiten sie die Regeln noch aus, um sie dann der japanischen Finanzaufsichtsbehörde zur Revision vorzulegen.

Symptombekämpfung ohne Problemlösung

Damit reagiert der Zusammenschluss der Betreiber auf eine Reihe von Angriffen auf Krypto-Börsen. Bereits im Januar dieses Jahres wurde Coincheck angegriffen. Dabei kamen Schätzungen zufolge insgesamt 523 Millionen NEM abhanden. Eine Begrenzung der online eingelagerten Kryptowährungen würde solche Zwischenfälle künftig lediglich einschränken, jedoch nicht verhindern. Die Sicherheit der Börsen wird dadurch letztlich nicht erhöht, das alte Problem bleibt bestehen: Kryptowährungen können noch so sicher sein, wenn sie auf unsicheren zentralisierten Börsen gehandelt werden, können sie Angreifer von dort jederzeit entwenden. Wie man dieses Problem – bedingt – lösen kann, steht hier.

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