Bitcoin bekommt finanzkräftige Verstärkung. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, will ein neues Konsortium die langfristige Sicherheit des Netzwerks in Zukunft unterstützen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören nicht nur die Elite der Krypto-Branche wie Galaxy, Strategy oder auch Coinbase, sondern mit BlackRock und Fidelity auch Größen aus dem traditionellen Finanzsektor.
Ziel sei es, kommenden sicherheitsrelevanten Herausforderungen frühzeitig zu begegnen, heißt es. Dafür stellt die Allianz zunächst 15 Millionen US-Dollar bereit. Das Geld soll vor allem an Entwickler gehen, die an Optimierungen des Open-Source-Netzwerks arbeiten.
Im Mittelpunkt steht dabei unter anderem die Vorbereitung auf mögliche Risiken durch Quantencomputer, wenngleich eine unmittelbare Gefahr aktuell nicht bestünde, so das Konsortium. Dennoch wolle man die bereits angestoßene Entwicklung quantensicherer Kryptografie unterstützen.
Die Gruppe betont, keinen direkten Einfluss auf die Entwicklung nehmen zu wollen. Entscheidungen über Änderungen am Netzwerk würden weiterhin ausschließlich von der dezentralen Entwicklergemeinschaft getroffen.
Quantencomputer könnten Bitcoin 2029 knacken
Derweil schlagen verschiedene Forscher Alarm. Die rasante Entwicklung im Quantencomputing könnte die Sicherheitsarchitektur verschiedener Krypto-Projekte früher knacken, als bislang angenommen. Google hält ein solches Szenario bereits 2029 für realistisch.
Die Branche rüstet sich bereits für den “Q-Day”. Seit Monaten kursieren verschiedene Ansätze, wie sich Projekte vor Quantencomputern schützen können: von Maßnahmen wie BIP 360 bis zu jüngsten Vorstößen zur Absicherung gefährdeter Wallets. Wie groß die Gefahr der Supercomputer wirklich ist, erklärt Quantenphysiker Markus Pflitsch im Interview mit BTC-ECHO.
