Musikrechte sollen zukünftig über eine Blockchain aufgezeichnet werden

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Rock band performs on stage. Guitarist, bass guitar and drums. Guitarist in the foreground. Close-up.

Quelle: © Voloshyn Roman - Fotolia.com

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Drei Vereinigungen, die sich für den Schutz geistigen Eigentums einsetzen, haben sich zusammengetan, um gemeinsam eine Blockchain-Lösung zur Sicherung von Musikrechten und anderen Contentformen zu entwickeln.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Sven Wagenknecht

Unterstützt wird das Projekt von IBM und der Distributed Ledger Plattform Fabric von Hyperledger. Dabei soll eine Verbindung zwischen der Zeit der Contentproduktion und des Contentkonsumes hergestellt werden.

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Bei den drei Vereinigungen handelt es sich um die American Society for Composers, Authors and Publishers; the Society of Authors, Composers and Publishers of Music; and PRS for Music. Hauptziel ist die Bekämpfung von Musikpiraterie, indem die Daten einzelner Musikstücke über die Blockchain getracked werden.

Der Chief Executie von PRS for Music, Robert Ashcroft, erklärt in einem Statement wie Echtzeit-Reports zum digitalen Datenkonsum helfen können, Stakeholder zu schützen und neue Geschäftsmodelle aufzubauen.

“Wenn wir unsere Vorhaben mit der Blockchain umsetzen, dann werden sich neue Möglichkeiten für Entwickler von digitalen Applikationen ergeben. Gleichzeitig können gerechtere Auszahlungssysteme für die Künstler implementiert werden.”

Ähnlich wie auch bei anderen Blockchain-Konsortien versucht die Initiative eine dezentrale Datenbank aufzusetzen, die die anfallenden Daten aufzeichnet.

Besonders hingegen ist, dass es sich bei den aufzuzeichnenden Informationen um Metadaten der Musikstücke handelt. Zusätzlich sollen Echtzeitupdates sowie extra Aufzeichnungskapazitäten implementiert werden – wie das Ganze konkret funktionieren soll, wurde allerdings nicht genauer erläutert.

Unbestritten ist hingegen, dass das Thema Schutz und Vermarktung geistigen Eigentums schon des Öfteren mit Blockchain in Zusammenhang gebracht worden ist. Schließlich sind de Umsätze der US-Musikindustrie seit 2006 um über 5 Milliarden US-Dollar zurückgegangen, primär durch das Streaming kostenloser Musik.

So arbeiten bereits die Startups dotBlockchain Music (dotBC), MusicChain und Ujo Music an Lösungen, um geistiges Eigentum zu schützen und Mittelsmänner, wie Musiklabels, zu umgehen.

BTC-ECHO

Englische Originalversion via CoinDesk

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