Mehr als nur „Bitcoin-Brücke“: Fidor will API-Exchange-Plattform einrichten

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Fidor Solutions hat sich in einem Wettbewerb gegen 30 Konkurrenten durchgesetzt. Das Unternehmen unterzeichnete am 18. September eine Vereinbarung zur Einrichtung einer API-Exchange-Plattform. Die Fidor-Bank gilt als wichtige Brücke zwischen Bitcoin und Fiatwährungen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Die Fidor Bank ist vor allem dafür bekannt, eine Brücke zwischen Bitcoin und Fiatwährungen zu schlagen. Als Finanzdienstleister, der mit wichtigen Kryptobörsen kooperiert, nimmt sie bisher eine Mittlerrolle im Bereich Bitcoin und Blockchain ein. Mit einer geplanten API-Exchange-Plattform plant das Unternehmen nun, seinen Geschäftsbereich zu erweitern.

Laut einer Pressemitteilung hat Fidor Solutions eine internationale Ausschreibung gegen 30 Bewerber in zwölf Konsortien in Asien gewonnen. Das Unternehmen unterzeichnete eine Vereinbarung zur Einrichtung einer API-Exchange-Plattform (APIX) als FinTech-Marktplatz und Sandbox in der ASEAN-Region. Die Ausschreibung erfolgte durch das ASEAN Financial Innovation Network (AFIN).


Fidor arbeitet dafür in einem Konsortium mit den Dienstleistern Virtusa und Percipient zusammen. FinTechs und Banken wird mithilfe dieses ehrgeizigen Projekts eine vertraute und transparente API-basierte Marktplatz- und Sandbox-Umgebung zugänglich gemacht. Mit dieser setzt Fidor auf eine Verstärkung der Innovation sowie Intensivierung der Zusammenarbeit. Sie erhofft sich außerdem einen besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen in der gesamten ASEAN-Region. Entsprechend enthusiastisch gibt sich Gründer und Geschäftsführer Matthias Kröner:

„Ich bin sehr stolz, dass die Wahl von AFIN auf das Konsortium mit Fidor fiel. Wir freuen uns darauf, Teil eines so ehrgeizigen Projektes zu sein, durch das wir Menschen weltweit den Zugang zu Finanzdienstleistungen verbessern bzw. überhaupt erst ermöglichen werden – ein Thema, das für Fidor und die weitere Entwicklung der Bank wichtig sein wird.“

Fidor will FinTech und Banken zusammenbringen

AFIN ist eine Initiative der IFC (International Finance Corporation), der MAS (Monetary Authority of Singapore) und der ABA (ASEAN Bankers Association) mit dem Ziel, den Zugang zu und die Nutzung von Finanzdienstleistungen auszuweiten und zu fördern. Die AFIN stützt sich dabei auf drei Säulen:

  • Schaffung eines partnerschaftlichen Ökosystems der FinTechs und Banken: erleichterter Zugang der Banken zu einem breiteren Angebot an wettbewerbsfähigen (Fintech-) Lösungen, die zu den Chancen und Herausforderungen der Banken passen
  • beschleunigte Lieferung von Innovationen: schnellere Geschäfts- und Produktentwicklung durch effiziente Test-, Entwicklungs- und Integrationstools sowohl für Banken als auch für FinTechs
  • Förderung neuer technologischer Entwicklungen: Unterstützung der Entwicklung von Fähigkeiten im Bereich IT-Architektur-Strategie und -Management in den einzelnen Finanzinstituten

Open Banking

Wie man der Pressemitteilung von Fidor weiter entnehmen kann, wird das sogenannte „Open Banking“ momentan in ganz Europa, Großbritannien und einigen APAC-Ländern eingeführt. Dieses System habe besonders auf globaler Ebene große Auswirkungen. Die Öffnung des Bankensystems verändere schließlich die Art und Weise, wie die Märkte und ihre Teilnehmer arbeiten. Darüber hinaus beeinflusse es auch den Umgang der Kunden mit der Bank.

BTC-ECHO


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