Bestand wächst 

Strategy kauft weitere 1.150 Bitcoin für 101 Millionen US-Dollar und baut Vorsprung aus

Strategy bleibt der unangefochtene Marktführer. Mit dem jüngsten Zukauf verwaltet das Unternehmen nun Bitcoin im Wert von rund 53,5 Milliarden US-Dollar.

Josip Filipovic
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Strategy-Gründer Michael Saylor steht auf einer Bühne.

Beitragsbild: picture alliance

| Strategy glaubt langfristig an Bitcoin

Michael Saylors Strategy hat erneut Bitcoin nachgekauft. Laut einer aktuellen SEC-Mitteilung erwarb das Unternehmen 1.150 BTC für 101,3 Millionen US-Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 65.332 US-Dollar pro Bitcoin.

Mit dem jüngsten Zukauf hält das Unternehmen nun insgesamt 845.256 BTC. Die Bestände wurden für insgesamt knapp 64 Milliarden US-Dollar erworben, was einem durchschnittlichen Kaufpreis von 75.680 US-Dollar pro Bitcoin einschließlich Gebühren und Ausgaben entspricht. Damit baut Strategy seinen Vorsprung weiter aus und bleibt mit großem Abstand das weltweit größte Bitcoin Treasury-Unternehmen.

Bitcoin-Kauf über Vorzugsaktien finanziert

Der Kauf wurde aus den Erlösen des Aktienverkaufs im Rahmen des “At the Market“-Programms (ATM) finanziert. Strategy nutzt diese Programme, um frisches Kapital aufzunehmen und die Erlöse in Kryptowährungen zu investieren.

Der jüngste Kauf macht deutlich, dass der Verkauf letzte Woche keine Abkehr von der langfristigen Strategie bedeutete. Stattdessen wurde die Position innerhalb weniger Tage wieder deutlich ausgebaut. An der Börse bleibt die Strategy-Aktie dennoch klar unter ihrem Allzeithoch. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert das Wertpapier bei 120,44 US-Dollar und damit weit unter den Rekordständen aus dem vergangenen Jahr.

Auch Bitcoin-Kritiker Peter Schiff meldete sich nach der Bekanntgabe des Kaufs zu Wort. In einem Beitrag auf X kritisierte er den erneuten Ausbau der Bestände und schrieb: “Um den Schaden zu begrenzen, hat Saylor soeben bekannt gegeben, dass Strategy 1.550 BTC für 101 Millionen Dollar gekauft und gleichzeitig seine US-Dollar-Reserven um 100 Millionen Dollar aufgestockt hat.”

Und weiter: “Hätte MSTR Aktien mit einem Abschlag verkauft, hätte dies zu einer Verwässerung des Bitcoin-Wertes pro Aktie geführt. Das beweist nicht, dass MSTR Bitcoin verkaufen kann, sondern dass es dies nicht kann.”

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