Malta: Binance beteiligt sich an dezentraler Bank

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Malta: Binance beteiligt sich an dezentraler Bank

Neben einigen anderen Investoren beteiligt sich auch die zweitgrößte Börse Binance an der ersten dezentralen Bank, die in Malta eröffnen wird. Die Founders Bank bietet künftig ein Token-System an, mit dem Investoren am Unternehmen teilhaben.

Bloomberg hat am 12. Juli berichtet, dass Binance eine fünfprozentige Beteiligung an der weltersten dezentralen Bank erworben hat. Die Founders Bank soll auf einem blockchainbasierten System beruhen. Da die Founders Bank mit der Fundraising-Plattform Neufund zusammenarbeitet, kann man die Beteiligungstoken über diese Plattform erwerben, so Binance.

Die Bank hofft, eine Lizenz von der EU-Staatsregierung zu erhalten, damit die Geschäfte offiziell betrieben werden können. Sollte die Genehmigung durchgehen, wird die Bank die erste dezentrale und gemeinschaftseigene Bank der Welt sein, wobei die Eigentümer der Bank tatsächlich von Scheininvestoren gehalten wird.

Changpen Zhao, der CEO von Binance, twitterte dazu:

„Malta ist jetzt der Fusionsplatz für traditionelle Finanzierungen wie auch für Blockchain-Finanzierungen. In drei Monaten kann viel passieren.“

Die Founders Bank gibt an, dass sie die erste stabile und hochtechnologische Banklösung sein wird und die Kluft zwischen der traditionellen Finanzwelt und den innovativen Kryptounternehmen schließen will.

Kunden können in Malta mitentscheiden

Wer später im Besitz der Beteiligungstoken ist, ist somit auch Miteigentümer der Founders Bank. Dementsprechend handelt es sich um ein neues Geschäfts- und Finanzierungsmodell, das Malta wieder einen Schritt voranbringt.

„Wir freuen uns, nicht nur als einer der ersten Investoren dieser Inklusiv-Gemeinschaft und bahnbrechenden Initiative zu sein, sondern auch darauf, die gesamte Palette der Bankdienstleistungen zu erkunden. Wir freuen uns auch auf weitere lebhafte Blockchain-Möglichkeiten in Malta und auf weitere Partnerschaften in dieser Region“,

sagte Changpen Zhao.

Die Bank möchte sich auf Tech- und Geschäftsunternehmen konzentrieren und möchte „erstklassige“ Banklösungen anbieten. Nutzer können von mobilen wie auch von Desktop-Anwendungen auf ihre Bankkonten zugreifen. Außerdem will die Bank Kreditkarten anbieten. Das Unternehmen wartet derzeit auf die Ausstellung der Banklizenz von der maltesischen Finanzbehörde. Die Initiative soll zu Beginn des nächsten Jahres starten.

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