Binance US geht einen weiteren Schritt im Wettbewerb der Krypto-Börsen. Die Plattform kündigt an, die Gebühren für den Spot-Handel bei allen Handelspaaren vollständig zu streichen. Damit soll der Zugang zum Handel einfacher und günstiger werden.
Binance US ist die US-amerikanische Börsensparte von Binance und richtet sich an Nutzer in den Vereinigten Staaten. Mit der Maßnahme will das Unternehmen gezielt mehr Handelsvolumen auf die eigene Plattform ziehen.
So funktioniert das Gebührenmodell von Binance
Im Zentrum stehen die Maker- und Taker-Gebühren, die im Krypto-Handel üblich sind. Sie regeln, wie viel Nutzer für das Platzieren und Ausführen von Orders zahlen.
Maker stellen Kauf- oder Verkaufsaufträge ins Orderbuch, die nicht sofort ausgeführt werden. Dadurch erhöhen sie die Liquidität im Markt und zahlen in der Regel niedrigere Gebühren. Taker hingegen greifen auf bestehende Orders zu und führen diese direkt aus, wodurch Liquidität entnommen wird.
“Amerikanische Krypto-Händler haben viel zu lange zu viel bezahlt“, sagte Stephen Gregory, CEO von Binance US.
Und weiter: “Heute beweisen wir, dass eine vollständig regulierte US-Plattform auch die günstigste sein kann und dass der Wettbewerb in dieser Branche den Verbrauchern direkt zugutekommt.“
Nach Angaben des Unternehmens können Nutzer dadurch im Vergleich zu Coinbase bis zu 98 Prozent an Gebühren sparen, und das bereits ab der ersten Transaktion. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Gebühren mit dem hauseigenen Token BNB zu begleichen. In diesem Fall gewährt die Plattform einen weiteren Rabatt von fünf Prozent auf die Handelsgebühren.

