"Wollten nicht, dass ich begnadigt werde" 

Binance-Gründer erhebt schwere Vorwürfe gegen Konkurrenz

Laut Changpeng Zhao gab es in der Krypto-Branche Widerstand gegen seine Begnadigung durch Trump. Wollte man den Binance-Gründer loswerden?

Moritz Draht
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Bild zeigt Binance-Gründer Changpeng Zhao

Beitragsbild: picture alliance

| Binance-Gründer Changpeng Zhao wittert eine Kampagne gegen ihn

Binance-Gründer Changpeng “CZ” Zhao hat rivalisierenden Krypto-Börsen in den USA vorgeworfen, gegen seine Begnadigung durch Donald Trump lobbyiert zu haben. In einem Interview mit dem Podcast Crypto Banter erklärte der 49-Jährige, mehrere Wettbewerber hätten eine Rückkehr von Binance in den US-Markt verhindern wollen.

“Die anderen Krypto-Börsen in den USA wollten nicht, dass ich begnadigt werde”, sagte Zhao. Konkrete Beweise legte er dafür nicht vor. Er sei jedoch “ziemlich sicher”, dass es solche Versuche gegeben habe.

Zhao schließt Comeback aus

Binance hatte sich Ende 2023 nach einem Vergleich mit der US-Regierung weitgehend aus dem US-Markt zurückgezogen. Das Unternehmen zahlte damals rund 4,3 Milliarden US-Dollar wegen Verstößen gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze. Zhao selbst verbüßte 2024 eine viermonatige Haftstrafe.

Donald Trump begnadigte Zhao schließlich im Oktober 2025. Binance nahm den Betrieb in den USA bereits im Februar 2025 wieder auf. Eine Rückkehr in die Chefetage schloss Zhao jedoch inzwischen öffentlich aus. Im November 2023 wurde Richard Teng neuer CEO von Binance. Seit Dezember 2025 teilt er sich den Posten mit Mitgründerin Yi He.

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