Trocknet das Bitcoin-Angebot jetzt aus? Während die Kryptowährung um 84.000 US-Dollar kämpft, ziehen Anleger ihre Coins von den Börsen ab.
Trocknet das Bitcoin-Angebot jetzt aus? Während die Kryptowährung um 84.000 US-Dollar kämpft, ziehen Anleger ihre Coins von den Börsen ab.
Eigentlich gelten die südkoreanischen Krypto-Trader als besonders XRP-affin. Doch nun verliert der Ripple-Coin offenbar an Beliebtheit.
Fast 6 Millionen Ether liegen bereits in der Bilanz von Bitmine. Warum Tom Lee auf der Token2049 nun eine feste Ethereum-Grenze für die Zukunft zieht.

Bitcoin kommt ohne Banken, zentrale Instanzen und gemeinsame Uhr aus. Trotzdem muss das Netzwerk zweifelsfrei bestimmen können, welche Transaktion zuerst erfolgte. Die Lösung steckt tief im Design von Satoshi Nakamoto – und führt direkt zu Proof of Work.
Milliarden fließen derzeit in neue KI-Infrastrukturen. Hayes glaubt, dass ein späterer Einbruch überraschende Folgen für Bitcoin haben könnte.
Fast 60 Millionen Transaktionen in nur 90 Tagen. Ein Token hat das Bitcoin-Netzwerk in diesem Sommer stärker beschäftigt als alle anderen Anwendungen zusammen.
Wer Geld überweist, möchte auch seine Gegenleistung erhalten. Dieses Risiko soll ein neues Programm auf Solana jetzt ausschließen.
Bitcoin ist in den Portfolios vermögender deutscher Anleger längst keine Randposition mehr. Neue Daten von CoinShares zeigen, wie sich Deutschland von anderen Märkten unterscheidet.
Ein anonymer Kläger beruft sich auf das Fundrecht und fordert Coins, die seit Jahren unbewegt sind. Entscheidet das Gericht wirklich für ihn?

Filmriss nach der Party, eine gefälschte Flare-Seite und ein von YouTube verifizierter Fake-Garlinghouse: Was hinter diesen XRP-Verlusten steckt.

Der Kursanstieg im dritten Quartal beschert Strategy einen Buchgewinn von 21 Milliarden US-Dollar. Auch Bitmine baut seine Bestände weiter aus und nähert sich dem selbst gesteckten Ziel.
Blast zieht bei seiner Ethereum Layer 2 den Stecker. Die Einnahmen reichen nicht mehr aus, um die laufenden Kosten zu decken. Der Kurs bricht ein.
Wann kommt das nächste Bitcoin-Allzeithoch? Saifedean Ammous rechnet mit steigenden Preisen bis zum Zyklustop 2029 – spricht aber auch eine Warnung aus.

Trotz heftiger Kritik erneuert Donald Trump sein Versprechen, allen volljährigen US-Amerikanern 5.000 US-Dollar schenken zu wollen – wenn seine Partei die Zwischenwahlen gewinnt. Das wären die Folgen für den Bitcoin-Kurs.

Vor zwei Jahren gekauft, jetzt mehrere Millionen wert – das Krypto-Portfolio von Andrew Tate sorgt trotz seiner Festnahme für Spekulationen.

Bitcoin wird seit Jahren mit historischen Spekulationsblasen verglichen. Wie viel an diesem Vergleich wirklich dran ist, zeigt erst der Blick auf die Details.
Statt tokenisierte Aktien zu kaufen, empfiehlt Bitwise-CIO Matt Hougan den Einstieg in drei ganz bestimmte Kryptowährungen. Das sind seine Favoriten.
Weil der Gründer ohne Testament starb, begann ein Streit um die Nachfolge bei Ondo. Warum die Mutter des verstorbenen Gründers die neue Führung nicht anerkennt.
Eine Kryptowährung existiert nur digital. Es gibt keine Münzen und keine Scheine. Wer Bitcoin oder Ether besitzt, hat einen Eintrag in einem öffentlichen Kassenbuch, der Blockchain. Tausende Computer weltweit führen Kopien dieses Kassenbuchs und gleichen sie laufend ab. Bei selbst verwahrten nativen Coins wie Bitcoin kann deshalb keine Bank eine Transaktion eigenmächtig zurückbuchen. Anders sieht es bei zentral ausgegebenen Token aus. Emittenten von Stablecoins wie USDC behalten sich vor, Adressen zu sperren und Guthaben einzufrieren.
Der Zugriff auf das eigene Guthaben läuft über ein Schlüsselpaar. Aus dem öffentlichen Schlüssel wird die Adresse abgeleitet, an die andere Coins senden können. Mit dem privaten Schlüssel erzeugt man eine digitale Signatur, mit der Transaktionen autorisiert werden. Als Backup erzeugen Wallets meist eine Seed Phrase, also eine Folge von zwölf oder 24 Wörtern. Wer privaten Schlüssel und sämtliche Wiederherstellungsmöglichkeiten verliert, verliert in der Regel dauerhaft den Zugriff. Bei selbst verwahrten Coins gibt es keine Bank, die ein Passwort zurücksetzt.
Der Begriff Kryptowährung leitet sich von der Kryptografie ab. Umgangssprachlich ist auch von Krypto, Kryptogeld oder Coins die Rede. Rechtlich spricht die EU von Kryptowerten, denn nicht jeder Token ist als Währung gedacht. Auch das Bundesfinanzministerium unterscheidet zwischen Currency Token, Utility Token und Security Token, also Zahlungs-, Nutzungs- und Wertpapier-Token.
Bei Blockchain-Netzwerken wie Bitcoin oder Ethereum wird jede Transaktion an das Netzwerk gesendet und dort von Knoten (Nodes) geprüft. Gültige Transaktionen landen gebündelt in Blöcken. Jeder neue Block enthält einen kryptografischen Fingerabdruck (Hash) des vorherigen Blocks. So entsteht eine Kette, in der jede nachträgliche Änderung sofort auffällt. Andere Netzwerke organisieren ihre Daten anders. Nano nutzt etwa ein Block-Lattice, bei dem jedes Konto eine eigene Kette führt. Wieder andere setzen auf einen gerichteten azyklischen Graphen (DAG).
Wer den nächsten Block anhängen darf, regelt ein Konsensverfahren. Bitcoin nutzt Proof of Work. Miner setzen dabei Rechenleistung ein und erhalten dafür neu geschaffene Coins und Transaktionsgebühren. Ethereum und viele jüngere Netzwerke setzen auf Proof of Stake. Hier hinterlegen Validatoren, also die Betreiber prüfender Knoten, eigene Coins als Sicherheit. Energieintensive Rechenleistung wie bei Proof of Work ist dafür nicht nötig. Der XRP Ledger nutzt ein eigenes Abstimmungsverfahren.
Bei Bitcoin ist die Geldmenge im Protokoll festgelegt und auf 21 Millionen Einheiten begrenzt. Das Halving halbiert etwa alle vier Jahre die Ausgabe neuer Coins. Diese Regeln kann bei Bitcoin kein Gremium einseitig ändern, Änderungen brauchen breite Zustimmung im Netzwerk. Ethereum hat dagegen keine feste Obergrenze, verbrennt aber einen Teil der Gebühren. Bei anderen Netzwerken lassen sich Emissionsregeln über Governance-Abstimmungen oder Protokoll-Updates anpassen.
Die Idee von digitalem Bargeld ist älter als Bitcoin. Erst Bitcoin löste aber das Problem, wie sich doppeltes Ausgeben derselben Coins ohne zentrale Instanz verhindern lässt. Das Bitcoin-Whitepaper von 2008 legte damit den Grundstein für den heutigen Krypto-Markt. Die wichtigsten Stationen im Überblick.
Technisch unterscheidet man Coins und Token. Coins laufen auf einer eigenen Blockchain, etwa Bitcoin oder Ether. Token nutzen dagegen die Infrastruktur einer bestehenden Blockchain. Auf Ethereum werden sie zum Beispiel als ERC-20-Token über Smart Contracts ausgegeben. Nach ihrem Zweck lassen sich Kryptowährungen grob in sechs Gruppen einteilen.
Alle Kryptowährungen außer Bitcoin laufen oft unter dem Sammelbegriff Altcoins. Nicht zu den Kryptowährungen im engeren Sinn zählen tokenisierte Anleihen, Fonds oder Immobilien. Sie sind je nach Ausgestaltung Finanzinstrumente. Hintergründe dazu liefert die Seite zu Real World Assets (RWA).
Kryptowährungen unterscheiden sich von staatlichem Geld vor allem darin, wer sie ausgibt und wer die Geldmenge steuert. Bitcoin entsteht nach festen Protokollregeln in einem dezentralen Netzwerk. Die Menge ist begrenzt, der Kurs schwankt stark. Den Euro gibt das Eurosystem aus, Buchgeld auf Konten schaffen zudem die Geschäftsbanken. Die Geldmenge ist geldpolitisch steuerbar und der Wert vergleichsweise stabil, die Kaufkraft sinkt aber mit der Inflation. Gesetzliches Zahlungsmittel sind in Deutschland nur Euro-Banknoten und -Münzen.
Auch digitales Zentralbankgeld (CBDC) ist digital, wird aber zentral von einer Notenbank ausgegeben. Der digitale Euro wäre eine solche Form. Beschlossen ist er noch nicht. Die EU verhandelt die Verordnung derzeit im Trilog, also zwischen Parlament, Rat und Kommission. Die EZB will erst nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens über eine Ausgabe entscheiden. Eine Pilotphase ist ab der zweiten Jahreshälfte 2027 geplant, eine mögliche Erstausgabe peilt die EZB für 2029 an. Verteilt werden soll der digitale Euro über Banken und andere Zahlungsdienstleister.
Stablecoins liegen zwischen beiden Welten. Sie laufen auf einer Blockchain und sollen einen stabilen Wert halten. Viele Stablecoins wie USDT oder USDC sind an Fiat-Währungen gekoppelt und werden von zentralen Emittenten ausgegeben.
Kryptowährungen lassen sich über Krypto-Börsen, Online-Broker oder Neobanken kaufen. Seit MiCA brauchen Anbieter in der EU grundsätzlich eine Zulassung als Kryptowerte-Dienstleister (Crypto-Asset Service Provider, CASP). Bestimmte bereits regulierte Finanzunternehmen können für bestimmte Kryptowerte-Dienstleistungen statt einer separaten MiCA-Zulassung ein Anzeigeverfahren nutzen. Kreditinstitute dürfen nach einer Anzeige Kryptowerte-Dienstleistungen erbringen, Wertpapierfirmen nur solche, die ihren bestehenden Wertpapierdienstleistungen entsprechen. Vor dem Kauf lohnt deshalb ein Blick in die Register der BaFin oder der ESMA. Wer keine Coins direkt halten will, kann über das Wertpapierdepot auf Krypto-ETPs ausweichen. Das sind börsengehandelte Produkte, die die Wertentwicklung von Kryptowährungen abbilden.
Für die Verwahrung gibt es zwei Wege. Bei der Verwahrung durch einen Anbieter kontrolliert der Anbieter oder dessen Verwahrer die privaten Schlüssel. Das ist bequem, man trägt aber das Ausfallrisiko des Anbieters. Bei der Selbstverwahrung liegt der Schlüssel in einer eigenen Wallet. Hot Wallets sind mit dem Internet verbunden und eignen sich für kleinere Beträge. Hardware Wallets speichern den Schlüssel offline und gelten für größere Bestände als sicherer. In der Szene gilt der Satz „Not your keys, not your coins“.
Viele Privatanleger halten ihre Coins über Jahre. In der Szene heißt diese Strategie HODL. Regelmäßige Käufe in festen Abständen werden dagegen als Dollar Cost Averaging (DCA) bezeichnet. Bei Proof-of-Stake-Netzwerken lassen sich Coins zudem für Staking einsetzen. Dabei werden sie als Sicherheit hinterlegt, im Gegenzug gibt es Belohnungen.
Kryptowährungen sind in Deutschland legal, aber kein gesetzliches Zahlungsmittel. Seit dem 30. Dezember 2024 regelt die EU-Verordnung MiCA die Ausgabe von Kryptowerten und die Zulassung von Dienstleistern einheitlich. In Deutschland ergänzt das Kryptomärkteaufsichtsgesetz (KMAG) die Verordnung, die BaFin beaufsichtigt die Anbieter. Die frühere nationale Einordnung von Kryptowerten im Kreditwesengesetz, die seit 2020 galt, ist für von MiCA erfasste Kryptowerte damit weitgehend abgelöst. Tokenisierte Wertpapiere fallen weiter unter das klassische Kapitalmarktrecht.
Im Privatvermögen behandelt das Finanzamt Kryptowährungen als Wirtschaftsgüter. Gewinne aus dem Verkauf sind nach § 23 EStG steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als ein Jahr liegt. Innerhalb der Haltefrist gilt eine Freigrenze von 1.000 Euro pro Jahr für alle privaten Veräußerungsgeschäfte. Wird sie überschritten, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig. Auch der Tausch in eine andere Kryptowährung zählt als Veräußerung. Einnahmen aus passivem Staking und aus Lending fallen im Privatvermögen in der Regel unter § 22 Nr. 3 EStG. Sie bleiben steuerfrei, wenn sie zusammen mit anderen Einkünften aus Leistungen unter 256 Euro im Jahr liegen. Wer selbst als Validator tätig ist, kann steuerlich anders eingeordnet werden. Die Details regelt das BMF-Schreiben vom 6. März 2025. Mehr dazu in der Kategorie Krypto-Steuern.
Seit 2026 müssen Krypto-Anbieter nach der EU-Richtlinie DAC8 und dem deutschen Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz (KStTG) steuerrelevante Kunden- und Transaktionsdaten erfassen. Die erste Meldung für das Kalenderjahr 2026 erfolgt 2027 an das Bundeszentralamt für Steuern. Wer viele Transaktionen hat, erleichtert sich die Steuererklärung mit spezieller Krypto-Steuer-Software. Bei Einzelfragen hilft eine auf Krypto spezialisierte Steuerberatung.
Kryptowährungen lassen sich weltweit und rund um die Uhr übertragen, ohne Bank als Zwischenstelle. Befürworter sehen in der festen Obergrenze von Bitcoin einen Schutz vor Geldentwertung. Programmierbare Blockchains ermöglichen neue Anwendungen wie DeFi (Decentralized Finance), also Finanzdienste ohne Bank, oder die Tokenisierung klassischer Vermögenswerte.
Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber. Die Kurse schwanken stark. Bitcoin verlor zwischen November 2021 und November 2022 mehr als 70 Prozent seines Werts. Kleine Projekte können komplett scheitern. Hinzu kommen Betrug, Hacks bei Anbietern und der Verlust von privatem Schlüssel und Backup, durch den der Zugriff in der Regel dauerhaft verloren geht. Proof-of-Work-Netzwerke verbrauchen zudem viel Strom. Anleger sollten deshalb nur Geld einsetzen, dessen Verlust sie verkraften können.
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