Die Zahl der Bitcoin-Halter geht laut aktuellen Daten von Santiment derzeit so stark zurück wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Innerhalb von fünf Tagen seien rund 245.000 Wallets aus dem Netzwerk verschwunden. Laut der Analyse handelt es sich um den stärksten Rückgang seit dem Sommer 2024.
Als möglichen Grund nennt Santiment Gewinnmitnahmen von Kleinanlegern nach den jüngsten Kursbewegungen. Gleichzeitig verweist das Analyseunternehmen darauf, dass “Kapitulation einer der zentralen Bestandteile zu Beginn von Bullenmärkten” sei.
Laut Santiment führe dieser Prozess häufig zu einer stärkeren Konzentration von Bitcoin bei langfristig orientierten Investoren: “Wenn Halter den Markt verlassen, konsolidiert sich das verbleibende Angebot in den Händen der überzeugtesten Marktteilnehmer”. Dadurch sinke die tatsächlich verfügbare Liquidität am Markt, während ein Teil der Bitcoin langfristig gehalten werde.
Das Unternehmen verweist dabei auf eine ähnliche Entwicklung im Juni und Juli 2024. Damals “verschwanden” innerhalb von fünf Wochen mehr als 964.000 Wallets aus dem Netzwerk. “Anstatt einen Abschwung einzuleiten, legte diese Phase den Grundstein für den anschließenden Bullenmarkt”, schreibt Santiment.
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