Hyperledger: Frankreich nutzt Blockchain-Technologie von IBM für Handelsregister

Brigitte Bernhardt

von Brigitte Bernhardt

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Brigitte Bernhardt

Brigitte Bernhardt hat Architektur studiert, PR und Redaktion gelernt und arbeitet als Fachautorin für verschiedene Medien. In die Kryptowelt ist sie 2017 eingetaucht und war vom ersten Moment fasziniert – von der Technik, von der Idee, den Menschen die Kontrolle über das eigene Geld zu geben und von den Möglichkeiten, die Kryptowährungen und Blockchain für unsere Welt bedeuten.

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IBM und der französische Verband der Urkundsbeamten am Handelsgericht (CNGTC) haben die erfolgreiche Entwicklung einer Blockchain-Lösung für Handelsgerichte bekanntgegeben. Die Plattform, die auf dem Hyperledger Fabric-Framework aufbaut, soll für mehr Transparenz und Effizienz sorgen. Darüber hinaus soll sie den Unternehmen bessere Dienstleistungen bieten.

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Hyperledger Fabric ist ein Open-Source-Projekt der Linux Foundation. Es ist so aufgebaut, dass man dadurch Unternehmen aller Art mit Blockchain-Lösungen ausstatten kann. Ein Grundprinzip der Blockchain-Idee ist, Transaktions-Historien zu dokumentieren – unveränderlich und nachvollziehbar. Eine dezentrale Registerführung, wie etwa für Handelsregister, stellt also einen idealen Use Case dar.

Dezentrales Datenmanagement mit Blockchain

Eine der Kernaufgaben der Sachbearbeiter an Handelsgerichten ist die Pflege der Handels- und Gesellschaftsregister, die die rechtlichen und wirtschaftlichen Informationen zu allen Unternehmen enthalten. Werden Aktualisierungen nötig, sind davon häufig mehrere Regionen betroffen. Daher spielt die Koordinierung zwischen den verschiedenen lokalen Registern eine zentrale Rolle.

Die Justizangestellten sollen mit Hilfe des Blockchain-Netzwerks eine effiziente Möglichkeit an die Hand bekommen, um Informationen aufzuzeichnen und weiterzugeben. Dazu zählen Statusänderungen von Unternehmen auf französischem Hoheitsgebiet wie die Änderung des Firmennamens oder der Gerichtsniederlassung. Weitere Anwendungen sind das Hinzufügen einer neuen Zweigniederlassung oder die Auflösung des Unternehmens. Betroffen ist auch der Austausch regulatorischer Informationen bei Schwierigkeiten eines Unternehmens.

Blockchain für Berufe im Wandel

Im Rahmen der Aktion führten die Verantwortlichen die ersten Tests mit vier Gerichtsmitarbeitern und IT-Anbietern durch. Der Verband will schließlich im ersten Halbjahr 2019 schrittweise in die Serienproduktion gehen.

Vincent Fournier, Senior Manager Blockchain bei IBM France erklärte in der Pressemitteilung:

Diese Initiative ist eine Premiere im Justizsektor in Frankreich und ein perfektes Beispiel für die Rolle der Blockchain bei der Unterstützung reglementierter Berufe, die sich im Wandel befinden.

Das Blockchain-Netzwerk gewährleistet die Rückverfolgbarkeit von Benachrichtigungen im Zusammenhang mit den rechtlichen Änderungen. Es soll so Transparenz schaffen und die Interaktionen von Gerichtsmitarbeitern verbessern, heißt es in der Erklärung weiter. So kann diese Initiative dazu beitragen, die Position des französischen Handels- und Gesellschaftsregisters in der Europäischen Union zu stärken, wo sich der Berufsstand bereits in der Vernetzung von Unternehmensregistern engagiert.

IBM arbeitet auch in anderen Bereichen daran, Blockchain-Anwendungen voranzubringen. Wir berichteten bereits über den Einsatz in der Wissenschaft und in der Autoindustrie.

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