Facebook goes Blockchain: Messenger-Chef leitet neue Task-Force

Roman Maas

von Roman Maas

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Roman Maas

Roman Maas hat in Düsseldorf seinen Magister in Anglistik und Geschichte gemacht und danach in verschiedenen Redaktionen, Verlagen und Agenturen gearbeitet. Seit 2015 ist er als freier Autor beruflich und lokal unabhängig. Kryptowährungen und Blockchain bedeuten für ihn in erster Linie eine aufregende Entwicklung mit gewaltigen Möglichkeiten für eine dezentralisierte Zukunft.

Quelle: Facebook is an online social networking service founded in February 2004 by Mark Zuckerberg with his college roommates and is now a fortune 500 company via Shutterstock

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Der bisherige Leiter des Facebook-Messengers, David Marcus, führt ab sofort ein neues Team an, das erkunden soll, wie der Social-Media-Riese Blockchain-Technologien implementieren kann.

Facebook gehört ab sofort zur wachsenden Zahl von Großunternehmen, die sich offiziell mit der Anwendung einer Blockchain beschäftigen. David Marcus hat angekündigt, dass er die Teamleitung der hauseigenen Messenger-App abgibt. Ab sofort wird er mit einem neuen Team erforschen, in welcher Form Facebook Blockchain-Technologie implementieren kann. In einem Facebook-Post schreibt er:

„Nach vier unglaublich erfolgreichen Jahren, in denen ich den Messenger geleitet habe, habe ich entschieden, dass es an der Zeit ist, eine neue Herausforderung anzunehmen. Ich stelle eine kleine Gruppe zusammen, um herauszufinden, wie Facebook die Blockchain-Technologie am besten einsetzen kann. Dafür fangen wir ganz von vorn an.“

Vorsichtiges Vorpreschen in die Blockchain

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David Marcus hat als ehemaliger Präsident von Paypal bereits solide Vorkenntnisse sammeln können, was den digitalen Zahlungsverkehr angeht. Er ist außerdem seit Anfang dieses Jahres Mitglied des Vorstandes bei der Krypto-Handelsplattform Coinbase. Dies bedeutet allerdings nicht, dass er Bitcoin & Co. unkritisch gegenübersteht. In einem Interview sagte er diesen Februar noch:

„Zahlungen über Krypto sind derzeit sehr teuer und superlangsam. Die Communities, die die verschiedenen Blockchains und Vermögen antreiben, müssen diese Probleme lösen. Wenn wir irgendwann soweit sind, können wir vielleicht etwas damit machen.“

Wie es aussieht, ist die Zeit für Facebook inzwischen gekommen, sich ernsthafter mit der Materie zu beschäftigen. Mark Zuckerberg selbst hat im Rahmen seiner Neujahrsvorsätze bekannt gegeben, dass er sich von nun an intensiv mit der Blockchain auseinandersetzen will. Besonders der Gedanke der Dezentralität reize ihn. Werden wir also bald ein dezentralisiertes Facebook erleben, in dem die Nutzer mehr Macht über ihre eigenen Daten haben? Oder bringt das soziale Netzwerk seine eigene Kryptowährung heraus? In welcher Form es mit der Blockchain zusammenkommen wird, wird sich in den nächsten Monaten herausstellen.

Facebook ordnet sich neu

Das neue Forschungsteam für Blockchain-Technologien ist Teil einer größten Neuordnung in der Geschichte des Social-Media-Konzerns nach dem Cambridge-Analytica-Datenskandal. Von nun an soll sich das Unternehmen in drei Hauptbereiche gliedern: Der erste kümmert sich um die Familie der Apps, bestehend aus der Facebook-App, WhatsApp, Instagram und dem Facebook-Messenger. Der zweite Bereich umfasst neue Plattformen und Infrastrukturen, wozu VR- und AR-Anwendungen, künstliche Intelligenzen und eben die Blockchain-Forschung gehören. Alle anderen Funktionen wie Sicherheit, Werbeanzeigen und Wachstum werden unter dem Bereich „Central Product Services“ zusammengefasst.

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