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"Toxisch und peinlich" Edward Snowden kritisiert Coinbase für die Compliance-Strategie

Der Whistleblower Edward Snowden äußert Bedenken über die enge Beziehung von Coinbase zu Regulatoren und vergleicht die Börse mit Facebook.

Johannes Macswayed
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Edward Snowden

Beitragsbild: Picture Alliance

| Laut Edward Snowden tritt Coinbase derzeit in die Fußstapfen von Facebook.
  • Der Ex-NSA Mitarbeiter und Whistleblower Edward Snowden hat die US-Krypto-Börse Coinbase für ihren Umgang mit Nutzerdaten und ihrer engen Beziehung zu Regulatoren scharf kritisiert.
  • In einem Interview bezeichnete Edward Snowden Coinbase’ stringentes Verfolgen von Identifikations- und Geldwäschegesetzen als “toxisch und peinlich”. Die Compliance-Strategie der Krypto-Börse sei durch ihr Handeln weiter ein Treiber von Zentralisierung und Datenschutzverletzungen.
  • Der Whistleblower verglich den Aufstieg der Krypto-Börse zur zentralen Anlaufstelle vieler neuer Nutzer im Space zu dem anfänglichen rund um den Social-Media-Giganten Facebook.
  • Laut Snowden wurde die Plattform in den Augen einiger “ignoranter” Nutzer im Zuge dieser Massenadaption mit dem Internet selbst verwechselt. In ihrer Unwissenheit schürfte Facebook enorme Mengen an Daten und Informationen ab, so Snowden.
  • Auch dem Krypto-Sektor stünde dem Whistleblower nach ein ähnliches Schicksal bevor. Vor allem, weil dazu gestoßene Unternehmen wie Coinbase und Regierungen die “Interessen der Nutzer missachteten”.
  • Snowden behauptete zudem, der Krypto-Bereich laufe Gefahr, bei seiner weltweiten Adaption die Fehler, die der Internet-Sektor in den Anfängen des Web 2.0 beging, nun zu wiederholen.
  • Coinbase warf Snowden demnach vor, die “regulatorische Fügsamkeit über die Gründungs-Ideale der Blockchain zu stellen”. Dies fördere zwar Profite, aber helfe nicht der Gesellschaft, so Snowden.
  • Die Überwachung von Nutzerdaten- und Verhalten sei Snowden zufolge außerdem keine Aufgabe der Krypto-Börse, sondern der Regierungen oder der Polizei.
  • Er forderte alle Krypto-Börsen daher auf, sich “strategischer zu beugen”. Sie sollten zudem den “Sektor verlassen” und ihren Platz für die “Protokolle und Werte”, auf denen die Industrie gebaut wurde, freiräumen.
  • Dass Edward Snowden mit seiner Kritik auf offene Ohren stößt, ist allerdings fraglich.
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