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Mark Zuckerberg unter Druck Meta hat seit der Namensänderung 500 Milliarden US-Dollar verloren

Meta, der Mutterkonzern von Facebook, ist aus den Top Ten der größten Unternehmen nach Marktkapitalisierung gefallen. Als einer der Gründe gilt Apples Ad-Blocking-Technik.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Mark Zuckerberg

Quelle: Picture Alliance

| Meta-CEO Mark Zuckerberg.

Den Start in die Meta-Welt hat sich CEO Mark Zuckerberg sicherlich anders vorgestellt. Sein Social-Media-Unternehmen hat seit dem Höchststand im August mehr als eine halbe Billion US-Dollar an Marktwert verloren. Davon alleine die Hälfte an einem einzigen Tag, was den stärksten Rückgang aller Zeiten in der Unternehmensgeschichte bedeutete. Die Zeiten, in denen man unter den Top Ten der wertvollsten Unternehmen der Welt rangierte, sind damit erst einmal vorbei. Angesichts des ständigen Drucks der Konkurrenten und den Enthüllungsgeschichten ehemaliger Mitarbeiter ist derzeit kein Ende des Abwärtstrends abzusehen. Überdies musste Meta auch noch die Pläne zu seinem Stabecoin Diem, ehemals Libra, begraben.

Doch wie konnte es dazu kommen? Als treibende Kraft der Umsätze von Facebook galt stets das Ad-Tracking-System. Doch Apple hat es seinen Nutzern mittlerweile ermöglicht, die Tracker der Social-Media-Plattform zu blockieren. Diese Gewinnquelle ist damit praktisch versiegt. Es bleiben zwar noch die Nutzer anderer Hersteller, aber auch Google wird in den nächsten zwei Jahren schrittweise ähnliche Schutzmaßnahmen für Android-Nutzer einführen. Außerdem bröckelt das Ansehen von Facebook durch Enthüllungen, die zeigen, wie schädlich soziale Medien für Jugendliche sein können, wie etwa das US-Medium New York Magazine schreibt. Bei dieser Zielgruppe erfreuen sich indes Konkurrenten wie TikTok zusehends größerer Beliebtheit. Gleichzeitig befindet sich der gesamte Aktienmarkt seit einer Weile in einer Korrekturphase, die besonders die Aktien von Tech-Unternehmen trifft – bekanntlich bleibt auch der Kryptomarkt nicht verschont.

Meta hofft auf Metaverse

Angesichts dieses eher düsteren Szenarios ruhen die Hoffnungen von Meta und Zuckerberg nun auf dem Metaverse – und diese Hoffnungen wurden seit der Namensänderung nicht erfüllt. Denn die Vision von einem immersiven Internet hat zwar nicht nur Befürworter. Dennoch ist es gut möglich, dass Meta dort Fuß fasst und sein Konzept von Virtual Reality umsetzt. Die nötigen Geldmittel für Zuckerbergs Ambitionen dürften nach wie vorhanden sein. Aber es ist weniger klar, ob er auch in der Lage sein wird, wieder eine treue Gefolgschaft hinter sich zu bringen.

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