BTC-ECHO-Studie: Das ist das Personal der deutschen Blockchain-Szene

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BTC-ECHO-Studie: Das ist das Personal der deutschen Blockchain-Szene

Bärenmarkt und Kursverluste bei Bitcoin & Co. beiseite genommen: Das Blockchain-Ökosystem wächst weiter. Das lässt sich kaum bestreiten. Vor allem Blockchain-Jobs sind aktuell gefragt. In unserer BTC-ECHO-Studie fühlten wir der Szene auf den Zahn: Wer verdient wo wie viel? Welche Möglichkeiten haben junge Start-ups, um an Geld zu kommen und wie viel können sie insgesamt ihr Eigen nennen? Und: Wie teilen sich die Menschen auf, die in der deutschen Blockchain-Szene arbeiten, wie sind Blockchain-Start-ups personell aufgestellt?

In Zusammenarbeit mit BlockState wertete BTC-ECHO die Angaben von über 100 Unternehmen aus der deutschen Blockchain-Landschaft aus. Wir fragten nach Finanzierungsmodellen, Umsatzgenerierung und Sitz der Unternehmen. Wenig überraschend waren die Haupterkenntnisse: Mit 89 Unternehmen ist Berlin mit Abstand die Blockchainhauptstadt, die meisten der Unternehmen beschäftigten sich mit Finanztechnologien und Kryptowährungen. Doch wie setzt sich das Personal zusammen?

Blockchain-Start-ups: Luft nach oben

Tatsächlich sind die meisten Blockchain-Start-ups (ganz im Gegensatz zum Umsatz) vergleichsweise klein. Über die Hälfte aller Unternehmen gab an,  0-9 Personen zu beschäftigen, freie Mitarbeiter ausgenommen. Ein etwas geringerer, aber dennoch relativ großer Anteil bewegt sich im nächstgrößeren Segment: Insgesamt 30 Prozent der befragten Unternehmen beschäftigen 10-19 Mitarbeitende. Nach oben hin wird es dann zunehmend dünner: Nur noch sieben Prozent der deutschen Blockchain-Szene geben 20-29 Personen einen Arbeitsplatz. Lediglich ein Start-up spielt in der Spitzenklasse der Befragten mit und gab an, 90-100 Personen zu beschäftigen.

Löwenanteil im Developmentbereich

Auch wenn gerade ICOs immer wieder nachgesagt wird, viel Marketing zu betreiben, ohne großen Wert auf die Technologie zu legen: Unsere Ergebnisse sprechen eine andere Sprache. Demnach sind es im Durchschnitt satte 40 Prozent des Personals, die im Bereich der Softwareentwicklung tätig sind. Plätze zwei und drei liegen eng beieinander: 22 Prozent gehen ans Management und 21 Prozent des Personals beschäftigen sich im Bereich der Analyse und Forschung.

Wer mehr über die deutsche Blockchain-Kultur erfahren will, darf das auf unserer offiziellen Studienseite tun.

Übrigens: Obwohl in den Start-ups bisweilen recht wenig Menschen arbeiten, liegt der Rekord in den Fundingsummen bei 100 Millionen Euro. Gerade Blockchain-Entwickler sind hier gefragte Arbeitskräfte. Falls es dich nun auch in den Fingern juckt, schau doch mal auf unserer Jobbörse vorbei.

Auch wir sind außerdem ständig auf der Suche nach neuen MitarbeiterInnen. Hier geht es zu den Stellenausschreibungen von BTC-ECHO.

BTC-ECHO

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