Blockchain-Wahlen in Korea: Eine Chance für die Demokratie?

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Südkorea konkretisiert sein System zu Wahlen auf der Blockchain. Wie das Wissenschaftsministerium und die koreanische Wahlkommission verkündet, soll die Entwicklung des Systems noch nächsten Monat beendet werden. Eine Chance für die Demokratie?

Nach wie vor gibt es Dinge, die an vielen Orten der Welt nicht so funktionieren, wie sie funktionieren sollen. Allen voran: Wahlen. Das vorherrschende System (falls es denn überhaupt eines gibt) dabei ist, Stimmzettel auszufüllen und in Wahlbüros abzugeben. Das Problem das sich dabei immer wieder dazwischen schiebt, sind Mittelsmenschen. Der point of failure ist und bleibt menschlich.


Dezentralität als Chance

Die Lösung, man ahnt es, liegt in dezentraler Buchführung. Schließlich ist es die Blockchain-Technologie, die eine Möglichkeit bietet, Daten fälschungssicher zu verwalten. Da ist es nur naheliegend, dass sich Staaten mit der Möglichkeit auseinandersetzen, Wahlen auf die Blockchain zu bringen. So auch Südkorea: Die Pläne für Blockchain-Wahlen bestehen bereits seit einiger Zeit – wir berichteten. Diese Pläne werden nun konkreter. Denn wie lokale Medien berichten, soll die Entwicklung des Systems für Online-Abstimmungen noch im nächsten Monat beendet werden.

Zunächst soll das Wahlsystem ausgetestet werden. Die Erwartungen sind jedoch hoch:

„Wir erwarten, dass das blockchainbasierte Wahlsystem die Zuverlässigkeit der Abstimmung erhöht. Das Ministerium wird weiterhin die Anwendung der Blockchain-Technologie unterstützen, um sie aktiv in Bereichen einzusetzen, die Zuverlässigkeit erfordern“,

so Kim Jeong-won, ein Beamter der südkoreanischen Wahlkomission gegenüber The Korea Times.

Steht das Wahlsystem auf der Blockchain, wollen Regierung und Forschung noch an weiteren Verbesserungen arbeiten. So heißt es in der lokalen Meldung weiter, man wolle „die Technologien der vierten industriellen Revolution wie zum Beispiel Künstliche Intelligenz, Big Data und Internet der Dinge“ verwenden, um die Abstimmungsverfahren weiter zu verfeinern.

Die letzte Wahl in Südkorea fand am 9. Mai 2017 statt. Dabei entmächtigte die Bevölkerung via Mehrheitswahl die ehemalige Präsidentin Park Geun-hye ihres Amtes aufgrund eines Korruptionsskandals. Mit 41,08 Prozent gewann anschließend Moon Jae-in bei einer Wahlbeteiligung von 77,2 Prozent. Die nächste Wahl findet, sofern es nicht zu weiteren Zwischenfällen kommt, am 10. April 2020 statt. Bis dahin dürfte das neue Wahlsystem stehen – eine Chance für die Demokratie.

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