Blockchain: Logistik als Innnovationsmotor

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Quelle: Truck driving on the asphalt road in rural landscape at sunset with dark clouds via Shutterstock

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Der Bitcoin ist seinerzeit angetreten, um das Finanzwesen zu revolutionieren. Dabei zeigte sich schnell, dass die zugrunde liegende Blockchain-Technologie zu weit mehr in der Lage ist. Vor allem für Anwendungen in der Logistik gewinnen blockchain-basierte Lösungen an Bedeutung. Die Branche mausert sich gerade zum Motor der innovativen Technologie.

Die Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeiten ist schier unbegrenzt: Die Energiewirtschaft, das Gesundheitswesen, Cybersecurity, der öffentliche Personennahverkehr und das Bildungssystem sind nur einige Beispiele für Bereiche, deren Zukunft aller Voraussicht nach eng mit der Blockchain verknüpft ist. Die meisten Projekte hegen bisher noch ein eher theoretisches Dasein. Selbst die Finanzbranche tut sich noch schwer bei der konkreten Umsetzung blockchain-basierter Konzepte.

Logistik bringt Blockchain voran – und umgekehrt


Ganz anders sieht es im Bereich der Logistik aus: Hier sprießen die Pilotprojekte geradezu aus dem Boden. Und das aus gutem Grund: Für die Überwachung einer Wertschöpfungskette vom Ausgangsrohstoff bis zum Endprodukt ist die Blockchain-Technologie geradezu prädestiniert. Je mehr Parteien an einer Wertschöpfungskette beteiligt sind, desto unübersichtlicher kann es werden. Entsprechend schwierig gestaltet sich dann die Fehlersuche.

Die Blockchain soll hier Abhilfe schaffen: Die Beteiligten können zu jedem Zeitpunkt sehen, wo sich ein Objekt befindet, woher es kam und wo es hin soll. Entsprechend schnell kann man Probleme in der Versorgungskette identifizieren. Das spart Zeit und vor allem Geld. Kein Wunder also, dass Logistikunternehmen die Technologie für sich nutzen wollen. So hat jüngst DB Schenker, die Logistik-Tochter der deutschen Bahn, eine Kooperation mit der Blockchain-Plattform VeChain verkündet. Auch der Versandriese FedEx liebäugelt mit der Technologie. Das Gleiche gilt für die Häfen von Rotterdam und Antwerpen. In Finnland wurde letztes Jahr mit SmartLog ein von der EU subventioniertes Blockchain-Logistik-Projekt initiiert.

Auch der Verbraucher profitiert

Natürlich kann auch der Endverbraucher von der Transparenz einer Blockchain profitieren. Wer etwa auf einen nachhaltigen Konsum bedacht ist, dem ermöglicht die Technologie die lückenlose Rückverfolgung eines Produktes. Von welchem Feld stammen die Baumwollfasern meines T-Shirts? Welche Fabrik hat es gefertigt? Welchen Weg hat es genommen, bis es auf der Stange des Kleidungsgeschäfts landete? Und handelt es sich überhaupt um ein Original? Fragen wie diesen wollen sich beispielsweise Projekte wie Provenance oder SKUchain annehmen. Auch hier geht es vor allem um die lückenlose Nachvollziehbarkeit von Lieferketten.

Die Blockchain nimmt also weiter an Fahrt auf – auch Dank der Logistikbranche.

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