Blockchain im Gesundheitswesen – neue Partnerschaft für medizinisches Datenmanagement

Brigitte Bernhardt

von Brigitte Bernhardt

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Brigitte Bernhardt

Brigitte Bernhardt hat Architektur studiert, PR und Redaktion gelernt und arbeitet als Fachautorin für verschiedene Medien. In die Kryptowelt ist sie 2017 eingetaucht und war vom ersten Moment fasziniert – von der Technik, von der Idee, den Menschen die Kontrolle über das eigene Geld zu geben und von den Möglichkeiten, die Kryptowährungen und Blockchain für unsere Welt bedeuten.

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Quelle: Shutterstock

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Bitfury und Longenesis haben sich mit der Blockchain-Plattform Medical Diagnostic Web (MDW) zusammengetan. Ziel der Partnerschaft ist der sichere Austausch medizinischer Bildgebungs- und Diagnosedaten. In Kombination mit Künstlicher Intelligenz soll die Plattform neue Qualitätsstandards im Gesundheitswesen schaffen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Die Sicherheit sensibler, medizinischer Informationen und der effiziente Datenaustausch zwischen allen Beteiligten stehen im Mittelpunkt der Zusammenarbeit zwischen MDW, Longenesis und Bitfury. Die Unternehmen haben die neue Partnerschaft am 11. Februar auf der Gesundheits-IT-Konferenz HiMSS 2019 in Orlando, Florida, bekannt gegeben. Die Plattform soll auf dem privaten Blockchain-Framework Exonum von Bitfury aufbauen.

Medizinische Diagnostik, Blockchain und Künstliche Intelligenz

Bitfury, laut eigenen Angaben der weltweit größte Full-Service-Anbieter für Blockchain-Technologie, entwickelt Software- und Hardwarelösungen für Unternehmen aller Art. MDW ist eine blockchainbasierte Radiologie-Plattform, die die verschiedenen Akteure der diagnostischen digitalen Bildgebung miteinander verbindet. Longenesis ist eine Partnerschaft zwischen der Bitfury Group und Insilico Medicine, einem Unternehmen für Künstliche Intelligenz.


Mit der Kooperation will man eine neue Ära bei der Verwendung sensibler Patientendaten im Gesundheitswesen einläuten. So sollen Radiologen unter anderem medizinische Bilder wie Röntgenbilder und CT-Scans sicher austauschen können. Bitfurys CEO Valery Vavilov dazu in der Presseerklärung vom 11. Februar 2019:

Die Blockchain-Technologie kann den Schutz von Patientendaten verbessern, indem sie eine manipulationssichere Aufzeichnung der Krankengeschichte liefert und gleichzeitig Ärzten den leichteren Informationsaustausch ermöglicht.

Neue Standards im Gesundheitswesen dank Blockchain

Der Einsatz einer intelligenten Blockchain-Infrastruktur soll also die Pflege, Sicherung und den Austausch medizinischer Bildgebungs- und Diagnosedaten maßgeblich verbessern. Der MDW-Marktplatz ermöglicht es Radiologie-Unternehmen außerdem, neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Auf der Plattform können sie auf die nötigen Ressourcen zugreifen, um Daten schneller einzulesen. Die Bearbeitungszeit der Prüfung lässt sich indes verkürzen. KI-Unternehmen profitieren währenddessen von dem Zugriff auf die mit Anmerkungen versehenen Imaging-Datensätze und Roh-Imaging-Daten, die man zum Trainieren und Validieren von Algorithmen benötigt. Mit der Plattform wollen die drei Unternehmen die modernste derzeit verfügbare Blockchain-Anwendung für das Gesundheitswesen bereitstellen:

Unsere neue hybride, privat-/öffentliche Blockchain wird das Beste aus beiden Welten bieten – eine transparente und flexible, dennoch geschützte und sichere Umgebung für medizinische Daten.

So kommentierte Michael Averbach, CEO von MDW die Partnerschaft. Die Datenverwaltungsstandards von Longenesis stellten außerdem sicher, dass nur autorisierte Parteien Zugriff auf die transparenten Daten haben.


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