Albanische Zentralbank warnt Investoren vor Kryptowährungen

Laut einem Bericht der Tirana Times warnt die Albanische Zentralbank Investoren davor Bitcoin und Co. zu erwerben.

Die Zentralbank hat demnach keinerlei Lizenzen an Broker und Börsen vergeben Kryptowährungen handeln zu dürfen. Es fehlt also an einem Rechtsrahmen, der eine Regulierung bei Kryptowährungsgeschäften ermöglicht.

Die Risiken seien enorm und die Anleger müssten mit einem Totalverlust rechnen. Laut dem Bericht empfiehlt die Zentralbank daher ausschließlich in regulierte und lizenzierte Anlageprodukte zu investieren – Kryptowährungen sollten folglich gemieden werden.

Auch weist die Zentralbank darauf hin, dass aufgrund der hohen Anonymität vor allem Kriminelle Kryptowährungen nutzen, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu betreiben. In der Vergangenheit sollen bereits zwei Plattformen albanische Anleger betrogen haben.

Wie viele Broker und Unternehmen von der restriktiven Haltung der Albanischen Zentralbank betroffen sind, ist unklar. Die Zahl sollte aber überschaubar sein.  Allerdings wurden in dem Bericht auch kleine klaren Rechtsfolgen erläutert. Inwiefern die Anti-Haltung der Albanischen Zentralbank überhaupt Konsequenzen hat, ist ungewiss.

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Über Sven Wagenknecht

Sven WagenknechtSven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO und verantwortet neben der redaktionellen Planung auch den Bereich Business Development. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann hat er Politik und Wirtschaft in Münster studiert und verschiedene berufliche Stationen, etwa in einer der führenden Unternehmensberatungen und im Bundeswirtschaftsministerium, absolviert. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Als Speaker, zuletzt etwa auf dem St. Petersburg International Economic Forum 2017, referiert er über das makroökonomische Potential der Blockchain.