Project Pine 

Zentralbanken testen Geldpolitik mit Ethereum

Das neue Projekt von Fed New York und BIS soll zeigen, wie schnell und flexibel Geldpolitik in Zukunft sein kann – auf Basis von Ethereum.

Johannes Macswayed
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Ethereum ist die erste und größte Smart-Contract-Plattform

Beitragsbild: Shutterstock

| Ethereum ist die erste und größte Smart-Contract-Plattform
  • Die New Yorker Notenbank experimentiert in Kooperation mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) mit Smart Contracts zur Umsetzung der Geldpolitik.
  • In einem gemeinsamen Forschungspapier erklären sie demnach, dass Smart Contracts den Zentralbanken flexible und reaktionsschnelle Instrumente in einem tokenisierten Finanzsystem bieten könnten.
  • Die Studie mit dem Namen Project Pine testet den Prototyp eines “generischen, anpassbaren geldpolitischen Token-Toolkits”, das von den Zentralbanken weiter erforscht werden soll.
  • Auf technischer Seite nutzt Project Pine den ERC-20-Tokenstandard von Ethereum, gepaart mit der EVM-basierten und privaten Infrastruktur Besu. Diese bietet den Zentralbanken mehr Kontrolle als eine öffentliche Blockchain wie Ethereum oder Solana.
  • Smart Contracts und die Tokenisierung können die schnelle Reaktion der Zentralbanken auf “außergewöhnliche Ereignisse” unterstützen, so das Fazit des BIS-Berichts:
  • “Diese Geschwindigkeit, gepaart mit der Möglichkeit, jeden der Parameter jederzeit anzupassen, gibt den Zentralbanken die Flexibilität, auf unvorhergesehene Ereignisse und schnelllebige Krisen zu reagieren.”
  • Das Forschungsteam führt jedoch auch einige Risiken auf. Dazu zählen technische Mängel in der Programmierung und Bedenken hinsichtlich des Umganges mit vertraulichen Transaktionsdaten.

Quellen

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