Zentralbank von Chile: Central Bank Cryptocurrencies sind noch in weiter Ferne

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Zentralbank von Chile: Central Bank Cryptocurrencies sind noch in weiter Ferne

Der Chef der Zentralbank in Chile glaubt, dass eine von der Zentralbank ausgestellte digitale Währung (Central Bank Cryptocurrency) erst in Zukunft möglich sein wird.

Innerhalb der nächsten Jahre schätzt Mario Marcel, Chef der Zentralbank von Chile, die Chancen einer Zentralbank-Kryptowährung als gering ein. Belegt wird dies durch die, am Wochenende, vom Institute veröffentlichte Dokumentation.

Während einer Rede in Großbritannien hat Marcel das Thema der Blockchain-Technologie und der Distributed Ledger mehrmals angesprochen. Marcel nahm in seiner Rede dabei eine neutrale Stellung zur Blockchain-Technologie ein. Er betonte allerdings die Möglichkeiten der DLT (Distributed Ledger Technologie), wie die Erhöhung der Markteffizienz, geringere Kosten sowie Risiken einschließlich der Volatilität des Kryptowährungsmarktes und das Potenzial für Flash-Abstürze.

Er berief sich dabei auf die Arbeit verschiedener Institutionen, wie der Zentralbank von Kanada und der Bank von England. Diese arbeiten bereits an digitalen Währungen, die ganz oder teilweise auf der Blockchain basieren. Kanadas Zentralbank hat sein ‚CAD-Coin‘ Projekt im April des vergangenen Jahres vorgestellt. Allerdings fügten Sprecher der Bank hinzu, dass die Technologie nicht in naher Zukunft verwendet wird, um den Service vom Zahlungsverkehr des Landes zu ersetzen.

Marcel erklärt, dass es aus seiner Sicht sehr lange dauern wird bis Zentralbank-Kryptowährungen an den Start gehen können. Die technischen Herausforderungen sowie die breite kulturelle Verschiebung müssen zuvor gelöst werden. Dennoch sollte die technologische Innovation nicht durch strikte Regulierung gebremst werden, fügte er hinzu.

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