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El Salvador: Sicherheitslücke in der Chivo-Wallet?

Lateinamerika probt den monetären Aufstand. Als erstes Land der Welt hat El Salvador Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht. Hier berichten wir von den aktuellen Ereignissen.

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Beitragsbild: Shutterstock

<!– wp:acf/live { "id": "block_60c1b35c72266", "name": "acf\/live", "data": { "news_0_typ": "normal", "_news_0_typ": "field_60783a39ea448", "news_0_datum": "2021-12-28 15:05:56", "_news_0_datum": "field_60783a9cea449", "news_0_author": 18584, "_news_0_author": "field_60783af6ea44a", "news_0_title": "El Salvador: Sicherheitslücke in der Chivo-Wallet?", "_news_0_title": "field_60783c798d7d7", "news_0_content": "Auf sozialen Medien gibt der salvadorianische Präsident kontinuierlich bekannt, wenn er die Bitcoin-Bestände des Landes mal wieder aufgestockt hat. Doch seit Mitte Dezember liest man immer wieder über Probleme mit der landeseigenen Chivo-Wallet, die für die Bitcoin-Revolution in El Salvador von den Bürger:innen genutzt werden soll.\r\n\r\nAuf Twitter startete ein Account namens \"Der Kommissar\" einen Thread mit Tweets verschiedener Chivo-Wallet-User, die fehlende Bestände vermeldeten.r\nr\nhttps://twitter.com/_elcomisionado_/status/1472326380620632064r\nr\nGibt es etwa eine Sicherheitslücke in der vom Staat ausgegebenen Bitcoin-Wallet? Die fehlenden Bestände sollen so von nur 61 US-Dollar bis zu Beträgen im vierstelligen Bereich reichen. Neben Appellen direkt an den Präsidenten Nayib Bukele, nun endlich etwas gegen die Probleme zu tun, beschweren sich die User auf Twitter ebenfalls über den Service der Chivo Wallet, der den Sorgen der Betroffenen anscheinend nicht viel Abhilfe verschafft.”, “_news_0_content”: “field_60783b3eea44b”, “news_1_typ”: “normal”, “_news_1_typ”: “field_60783a39ea448”, “news_1_datum”: “2021-12-27 11:25:51”, “_news_1_datum”: “field_60783a9cea449”, “news_1_author”: 10781, “_news_1_author”: “field_60783af6ea44a”, “news_1_title”: “Bukele: \”Game over für Fiat Bitcoin ist die Zukunft\””, “_news_1_title”: “field_60783c798d7d7”, “news_1_content”: “Der salvadorianische Präsident Nayib Bukele lässt keine Gelegenheit aus, den Schritt seines Landes, Bitcoin zur staatlich anerkannten Währung zu erheben, zu bewerben. Nun sagte er in einem Tweet, dass die Tage von Fiatwährungen wie dem US-Dollar gezählt seien. Bitcoin dagegen sei die Zukunft und \”die wahre Revolution.\” Im selben Atemzug stellt der umstrittene Politiker dann auch klar, wer diese Revolution antreiben würde – und zwar El Salvador.\r\n\r\nhttps:\/\/twitter.com\/nayibbukele\/status\/1474119003169865728?s=20″, “_news_1_content”: “field_60783b3eea44b”, “news_2_typ”: “normal”, “_news_2_typ”: “field_60783a39ea448”, “news_2_datum”: “2021-10-11 10:24:19”, “_news_2_datum”: “field_60783a9cea449”, “news_2_author”: 17967, “_news_2_author”: “field_60783af6ea44a”, “news_2_title”: “El Salvador verwendet Gewinne aus Bitcoin-Trust für Tierklinik “, “_news_2_title”: “field_60783c798d7d7”, “news_2_content”: “Bukele plant, die Wirtschaft seines Landes mittels Gewinnen aus dem Bitcoin-Trust anzukurbeln. Nach eigener Aussage möchte er vier Millionen US-Dollar der Bitcoin-Erträge für den Bau einer Tierklinik in der salvadorianischen Hauptstadt verwenden. Das gab der 40-jährige zuletzt auf seinem Twitter-Account bekannt.\r\n\r\nMit dem Tweet veröffentlichte er auch eine Simulation, die den Aufbau der Klinik zeigt. Diese soll unter anderem mehrere Notfallaufnahmen und Behandlungszimmer für Tiere, vier Operationsräume und eine Rehabilitationsklinik enthalten. Zudem sollen über 850 Beschäftigte in Zukunft in dem modernen Krankenhaus für Tiere Arbeit finden.\r\n\r\nBukele möchte den Bau des Krankenhauses mit den Erträgen aus dem Bitcoin-Trust finanzieren.  Dafür \”… verkaufen wir keine Bitcoin, sondern verwenden den USD-Teil des Trusts, da der Bitcoin-Teil jetzt mehr wert ist als bei dessen Gründung.\”, erklärt der Präsident auf Twitter. Der im September aufgesetzte Bitcoin-Trust wurde mit 150 Millionen US-Dollar ausgestattet.\r\n\r\nhttps:\/\/twitter.com\/nayibbukele\/status\/1447032344800632834?s=20″, “_news_2_content”: “field_60783b3eea44b”, “news_3_typ”: “normal”, “_news_3_typ”: “field_60783a39ea448”, “news_3_datum”: “2021-10-04 10:56:10”, “_news_3_datum”: “field_60783a9cea449”, “news_3_author”: 17967, “_news_3_author”: “field_60783af6ea44a”, “news_3_title”: “El Salvador: breitflächige Adoption, billigeres Benzin und die ersten Satoshi”, “_news_3_title”: “field_60783c798d7d7”, “news_3_content”: “El Salvadors Staatspräsident Nayib Bukele freut sich über den Fortschritt der Bitcoin-Adoption in El Salvador. Die Bevölkerung sieht diese jedoch weiterhin kritisch.\r\n\r\nZum einen gab er bekannt, dass die erste Million Satoshis in El Salvador mittels der \”Volcanode\” gemint wurde und bestätigte damit, dass die Anlage funktioniert und betriebsbereit ist. Zum Anderen, erklärte Bukele, würden mittlerweile drei Millionen El Salvadorianer:innen das Chivo-Wallet nutzen. Das wäre fast die Hälfte der Bevölkerung.\r\n\r\nUm die Adoption weiter zu stärken hat sich der Präsident noch etwas anderes überlegt:\r\nGeht es nach Bukele, bekommt man seit Freitag die Gallone (= 3,79 Liter) Benzin 0,20 US-Dollar billiger, sofern man sie mit dem Regierungs-Wallet bezahlt. Angeblich würden dadurch mehrere Erhöhungen der internationalen Kraftstoffpreise aufgehoben. Auf die Twitter-Nachrichten Bukeles reagierte ein Teil der Bevölkerung jedoch skeptisch. Einige Personen kritisierten, dass die Preissenkung nur dadurch möglich wird, dass die Regierung die Differenz von Steuergeldern bezahlt. Dies steht in auffallendem Kontrast zur Kommunikation Bukeles, der angibt, die \”Taschen der Salvadorianer:innen\” zu entlasten. Dafür tweete er auch nochmals, dass alle, auch öffentliche Verkehrsmittel, an dem Rabatt teilhaben.”, “_news_3_content”: “field_60783b3eea44b”, “news_4_typ”: “normal”, “_news_4_typ”: “field_60783a39ea448”, “news_4_datum”: “2021-09-29 11:45:00”, “_news_4_datum”: “field_60783a9cea449”, “news_4_author”: 17967, “_news_4_author”: “field_60783af6ea44a”, “news_4_title”: “El Salvador: Bukele nimmt erste Vulkan-Bitcoin-Mine in Betrieb”, “_news_4_title”: “field_60783c798d7d7”, “news_4_content”: “Der 40-jährige Präsident Nayib Bukele nutzt wieder einmal seinen Twitter-Account, um die Fortschritte im salvadorianischen Bitcoin-Projekt mit der Welt zu teilen. Diesmal zeigt er ein Video von einer Bitcoin-Mining Anlage im eigenen Land. Beliefert wird diese von Containern auf denen \”Regierung El Salvador\” geschrieben steht.\r\n\r\nBukele hatte im Juni 2021 angekündigt, Bitcoin-Mining im Land betreiben zu wollen. Dabei soll mittels geothermischer Kraftwerke Vulkanwärme als primäre Energiequelle genutzt werden. Jetzt postete der Präsident \”Volcanode\”, was allen Grund zur Annahme gibt, dass das Projekt nicht mehr nur Theorie, sondern nun auch Praxis ist. Damals erklärte er, dass nach Vorbild eines Experiments ein Bitcoin-Mining-Hub geplant würde. In diesem hätten \”Arbeiter einen Brunnen gegraben, der 95 MW Energie produzieren könnte, die für eine 100 % saubere Mining Farm verwendet werden solle\”.\r\n\r\nWie grün die aktuelle Mining-Anlage ist und ob es sich bei dem aufsteigenden ‘Rauch’ wirklich nur um Wasserdampf handelt, lässt sich aufgrund des Videos nicht sagen. Dass Bukele auf Worte Taten folgen lässt, hat er aber auch mit seinem jüngsten Projekt bewiesen.”, “_news_4_content”: “field_60783b3eea44b”, “news_5_typ”: “normal”, “_news_5_typ”: “field_60783a39ea448”, “news_5_datum”: “2021-09-27 10:57:56”, “_news_5_datum”: “field_60783a9cea449”, “news_5_author”: 17967, “_news_5_author”: “field_60783af6ea44a”, “news_5_title”: “El Salvador: 30 Prozent der Salvadorianer nutzen Chivo Wallet”, “_news_5_title”: “field_60783c798d7d7”, “news_5_content”: “Der salvadorianische Präsident Nayib Bukele präsentiert auf seinem Twitter-Account wieder \”wilde\” News. Er schrieb, dass die regierungseigene Chivo Wallet aktuell 2,1 Millionen aktive Nutzer:innen zählt. Damit hätte die Wallet in drei Wochen mehr Nutzer:innen gewinnen können, als jede salvadorianische Bank verwaltet.\r\n\r\nDie Anzahl ist insofern bemerkenswert, als in dem kleinen lateinamerikanischen Land insgesamt nur knapp 6,45 Millionen Personen leben. Wenn davon 2,1 Millionen die Chivo Wallet nutzen, wären das fast 30 Prozent der Bevölkerung.\r\n\r\nDer CEO von MicroStrategy, Michael Saylor, findet für diese hohe User-Zahl in einem Kommentar auf Bukeles Tweet eine mögliche Erklärung: In seinen Augen ist \”Bitcoin … [die] Hoffnung für die Menschen in El Salvador\”. Daran lassen die Ereignisse in den vergangenen Wochen jedoch ein wenig zweifeln, wie man aus den letzten Meldungen lesen kann.\r\n\r\nhttps:\/\/twitter.com\/nayibbukele\/status\/1441846960332361730?s=20\r\n\r\nBei der Chivo Wallet handelt es sich um die Wallet, die die salvadorianische Regierung ihrer Bevölkerung zur Verfügung stellt, um kostenlos Bitcoin und US-Dollar zu versenden und zu empfangen. Auch soll darüber der Wechsel von Bitcoin in US-Dollar und umgekehrt ohne Gebühren ermöglicht werden. Angeblich gibt es in der On-Chain und Lightning-kompatiblen Wallet auch die Option auf eine Unternehmensversion. Diese lässt Auszahlungen an die Mitarbeiter:innen und Steuerzahlungen zu.”, “_news_5_content”: “field_60783b3eea44b”, “news_6_typ”: “normal”, “_news_6_typ”: “field_60783a39ea448”, “news_6_datum”: “2021-09-20 10:28:05”, “_news_6_datum”: “field_60783a9cea449”, “news_6_author”: 17967, “_news_6_author”: “field_60783af6ea44a”, “news_6_title”: “Bukele kauft den Dip: El Salvador erhöht Bitcoin-Menge erneut”, “_news_6_title”: “field_60783c798d7d7”, “news_6_content”: “Während die asiatischen Märkte für sinkende Kurse sorgen, freut sich der salvadorianische Präsident:\r\nEr hat die Menge an Bitcoin, die das kleine lateinamerikanische Land hält, nochmals um 150 erhöht. Wie er auf seinem Twitter-Account mitteilte, ist El Salvador nun im Besitz von 700 Bitcoin.\r\nDiese Nachricht bekommt zumindest auf Twitter große Zustimmung: über 25.000 Menschen liken den Post und in den Kommentaren wird Bukele für seinen Kauf beglückwünscht.\r\n\r\nhttps:\/\/twitter.com\/nayibbukele\/status\/1439815012642611203?s=20\r\n\r\nAls Reaktion darauf schrieb der 40-Jährige weiter: \”Sie können dich niemals schlagen, wenn du den Dip kaufst\”. Wer auch immer \”Sie\” sein soll, jegliche in- und ausländische Aufregung scheint vergessen. Stattdessen hält der Präsident auch weiter an seinem Kurs fest, in die digitale Münze zu investieren – komme was wolle.\r\n\r\nhttps:\/\/twitter.com\/nayibbukele\/status\/1439821189279625217?s=20\r\n\r\nDass Hodln aktuell ein weltweiter Trend zu sein scheint, haben wir in diesem Artikel für euch festgehalten.”, “_news_6_content”: “field_60783b3eea44b”, “news_7_typ”: “normal”, “_news_7_typ”: “field_60783a39ea448”, “news_7_datum”: “2021-09-17 11:20:16”, “_news_7_datum”: “field_60783a9cea449”, “news_7_author”: 17967, “_news_7_author”: “field_60783af6ea44a”, “news_7_title”: “El Salvador: Kreditwürdigkeit sinkt nach Bitcoin-Gesetz”, “_news_7_title”: “field_60783c798d7d7”, “news_7_content”: “
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Die inländischen Probleme ausgeblendet, muss sich Bukele jetzt auch gegenüber ausländischen Bedenken rechtfertigen, was die Bitcoin-Einführung in El Salvador angeht. Die Ratingagentur Standard and Poor (S&P) Global hat in ihrem gestrigen Bericht klargemacht, dass die aktuelle Kreditwürdigkeit des Landes sich verschlechtern könnte. S&P begründet das unter anderem damit, dass durch Bitcoin die finanziellen Risiken steigen würden. Das läge zum einen daran, dass Banken der Herausforderung von Währungs-Unstimmigkeiten bei der Kreditvergabe gegenüberstünden. Zum Anderen würde die Wirtschaft beachtlichen finanziellen Risiken ausgesetzt.\r\n
Aber es kommt noch schlimmer: S&P sieht die finanzielle Unterstützung durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) beziehungsweise durch die Weltbank gefährdet. Aktuell laufen Verhandlungen über einen eine Milliarde US-Dollar schweren Kredit für den kleinen lateinamerikanischen Staat. Nun beurteilt der IWF-Sprecher Gerry Rice die Situation als \”düster\”. Auch die Weltbank hat in einem früheren Statement bereits bekannt gegeben, dass sie die Einführung Bitcoins aufgrund von Umwelt- und Transparenzmängeln nicht unterstützen kann.\r\n
Doch vielleicht sind auch diese Entwicklungen in Präsident Bukeles Augen nicht so schlimm – denn US-Dollar wollte er ja eh nicht mehr.\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n
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