Die Chancen auf eine Verabschiedung des CLARITY Act noch vor der Sommerpause steigen deutlich. Laut Galaxy-Stratege Alex Thorn könnte die Krypto-Branche für regulatorische Klarheit jedoch einen hohen Preis zahlen.
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Hyperliquid befindet sich unverändert auf Wachstumskurs. Wie es jetzt mit dem HYPE-Kurs weitergehen könnte, zeigt die neuste Kursanalyse.
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Mit Stretch (STRC) schüttet Michael Saylor 11,5 Prozent Dividende aus und begeistert Investoren. Doch die Kritik am neuen Bitcoin-Finanzierungsinstrument wird lauter.
Eigentlich sollten diese Woche 24 neue Prognose-ETFs starten. Doch die SEC zieht die Reißleine und prüft nun die massiven Risiken für Anleger.
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Nach der SEC-Klarstellung blickt der Markt auf den LINK-Kurs. Profitiert das Oracle-Protokoll jetzt vom RWA-Boom? Die Analyse.
Die US-Börsenaufsicht richtet ihre Krypto-Regulierung neu aus. SEC-Chef Paul Atkins kündigt einen klaren Bruch mit der bisherigen Praxis an.

Die US-Börsenaufsicht ebnet den Weg für tokenisierte Wertpapiere. Was der Vorstoß für den Krypto-Markt und RWA-Projekte bedeutet.
Kaum ein Krypto-Projekt polarisiert so sehr wie Ripple. Für die einen ist XRP Betrug, für die anderen das neue SWIFT. Warum beides nicht stimmt.
Eine neue Leitlinie von SEC und CFTC definiert erstmals klar, welche Kryptowährungen unter das Wertpapierrecht fallen. Die Hintergründe.

Trotz Rekordvolumen bei Real World Assets hinkte der ONDO-Token hinterher. Ein neues Rahmenwerk der Behörden könnte die Wende bringen.

Hester Peirce stellt zeitnahe Entscheidungen zu Krypto-Wertpapieren in Aussicht. Die Hintergründe zum geplanten Rahmenwerk.

SEC und CFTC rücken in der Krypto-Aufsicht enger zusammen und wollen ihren jahrelangen Zuständigkeitsstreit entschärfen. Für Bitcoin, Ether, Stablecoins und tokenisierte Assets ist das ein wichtiges Signal, auch wenn neue Regeln nicht sofort folgen.

Die US-Börsenaufsicht SEC beendet ihre Klage gegen Tron-Gründer Justin Sun. Ein verbundenes Unternehmen zahlt jedoch eine Millionenstrafe. Welche Folgen hat die Einigung für TRX?
Die SEC startet 2025 deutlich weniger Krypto-Verfahren als im Vorjahr – ein Signal mit Sprengkraft. Während Atkins "konsequentes Vorgehen" betont, sprechen Kritiker von einem gefährlichen Nachlassen der Aufsicht.
Mit dem Epstein-Skandal rückt auch der Fall Ripple Labs vs. SEC wieder in den Fokus. War der XRP-Rechtsstreit am Ende politisch motiviert?
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Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) ist die zentrale Wertpapier- und Börsenaufsicht der USA und eine der einflussreichsten Regulierungsbehörden weltweit. Gegründet 1934 als Reaktion auf den Börsencrash von 1929, hat die Behörde mit Sitz in Washington, D.C. seit 2021 den globalen Kryptomarkt durch eine Welle von Klagen gegen Exchanges und Token-Emittenten geprägt. Keine andere Behörde hat die rechtliche Einordnung digitaler Assets so stark beeinflusst wie die SEC.
Der Securities Exchange Act von 1934 schuf die SEC als Antwort auf die Exzesse der Börsenjahre vor 1929 und den nachfolgenden Zusammenbruch der Aktienmärkte. Ihr gesetzlicher Auftrag umfasst drei Kernziele: den Schutz von Anlegern, die Sicherung fairer und effizienter Märkte sowie die Erleichterung von Kapitalflüssen in der US-amerikanischen Wirtschaft. Börsennotierte Unternehmen sind verpflichtet, regelmäßig Finanzberichte einzureichen. Die SEC kann Zivilklagen einleiten und Bußgelder verhängen, strafrechtliche Ermittlungen jedoch nicht selbst führen. Diese überlässt sie dem U.S. Department of Justice.
Das wichtigste Instrument der SEC zur Beurteilung digitaler Assets ist der Howey-Test, der auf ein Urteil des U.S. Supreme Court von 1946 zurückgeht. Er beantwortet die Frage, wann eine Kapitalanlage als Wertpapier gilt: wenn Geld in ein gemeinsames Unternehmen investiert wird und der Anleger Gewinne primär durch die Arbeit Dritter erwartet. Die SEC argumentierte unter Gary Gensler, dass die meisten Kryptowährungen diesen Test erfüllen und damit als Wertpapiere zu regulieren seien. Bitcoin wird von SEC-Vertretern nicht als Wertpapier eingeordnet, da kein identifizierbarer Emittent hinter dem Netzwerk steht. Bitcoin wird regulatorisch überwiegend als Rohstoff (Commodity) eingestuft.
Gary Gensler, SEC-Chair von April 2021 bis Januar 2025, führte einen besonders durchsetzungsorientierten Regulierungskurs gegenüber digitalen Assets in der Geschichte der Behörde. Im Juni 2023 reichte die SEC Klagen gegen Coinbase und Binance wegen des Betriebs einer angeblich unregistrierten Wertpapierbörse ein. Im November 2023 folgte eine Klage gegen Kraken. Das Verfahren gegen Ripple war bereits im Dezember 2020 unter Genslers Vorgänger Jay Clayton eingeleitet worden. Kritiker warfen der Behörde vor, Kryptoregeln durch Klagen zu definieren statt durch transparente Rulemaking-Prozesse.
Am 10. Januar 2024 genehmigte die SEC erstmals Bitcoin-Spot-ETFs für den US-Markt. Der Entscheidung war ein Urteil des US-Bundesberufungsgerichts vom August 2023 vorausgegangen, das die SEC zur Neubewertung ihrer Ablehnungspraxis verpflichtete. Unter den zugelassenen Produkten befand sich der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock, der innerhalb weniger Wochen Milliarden von Dollar einsammelte. Mit Paul Atkins als neuem SEC-Chair ab April 2025 begann ein klarer Kurswechsel: Mehrere Regulierungsverfahren gegen Kryptounternehmen wurden neu bewertet, pausiert oder eingestellt, darunter die Klagen gegen Coinbase und Kraken. Atkins kündigte an, verbindliche Regelwerke für digitale Assets zu schaffen statt weiter auf Durchsetzung durch Einzelklagen zu setzen.