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Intrinsischer WertJPMorgan-Stratege sieht Bitcoin als aktuell fair bewertet an

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Schriftzug von JPMorgan auf Steintafel

Ein Stratege der US-Investmentbank JPMorgan kommt in einer Analyse zu der Auswertung, dass der intrinsische Wert von Bitcoin aktuell fair bewertet ist.

Der CEO von JPMorgan, Jamie Dimon, der bekanntlich zu den Bitcoin-Gegnern gehört, ist sicherlich nicht sonderlich begeistert davon sein, dass einer seiner Mitarbeiter eine Analyse erstellt hat, die den intrinsischen Wert von Bitcoin bestimmt. Ein Großteil aller Bitcoin-Kritiker streiten ab, dass Bitcoin überhaupt so etwas wie einen intrinsischen Wert haben kann. Neben Jamie Dimon ist hier allen voran Investment-Legende Warren Buffet zu nennen, für den Kryptowährungen nichts weiter als heiße Luft sind, die keinen intrinsischen Wert besitzen.

Der intrinsische Wert von Bitcoin

Der intrinsische Wert eines Vermögenswertes soll angeben, was ein Asset wirklich, ergo fundamental, Wert ist. Schließlich neigen die Kurse an den Börsen zu Über- oder zu Unterbewertungen. Hinter dem intrinsischen Wert steckt also der Versuch möglichst objektiv zu bestimmen wie viel beispielsweise ein Unternehmen in Euro oder US-Dollar wert ist. Während bei einem Unternehmen ein Substanzwert vorhanden ist und das Unternehmen Gewinne oder Verluste erwirtschaftet, die bilanzielle Rückschlüsse auf eben einen intrinsischen Wert zulassen, ist das Ganze bei Kryptowährungen etwas schwieriger.

Das Halving hat zu einem fairen Bitcoin-Kurs geführt

Der JPMorgan-Stratege Nikolaos Panigirtzoglou scheint jedenfalls nicht die Ansicht seines Vorgesetzten zu teilen und hat sich an der Bestimmung eines intrinsischen Wertes von Bitcoin versucht. In dieser Auswertung kommt er zu dem Ergebnis, dass aktuell der Bitcoin-Kurs besonders fair, also nah an seinem intrinsischen Wert, bewertet ist. Im Januar war laut Nikolaos Panigirtzoglou der Bitcoin-Marktpreis über seinem intrinsischen Wert. Ebenjene Lücke sieht der JPMorgan-Strategie aber als nun geschlossen an.


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Die Bewertungsgrundlage richtet sich bei der Bestimmung des intrinsischen Wertes von Bitcoin nach Commodities (Rohstoffe), so zumindest der Ansatz von JPMorgan. Dabei schaut man vor allem auf die Produktionskosten von Bitcoin, also die Kosten, die bei dem Mining anfallen. Als Grund für die nun faire Bewertung sieht Nikolaos Panigirtzoglou das Bitcoin Halving vom 11. Mai. Durch die Halbierung der Mining-Erträge hat sich demnach auch der intrinsische Wert verdoppelt.

Warum Bitcoin genauso viel oder genauso wenig wie Gold einen intrinsischen oder inneren Wert besitzt, wird im Video erklärt:


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Darknet macht's möglichChemische Waffe gegen Bitcoin: 45-Jähriger bekennt sich schuldig

18 Stunden

Bei dem Versuch, gefährliche Chemikalien mit Bitcoin über das Dark Net zu kaufen, hat ein 45 Jähriger Bekanntschaft mit den Strafverfolgungsbehörden gemacht.

Den Ruf als Bezahlmittel für illegale Zwecke wird Bitcoin nicht los. Dafür sorgen Personen wie Jason William Siesser, der über das Darknet eine aufsehenerregende Bestellung aufgab.


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Denn der 45-Jährige hat laut des Justizministeriums der Vereinigten Staaten (United States Department of Justice) versucht, mit Bitcoin über das Darknet eine chemische Waffen zu bestellen, „die Hunderte von Menschen töten kann“.

Zwischen dem 14. Juni und 23. August 2018 soll der Beschuldigte mehrmals bestimmte Mengen einer Chemikalie bestellt haben. Zur Auslieferung kam es glücklicherweise nicht. Laut Mitteilung des Justizministeriums hatte „diese Menge der chemischen Waffe die Kapazität, etwa 300 Menschen zu töten“. Umso erschreckender, dass der Warenwert dieser Bestellung bei nur 150 US-Dollar gelegen haben soll, die Siesser in Bitcoin zahlte.

Während einer Hausdurchsuchung im August 2018 konnten die Behörden weitere Chemikalien sicherstellen, darunter 10 Gramm Cadmiumarsenid, etwa 100 Gramm Cadmiummetall und ca. 500 ml Salzsäure. Welche Art von Anschlag Siesser plante, sei bislang unklar.

Um seinen Wohnort geheim zu halten, gab er die Lieferadresse eines Jugendlichen an. Daher muss er sich auch wegen des schweren Identitätsdiebstahls verantworten. Der Mann wurde bereits dem Richter vorgeführt und hat sich in den Anklagepunkten schuldig bekannt. Das Strafmaß liegt zwischen 5 Jahren ohne Bewährung und einer lebenslangen Haftstrafe in einem Bundesgefängnis.

SberbankGrößte Bank Russlands liebäugelt mit Stable Coin

22 Stunden

Angesichts der jüngsten Verabschiedung des Gestzes für digitale Finanzanlagen (DFA), äußerte die größte Bank des Landes ihre Überlegungen zur Herausgabe eines Stable Coins.

Kurz nachdem der Präsident Russlands, Wladimir Putin, am 31. Juli ein Gesetz über die Regulierung von Transaktionen mit digitalen Finanzanlagen (DFA) unterzeichnete, wird der Kauf und Verkauf von Kryptowährungen ab dem 1. Januar 2021 legalisiert. Dennoch bleibt die offizielle Akzeptanz als Zahlungsmittel aus. Bezahlen mit Bitcoin in Russland bleibt also illegal.

Infolge des DFA-Gesetzes erwägt nun die größte russische Bank, Sberbank, die Herausgabe eines Stable Coins. So berichtet es die russische Tageszeitung Kommersant. Sergey Popov, Direktor des Geschäftsbereichs Transaction Business, kommentiert:

Wahrscheinlich können wir auf der Grundlage des verabschiedeten Gesetzes einen Token ausgeben, den wir an den Rubel binden können. Ein solch entsprechender Stable Coin kann eine Grundlage, ein Instrument für die Abrechnung einiger anderer digitaler Assets werden.

Im Mai schlug die Sberbank schon Wellen, nachdem sie stattliche 100 Millionen US-Dollar für den Kauf von 5.000 Blockchain-basierten Geldautomaten ausgegeben hatte. Jeder Geldautomat sollte eine Kapazität von 14.500 Banknoten haben, und Sicherheitsvorkehrungen wie intelligente Überwachung und diebstahl- und vandalismussichere Softwares sollen mithilfe der Blockchain-Technologie garantiert werden.

Die Sberbank ist die älteste und größte Bank Russlands und hält fast 44 Prozent aller Bitcoin Codes im Land. Sie betreibt 14.200 Filialen und 77.000 Geldautomaten landesweit.

Huobi goes DeFiBlockchain-Riese plant Millionen-Investments in DeFi

2 Tagen

Die H0oubi Group möchte mit einer neuen Abteilung das globale DeFi-Ökosystem ausbauen – und will sich das einiges kosten lassen.

Die Betreiberin der Bitcoin–Börse Huobi hat eine Abteilung zur Förderung von dezentralen Finanzdienstleistungen (DeFi) eingerichtet. Dazu widmet sich das „Huobi DeFi Lab“ drei Bereichen:

  • Erforschung der zugrunde liegenden Finanztheorien und -technologie
  • Investitionen in und Förderung von DeFi-Projekten
  • Mit ausgewählten Projekten das gesamte DeFi-Ökosystem fördern

Huobi reagiert damit auf die wachsende Beliebtheit von DeFi-Plattformen, die vor allem in der ersten Jahreshälfte von 2020 deutlich an Fahrt aufgenommen haben:

In den letzten zwei Jahren waren wir Zeugen der Geburt und des exponentiellen Wachstums von DeFi. Die Breite, Tiefe und Geschwindigkeit der Innovationen sind in der Geschichte der Menschheit beispiellos. Es ist aufregend zu sehen, wie die Macht der erlaubnislosen Wirtschaft im globalen Maßstab entfesselt wird.

ist sich Sharyn Wu, Chief Investment Officer von Huobi sicher. Wu räumt jedoch auch ein, dass auf dem Weg zum DeFi-Durchbruch noch einige Steine ihrer Räumung harren:

Es gibt jedoch noch viele Probleme, die auf theoretischer und technischer Ebene gelöst werden müssen. Es gibt auch noch viel Aufklärungsarbeit für Investoren zu leisten, um Krypto und DeFi zu den Mainstream-Benutzern zu bringen. Da DeFi noch in den Kinderschuhen steckt, braucht es gemeinsame Anstrengungen der globalen Gemeinschaft, um den Space gemeinsam aufzubauen und zu vergrößern.

Für das DeFi Lab, das bislang nur vier Mitarbeiter zählt, plant die Huobi Group zig Millionen US-Dollar ein.

Whale WatchingRipple: Co-Founder McCaleb verkauft XRP für 375.000 US-Dollar täglich

2 Tagen

Jed McCaleb, Mitgründer der Kryptowährungen Ripple (XRP) und Stellar (XLM), hat in diesem Jahr bereits XRP im aktuellen Gegenwert von 75 Millionen US-Dollar verkauft. So geht es aus Berechungen des Krypto-Analysedienst Whale Alert hervor. Nimmt Ripple auf eigene Faust Korrekturen am XRP-Kurs vor?

Einem aktualisierten Medium-Artikel von Whale Alert zufolge, hat Jed McCaleb, Mitgründer von Ripple und Stellar, dieses Jahr 375 Millionen XRP im Wert von 75 Millionen US-Dollar losgeschlagen. Etwa 4 Milliarden XRP verbleiben auf seinem Konto noch. Somit liegt die durchschnittliche Menge, die McCaleb an XRPs täglich verkauft bei etwa 1,74 Millionen. Das entspricht einem aktuellen Gegenwert von etwa 374.200 US-Dollar und einem Anstieg von 266 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der regelmäßige und große Verkauf von XRP führt zum Leidwesen der Ripple Community, die unter McCalebs ständigem Verkaufsdruck die tägliche Kursunterdrückung von XRP fürchten.

Der Mitgründer von Ripple gehört zu den größten Holdern von XRP-Token. Insgesamt sind 100 Milliarden XRP bei der Erschaffung des Ledgers kreiert worden. Davon gingen knapp 20 Prozent an die drei Hauptentwickler und 80 Prozent an Ripple. Insgesamt kann das Unternehmen monatlich maximal eine Milliarde XRP verkaufen oder investieren. Da die drei Hauptentwickler allerdings weitere viele Milliarden an XRP halten und im Laufe der Zeit auf dem Markt verkaufen, hat sich das Unternehmen immer wieder den Vorwurf eingehandelt, durch Freischaltungen des XRP-Kontingents und XRP-Verkäufe den Kurs indirekt zu manipulieren.

McCaleb soll von 2014 bis heute bereits bis zu 210 Millionen US-Dollar durch den Verkauf von XRP eingenommen haben.


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