Gelder aus Grayscale Bitcoin Trust freigegeben FTX entschädigt Gläubiger mit über 800 Millionen Dollar

Die insolvente Krypto-Börse FTX verfügt über große Treuhandvermögen. Gelder aus dem Grayscale Bitcoin Trust sollen nun an Gläubiger fließen.

Moritz Draht
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FTX

Beitragsbild: Shutterstock

| Im Zuge des Konkursverfahrens verkauft FTX sein Tafelsilber
  • Gläubiger der insolventen Krypto-Börse FTX können auf weitere Entschädigungen hoffen.
  • Ein Konkursgericht hat FTX Trading Ltd. den Verkauf von Anteilen am Grayscale Bitcoin Trust genehmigt.
  • Laut Gerichtsdokumenten lag der Wert des Treuhandvermögens im Oktober bei 744 Millionen US-Dollar. Aktuell beziffert sich der Wert auf 873 Millionen US-Dollar.
  • Die Verkäufe sollen in mehreren Tranchen erfolgen, um den Markt nicht zu beeinflussen.
  • “Die Schuldner vermarkten und verkaufen das Treuhandvermögen ausschließlich über einen Anlageberater gemäß und in Übereinstimmung mit einer vom Gericht genehmigten Vereinbarung über Anlagedienstleistungen”, heißt es in dem Gerichtsdokument.
  • Verkäufe erfolgen demnach “entweder außerbörslich (OTC) oder an Börsen”.
  • FTX hat im vergangenen Jahr Konkurs angemeldet, nachdem die Krypto-Börse offene Forderungen nicht begleichen konnte. Der ehemalige Chef Sam Bankman-Fried wurde inzwischen in mehreren Anklagepunkten schuldig gesprochen. Nächstes Jahr soll das Strafmaß verkündet werden.
  • Der Gesamtbetrag veruntreuter Gelder soll bei rund 8,7 Milliarden US-Dollar liegen. Sieben Milliarden US-Dollar, darunter 3,4 Milliarden in Kryptowährungen, konnten Konkursverwalter bereits einsammeln.
  • Ehemalige Kunden sollen laut dem Insolvenzverwalter bis zu 90 Prozent ihrer Einzahlungen zurückerhalten.
  • US-Regulatoren klappern den Krypto-Markt derweil weiter ab. Nach FTX und Binance, das sich mit einer Vergleichszahlung von 4,3 Milliarden US-Dollar aus dem Gröbsten rausgekauft hat, scheint nun auch die Krypto-Börse Bybit ins Visier zu geraten.
  • Die Commodity Futures Trading Comission schickte Bybit kürzlich eine Vorladung. Der Verdacht: Die Börse operiere möglicherweise illegal in den USA.
  • Die Behörde könnte eine Klage gegen Bybit vorbereiten.
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