Twitter Apple wirklich krypto-feindlich? Coinbase CEO zeigt sich verärgert

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Das Apple Logo an einer Hochhauswand, was Coinbase nicht gefällt

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Der Coinbase CEO Brian Armstrong ist alles andere als glücklich mit Apple. Auf Twitter teilt er seinen Frust über die die unfaire Behandlung als Krypto-Anbieter im Apple Store.

Bereits in der Vergangenheit hat der CEO des größten amerikanischen Krypto-Brokers Coinbase kein gutes Haar an Apple gelassen. So drohte Armstrong bereits vor einigen Monaten die Krypto-App aus dem Apple Store zu entfernen. Nun beschwerte er sich via Twitter, dass der Smartphone-Hersteller nach wie vor einige Funktionen der Coinbase App blockiert. Unter anderem soll es Nutzern nicht möglich sein Kryptowährungen in der App zu verdienen, indem sie beispielsweise kleinere Tasks erledigen.

Dass Apple unfaire Konditionen für Entwickler und Publisher hat, wird schon seit längerem kritisiert. Allerdings kann sich der Konkurrent Google Play auch nicht von Kritik befreien. Beide Anbieter hatten Ende letzten Jahres damit gedroht dApps aus ihres Stores zu entfernen. Es scheint als versuche Apple das Thema Blockchain und Kryptowährungen so lange es nur geht abzuwehren. Schließlich steht der offene Blockchain-Ansatz diametral zu Apples abgeschlossenem Ökosystem.


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Token-SwapExklusiv: Paypolitan möchte TenX-Kunden übernehmen

6 Stunden

Erst kürzlich hat der durch Wirecard in Schieflage geratene Krypto-Finanzdienstleister TenX die Schließung sämtlicher Kundenkonten bekannt gegeben. Mit Paypolitan könnte sich ein Abnehmer für ehemalige Kunden jedoch bereits gefunden haben.

Das Unternehmen TenX hat kürzlich die Sperrung sämtlicher Konten und Deaktivierung der Visa-Karten bekannt gegeben. Wie BTC-ECHO von einer internen Quelle erfahren hat, hat sich mit Paypolitan jedoch bereits ein potenzieller Abnehmer für den TenX-Kundenstamm gefunden.

Demnach sollen ehemalige TenX-Nutzer ihre Einlagen entsprechend in EPAN-Token tauschen und diese innerhalb der Paypolitan-Plattform verwenden können. Zu den Anwendungsmöglichkeiten zählen unter anderem Payment-Lösungen für Krypto-Fiat-Transaktionen. Aber ebenso können Nutzer ihre Token auch für Yield Farming und Staking nutzen und dadurch Erträge erhöhen.

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Gegenüber BTC-ECHO erklärt Nils Tharandt Ortiz, CEO von Paypolitan:

Die Übernahme der Bestandskunden von TenX durch Paypolitan wäre ein wichtiger Beitrag zu unseren ambitionierten Wachstumsplänen. Paypolitan soll nicht nur organisch, sondern auch durch Zukäufe wachsen.

Für enttäuschte TenX-Kunden könnte sich somit eine Gelegenheit bieten, ihre Einlagen zu retten und etwa beim Yield Farming als passives Einkommen arbeiten zu lassen. Nur auf die Visa-Karte soll verzichtet werden. Im Gegensatz zum physischem Bezahlen mit Karte, steht bei Paypolitan eine Open-Banking-Infrastruktur im Fokus. Als all-in-one-Lösung vernetzt diese klassische Bezahlfunktionen mit DeFi-Anwendungen.

ETH-HöhenflugEthereum auf Allzeithoch – das sind die Gründe für die Kursexplosion

8 Stunden

Nach drei Jahren hat das Warten ein Ende: Ethereum ist am bisherigen Rekordhoch aus 2018 vorbeigezogen.

Mit einem Wechselkurs von 1.428 US-Dollar hat Ethereum (ETH) laut Coinmarketcap am 19. Januar ein neues Allzeithoch aufgestellt. Dabei gelang der zweitgrößten Kryptowährung erst vor zwei Wochen der erneute Sprung über die Tausendermarke. Die rasche Kurssteigerung lässt sich durch eine Fülle verschiedener Faktoren erklären.

Zum einen lässt sich die Kursexplosion auf eine konstant steigende Anzahl von Ethereum-Anlegern zurückführen. Wie sich der Grafik von Glassnode entnehmen lässt, befindet sich die Menge der Adressen, die 0,1 oder mehr Ether halten, seit Wochen im Wachstum.

Ethereum-Adressen

Dass das Interesse insbesondere unter Kleinanlegern in den letzten Wochen stark gestiegen ist, lässt sich zudem am Ethereum-Suchvolumen bei Google ablesen.

Doch nicht nur die schmalen, auch die prall gefüllten Wallets zeigen eine steile Wachstumskurve. Knapp 120 Adressen zählen Gassnode bereits, die 32 Ether oder mehr und damit bei jetzigem Wechselkurs mindestens 45.000 US-Dollar in Ethereum halten.

Zugleich steigt der in Smart-Contract-Anwendungen eingebundene Ether-Supply durch den wachsenden DeFi-Markt stetig. Knapp 19 Prozent der gesamten Ether-Umlaufmenge sind bereits in Smart Contracts hinterlegt.

Durch die zunehmende Verknappung steigt der Ethereum-Kurs kontinuierlich und könnte sich bei gleichbleibendem Tempo schon bald zur nächsten Tausendermarke hochschwingen. Ein Beleg für die zunehmende Verwendung der Ethereum Blockchain ist zudem das steigende Handelsvolumen. Schon jetzt werden täglich drei Milliarden US-Dollar mehr als bei der Bitcoin Blockchain abgewickelt.

UpdateIOTA 2.0 rückt näher – neue Version des Pollen-Testnet veröffentlicht

12 Stunden

IOTA konnte in den vergangenen Wochen stetig wachsen. Eine überarbeitete Version des Pollen Testnet soll dem Tangle-Netzwerk nun noch mehr Sicherheit und Stabilität verleihen – was steckt dahinter?

Nicht nur Bitcoin, Ethereum und einige Decentralized Finance Token konnten in den letzten Wochen stark performen, sondern auch IOTA. Allein in den letzten 30 Tagen stieg der Kurs der Kryptowährung um 38,2 Prozent.

IOTA Kurs MIOTA

Derzeit befindet sich der Kurs bei 0,4718 US-Dollar (Stand 11:01 Uhr). Innerhalb der letzten 24 Stunden ist er um 8,06 Prozent gewachsen.

IOTA Nodes auf Microsoft-Azure-Marktplatz

Darüber hinaus hat das IOTA-Team in der vergangenen Woche in einem Blog Post bekannt gegeben, dass sie eine überarbeitete Version des Pollen Testnet veröffentlicht haben. Das Upgrade soll vor allem die Stabilität und Sicherheit des Tangle-Netzwerks erhöhen.

Daher enthält es mehrere Fehlerbehebungen und Optimierung für das Tangle-Netzwerk, damit MIOTA noch effektiver und leistungsfähiger sein kann. Pollen ist die erste Station der dreistufigen Release-Phase die mit IOTA 2.0 enden soll. Derzeit können die Community und Entwickler neue Features, wie beispielsweise Smart Contracts, auf dem Pollen-Testnet testen.

Zudem hat das IOTA Team am gestrigen 18. Januar auf Twitter bekannt gegeben, dass es ab sofort möglich ist, ein Pollen Node auf dem Microsoft-Azure-Marktplatz einzurichten.

BTC-WendeKanadischer Ex-Premier Harper: Bitcoin könnte US-Dollar verdrängen

14 Stunden

Der ehemalige Premierminister Kanadas sorgt sich um die Stabilität des US-Dollars und bringt unter anderem Bitcoin als mögliche Alternative ins Spiel.

Die Haltung hochrangiger Politiker gegenüber Bitcoin und Co. ist in den meisten Fällen reserviert. Nur wenige beziehen öffentlich Pro-Krypto-Positionen. Noch immer werden Kryptowährungen als Gefahr für die Finanzstabilität abgeschrieben. Anders Stephen Harper, der zwischen 2006 und 2015 das Amt des kanadischen Premierministers bekleidete. Harper bringt nun unter anderem Bitcoin als mögliche Konkurrenz für den US-Dollar ins Spiel.

Auf die Frage, welche Währungstypen dem US-Dollar den Rang als Reservewährung ablaufen könnten, erwidert Harper während eines Interviews mit Cambridge House, dass sowohl Bitcoin als auch digitale Zentralbankwährungen denkbare Optionen seien. Der Euro und chinesische Yuan seien zwar die einzigen staatlichen Währungen, die die Vormachtstellung des US-Dollars gefährden können. Doch Wertschwankungen auf der einen und regulatorische Willkür auf der anderen Seite ließen beide Kandidaten im Rennen um die globale Leitwährung ausscheiden.

Lest auch: Studie – CBDCs schützen Privatsphäre und brechen Datenmonopole

Vielmehr könnte sich ein Korb bestehend aus Gold, Bitcoin und anderen Vermögenswerten als Alternative durchsetzen. Sinngemäß sagte Harper:

Es ist schwer zu sehen, was die Alternative zum US-Dollar als die wichtigste Reservewährung der Welt ist. Abgesehen von Gold, Bitcoin und einem ganzen Korb von Dingen. Ich denke, Sie werden sehen, dass die Anzahl der Dinge, die die Menschen als Reserven verwenden, zunehmen wird, aber der US-Dollar wird immer noch den größten Teil davon ausmachen.

Insbesondere gewinne die stete Entwicklung digitaler Zentralbankwährungen in Zukunft an Bedeutung. Diese seien aus Effizienzgründen traditionellen Fiat-Währungen überlegen. Dahingehend befürchtet Harper jedoch eine zu starke Machtkonzentration bei den Zentralbanken, die künftig in die Rolle eines Bankers schlüpfen und dadurch ihre Befugnisse als Kontrollorgan überschreiten könnten.