Reiseanbieter Destinia bevorzugt Bitcoin in Venezuela

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Passenger Airliner flying in the clouds

Quelle: © Mikael Damkier - Fotolia.com

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Angesichts der enormen Währungsprobleme in Venezuela möchte der spanische Reiseanbieter Destinia nun Bitcoins anstatt Bolivar für Flugreisen entgegen nehmen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Sven Wagenknecht

Durch die hohe Inflation und dem entsprechenden Wegbrechen des Außenwertes eignet sich der Bolivar kaum noch um internationale Geschäfte zu tätigen – das Vertrauen in die Währung ist praktisch tot. Entsprechend suchen immer mehr international agierende Unternehmen nach Alternativen zum Bolivar. Selbst das kurze Halten von Bolivar, während eines Umtauschprozesses, kann schon mit Verlusten verbunden sein.

Als Konsequenz soll Bitcoin nun für alle Hin- und Rückflüge nach Venezuela erste Wahl sein.  Aufgrund der Währungskrise in Venezuela ist zu erwarten, dass auch andere mit Venezuela Handeltreibende auf die digitale Währung zurückgreifen werden. Folglich kann die Krise auch als Chance für Bitcoin gesehen werden, um die Bitcoin-Infrastruktur weiter auszubauen.

Venezuela steht stellvertretend für viele Länder die gegenwärtig gravierende Währungsprobleme haben. In der Vergangenheit haben diese Währungskrisen zu einem Ausbau des Schwarzmarktes geführt und gleichzeitig den internationalen Handel, in erster Linie die Importe, stark eingeschränkt, sodass es zu Versorgungsengpässen gekommen ist.

Für all diese Länder könnte Bitcoin wie eine Art Versicherung oder Krisenwährung in schlechten Zeiten funktionieren, indem Bitcoin vor allem dann genutzt wird, wenn die heimische Währung in einer Krise steckt.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von JP Buntix via NewsBtc

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