Wenn Bitcoin aus der Satoshi-Ära bewegt werden, sorgt das regelmäßig für Aufmerksamkeit am Krypto-Markt. Damit werden Wallets oder frühe Miner bezeichnet, die Bitcoin bereits in den ersten Jahren nach dem Start des Netzwerks erhalten oder gemined haben. Damals lag der BTC-Preis nur bei einem Bruchteil des heutigen Werts. Viele dieser Wallets blieben über Jahre oder sogar mehr als ein Jahrzehnt komplett inaktiv.
Deshalb beobachten Anleger solche Bewegungen besonders genau. Große Transfers alter Wallets können Verkaufsdruck auf den Markt auslösen. Häufig laufen solche Transaktionen allerdings auch über OTC-Deals (Over-the-Counter-Verkauf) ab. Dabei werden große Mengen direkt zwischen Käufern und Verkäufern gehandelt, ohne den offenen Markt und damit den Kurs stark zu beeinflussen.
Bitcoin-Miner bewegt 203 Millionen US-Dollar
Laut Daten der Analyseplattform Onchain Lens transferierte ein BTC-Miner aus der Satoshi-Ära insgesamt 2.650 Bitcoin im Wert von rund 203 Millionen US-Dollar. Die Bewegungen wurden unter Berufung auf Arkham-Daten veröffentlicht.
Die Bestände wurden in mehreren Transaktionen an FalconX und Cumberland übertragen, zwei bekannte Unternehmen im Bereich institutioneller Krypto-Handelsdienstleistungen. Die Wallet hält weiterhin rund 6.000 Bitcoin im Wert von etwa 462 Millionen US-Dollar.
Ob die transferierten Coins tatsächlich verkauft werden sollen, bleibt bislang unklar. Solche Bewegungen gelten am Markt allerdings häufig als mögliches Verkaufssignal größerer Investoren.
Erst zuletzt sorgten weitere alte BTC-Wallets für Aufmerksamkeit. Vor wenigen Tagen bewegte eine Adresse nach mehreren Jahren Inaktivität 500 Coins im Wert von mehr als 38 Millionen US-Dollar.
