Michael Saylor hat Spekulationen über mögliche Bitcoin-Verkäufe bei Strategy erneut angeheizt. In einem Interview erklärte der Executive Chairman des Unternehmens, dass ein Teil der Bestände im Jahr 2026 verkauft werden könnte, um finanzielle Verpflichtungen und Dividendenzahlungen zu erfüllen. Damit sorgt Saylor erneut für eine öffentliche Diskussion über mögliche Verkäufe der BTC-Reserven.
Strategy begann bereits im Jahr 2020 aktiv Bitcoin in die Unternehmensbilanz aufzunehmen und entwickelte sich damit schnell zum weltweit größten Bitcoin Treasury-Unternehmen. Nach aktuellen Unternehmensangaben besitzt der Konzern inzwischen über 843.000 Coins. Die Bestände wurden im Schnitt zu einem Preis von rund 75.700 US-Dollar pro Bitcoin erworben und liegen beim aktuellen BTC-Kurs von 76.728 US-Dollar damit weiter leicht im Plus. Entsprechend aufmerksam verfolgt der Markt jede Aussage rund um mögliche Verkäufe der Reserven.
Strategy könnte erstmals Bitcoin verkaufen
Saylor betonte allerdings, dass es sich nicht um eine grundlegende Änderung der Unternehmensstrategie handle. Bitcoin bleibe weiterhin das wichtigste Reserve-Asset des Unternehmens. Verkäufe könnten lediglich notwendig werden, um bestimmte finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen.
Die Aussagen sorgen dennoch für Aufmerksamkeit, da Saylor in der Vergangenheit immer wieder betont hatte, die Kryptowährung niemals verkaufen zu wollen. Bekannt wurde unter anderem seine Aussage “Verkaufe deine Bitcoin niemals“. In einem anderen Interview erklärte er sogar: “Verkaufe eine Niere, wenn es sein muss, aber behalte deine Bitcoin.“ Dieser Ton scheint sich nun etwas verändert zu haben.
Während die traditionellen Finanzmärkte regelmäßig neue Allzeithochs erreichen, notiert die Aktie von Strategy aktuell bei 159,89 US-Dollar und liegt damit weiter deutlich unter ihrem Allzeithoch.
