Alles im Blick Die wichtigsten Krypto-News der Woche
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Kaffee und Zeitung auf einem Holztisch.

Quelle: Shutterstock

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30 Prozent der Salvadorianer nutzen die Chivo Wallet, Coinbase will Krypto-Löhne auszahlen, Cardano verkündet eine Partnerschaft mit Chainlink, China droht der Krypto-Exodus und Chainalysis sagt: “Europa ist die größte Krypto-Ökonomie der Welt”.

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.


El Salvador: Krypto-Gesetz entfaltet sich

Das Bitcoin-Gesetz in El Salvador zeigt weiter Wirkung. Nach dem Startschuss der staatlichen “Chivo” Wallet verbucht die Krypto-App regen Zulauf. Mittlerweile hat sich rund ein Drittel der Einwohner registriert – etwa 2,1 Millionen. Das teilte Präsident Bukele auf Twitter mit. Damit liegen die Userzahlen von Chivo nach knapp drei Wochen höher als bei jeder salvadorianischen Bank. Setzt man die Zahlen mit der Population des lateinamerikanischen Landes ins Verhältnis, nutzen etwa 30 Prozent der Bürger die Staats-Wallet.

Darüber hinaus veröffentlichte der Präsident am Mittwoch neue Bilder zu der geplanten Vulkan-betriebenen Mining-Anlage. Bukele hatte im Juni 2021 angekündigt, Bitcoin-Mining im Land betreiben zu wollen. Dabei soll mittels geothermischer Kraftwerke Vulkanwärme als primäre Energiequelle genutzt werden. Jetzt postete der Präsident “Volcanode”, was allen Grund zur Annahme gibt, dass das Projekt nicht mehr nur Theorie, sondern nun auch Praxis ist.

Weitere Neuigkeiten zu El Salvador könnt ihr in unserem Newsticker nachverfolgen.

Coinbase bietet Mitarbeitern Krypto-Löhne

Coinbase wird es US-amerikanischen Unternehmen bald ermöglichen, die Gehaltsschecks ihrer Mitarbeiter direkt auf Konten bei der Krypto-Börse einzuzahlen. In einem Blogbeitrag vom Montag kündigte Coinbase Senior Director of Product Prakash Hariramani diese Option an. So können Arbeitnehmer ihre Gehaltsschecks zum Kauf von Kryptowährungen ohne Transaktionsgebühren verwenden. Die Firmen ihrerseits können zudem direkte Einzahlungen über ein unterstütztes Lohnbuchhaltungsunternehmen in der Coinbase-App oder über die Personalabteilung eines Unternehmens einrichten.

Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Auf dem diesjährigen Cardano Summit verkündete das Unternehmen hinter dem Krypto-Projekt, IOHK, eine neue strategische Partnerschaft mit Chainlink. Im Rahmen der Kooperation wird das Oracle-Netzwerk von Chainlink in die Systeme von Cardano implementiert. Entwickler werden so bei der Erstellung von Smart Contracts für dezentrale Finanzanwendungen (DeFi) unterstützt. Die sind bei dem Blockchain-Projekt erst seit dem Launch der “Alonzo” Hard Fork möglich.


Abseits der Ankündigung der Partnerschaft mit Chainlink lieferte Cardano neue Informationen bezüglich des eigenen Stablecoin-Projekts “Djed”. Charles Hoskinson, Leiter von Cardano, und Shahaf Bar-Geffen, CEO der COTI Group, teilten auf dem Cardano Summit ihre Pläne mit. Der Wert von “Djed” wird dabei durch ein algorithmisches Design stabil gehalten. Dieses nutzt das Smart-Contract-Design auf der Blockchain des Ethereum-Konkurrenten, um den Preis so nah wie möglich an 1 USD zu halten.

Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Immer mehr Krypto-Unternehmen kehren China den Rücken

Chinesische Anbieter ziehen aus der landesweiten Krypto-Verschärfung Pekings die ersten Konsequenzen. Eine Reihe von Unternehmen kündigte diese Woche an, das Reich der Mitte verlassen zu wollen. Kaum verwunderlich, hat die Regierung ihnen mit dem am 24. September verabschiedeten Gesetz schließlich die Geschäftsgrundlage entzogen. Um welche Unternehmen es sich dabei genau handelt, könnt ihr hier nachlesen.

Darüber hinaus geht China weiter rigoros gegen Krypto-Mining vor. Diese Woche erreichten uns Nachrichten aus dem Land der Morgenröte, wonach in der Provinz der Inneren Mongolei Behörden 10.000 Mining-Geräte beschlagnahmt haben. Laut Medienberichten soll es sich dabei um eine illegale Mining-Anlage nahe der Stadt Bayan Nur gehandelt haben. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Chainalysis-Bericht: “Europa ist die größte Krypto-Ökonomie der Welt”

Europa ist der größte Krypto-Wirtschaftsstandort der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt die US-Analysefirma Chainalysis in einem aktuellen Bericht. Genauer handelt es sich dabei um die sogenannten CNWE-Staaten, also Länder aus Zentral-, Nord- und Westeuropa. Die Entwicklung wurde dabei vor allem durch institutionelle Investoren und andere “Whales” mit dem Einstieg in den DeFi-Sektor vorangetrieben. Demnach erhielt der Sektor seit Juli 2020 über eine Billion US-Dollar an Transaktionen und macht damit nun etwa 25 Prozent der globalen Aktivität aus. Damit schaffen es die CNWE-Staaten, den bisherigen Spitzenreiter Ostasien von der Poleposition zu verdrängen.

Die detaillierte Auswertung könnt ihr hier nachlesen.


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