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Durchsetzung der Gesetze China: 10.000 Krypto-Miner in der Inneren Mongolei beschlagnahmt

In der Inneren Mongolei, einer autonomen Region in China, wurden mehr als 10.000 Mining-Geräte beschlagnahmt. China hält an seinem Anti-Krypto-Kurs fest.

Elias H.
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin Münze auf Karte

Beitragsbild: Shutterstock

Am 27. September machte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua öffentlich, dass die ebenfalls staatliche Kommission für Entwicklung und Reform in Bayan Nur, über 10.000 Krypto-Mining-Geräte beschlagnahmt hat. Bayan Nur ist eine Stadt in der Inneren Mongolei, welche wiederum eine autonome Region in China ist. Chinesischen Behörden wurde ein Hinweis auf einen illegalen Mining-Betrieb zugespielt. Und tatsächlich fanden die Behörden bei einer genaueren Untersuchung auch besagtes Mining-Equipment in einem KMU Park (Kleine und mittlere Unternehmen). Dieser liegt in der Wirtschafts- und Technologie-Zone von Bayan Nur und soll vor allem kleinere Unternehmen fördern. Die beschlagnahmte Mining-Ausrüstung befand sich in einem Lagerhaus.

Weiter berichtete Xinhua über die Ermittlungsstrategie der Behörden. Denn diese sollen sich bei der Suche nach illegalen Mining-Unternehmen, nicht nur auf Hinweise verlassen. Um illegalen Mining-Aktivitäten auf die Spuren zu kommen, haben die chinesischen Behörden auch ein eigenes Berichts-System eingerichtet. Dabei arbeiten verschiedene Abteilungen, wie zum Beispiel Behörden der öffentlichen Sicherheit oder der Stromversorgung, zusammen.

Gemeinsam überwachen und analysieren diese Behörden unter anderem die Daten des Stromverbrauches. Denn letztlich zeichnen sich vor allem Krypto-Mining-Unternehmen durch einen hohen Stromverbrauch aus – und sind damit natürlich auffällig für die wachsamen Augen der Behörden. Das System zur Überwachung scheint zu funktionieren, denn chinesische Behörden haben mittlerweile, alleine in der Inneren Mongolei, 45 Mining-Unternehmen dicht gemacht. Durch die Schließung ebendieser Mining-Betriebe soll es, theoretisch, zu einer Strom-Ersparnis von 6,58 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr kommen. Was wiederum gleichzusetzen ist, mit der Menge von 2 Millionen Tonnen Standard-Kohle.

China verliert Einfluss auf Bitcoin

Derweilen wird immer mehr klar: Durch die Regulierungen hat China seine Position als Bitcoin-Mining-Hochburg verloren. Schließlich berichtete BTC-ECHO noch im August darüber, dass sich nach Schätzungen 50 bis 70 Prozent der Mining-Kapazitäten auf China konzentrieren. Diese Zahlen dürften heute deutlich geringer ausfallen. Andere Länder sind in die von China geschlagene Bresche gesprungen und locken nun selbst Miner an, die dort ihre Mining-Ausrüstung aufbauen.

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