Kasachstan kündigt eigene Kryptowährung an

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Kasachstan kündigt eigene Kryptowährung an

Und noch ein Land, das auf den Zug aufspringt: Nun hat Kasachstan den Launch einer eigenen Kryptowährung bekannt gegeben.

Wie vom Astana International Finance Center (AIFC) offiziell angekündigt, wurde mit dem maltesischen Unternehmen Exante eine Vereinbarung zur Kooperation getroffen. Die Krypto-Börse hat dies bestätigt und bekannt gegeben, dass die von ihr entwickelte auf der Blockchain-Technologie basierende Plattform STASIS als Grundlage für die geplante Währung dienen soll.

Ziel der Plattform ist es nach eigenen Angaben, eine Basis zu bieten, die eine Brücke zwischen Kryptowährungen und dem traditionellen Finanzsystem schlägt. Sie soll es ermöglichen, einen Marktplatz zu schaffen, auf dem sowohl Institutionen, Regierungen als auch Einzelpersonen finanzielle Transaktionen unter- und miteinander tätigen können.

Durch Stasis soll es laut den Entwicklern möglich werden, der Volatilität von Kryptowährungen durch die Kopplung an Fiatwährungen entgegenzutreten. Durch die Anbindung an traditionelle Währungen sei eine Stabilität gewährleistet, so die Hoffnung der Entwickler. So soll zum Beispiel der Euro unter dem vorläufigen Namen Stasis Euro Token digital repliziert werden. Um die Entwicklung der Handels-Infrastruktur zu unterstützen, werden zunächst eine limitierte Anzahl an Token der Investment-Öffentlichkeit angeboten werden. Damit soll der Austausch zwischen dem traditionellen Finanzsystem und dem Kryptowährungsmarkt gewährleistet werden.

Kairat Kelimbetov, Vorstand des Astana International Finance Center, gab an, dass er sich von dem Vorhaben erhoffe, das AIFC zum Mittelpunkt internationaler Blockchain-Operationen und der Entwicklung von Kryptowährungen in der nahen Zukunft zu machen. Gregory Klumov, Co-Gründer und CEO von Stasis teilt diese Ansichten: „Die Blockchain-Technologie hat viele unbestreitbare Vorteile: Transparenz, Unabänderlichkeit, relativ schnelle Transaktionen und reduzierte Kosten.“

Zu diesen „unbestreitbaren Vorteilen“ zählt sicher auch die Tatsache, dass die Blockchain-Technologie auf Dezentralität basiert. Diese Eigenschaft ist es auch, die sie aufgrund der Unabhängigkeit vom Finanzmarkt für viele Nutzer so attraktiv macht. Denn durch die dezentrale Organisationsform ist es gewährleistet, dass keine Mittelsmänner wie z. B. Banken oder Unternehmen zur Durchführung von Transaktionen benötigt werden. So müssen z. B. keine unnötig hohen Transaktionenkosten erhoben werden. Ein weiterer Vorteil, der damit zusammenhängt, ist die Tatsache, dass sich die Blockchain selbst legitimiert, es sind weder Autoritäten noch Staaten nötig, die Finanztransaktionen regulieren. So kann der Versuch, Kryptowährungen, wie mit dem KryptoRubel, staatlich zu kontrollieren oder eben wie in diesem Fall, sie zwingend an Fiatwährungen zu binden und sich zum “Mittelpunkt” einer dezentralen Organisationsform zu machen, als fraglich angesehen werden.

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