Der langsame Tod des ICO-Hypes 

Tezos: Vom Ethereum-Killer zur Ghost Chain

Tezos galt als einer der aussichtsreichsten Ethereum-Rivalen, heute versinkt das Projekt in der Bedeutungslosigkeit. Was ist vom einstigen ICO-Überflieger geblieben?

Moritz Draht
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Eine zerbrochene Tezos-Münze

Beitragsbild: Shutterstock, Fotomontage

| Tezos hat den Anschluss an den Markt verloren

In diesem Artikel erfährst du:

  • Warum der Markt Tezos abgeschrieben hat
  • Welche Rückschläge das Projekt aus der Spur brachten
  • Weshalb technologische Fortschritte allein keinen Erfolg garantieren

Am Krypto-Markt liegt jede Menge totes Kapital in Form sogenannter Ghost Chains oder Zombie Coins begraben: Projekte, die als Portfolio-Leichen künstlich am Leben gehalten werden. Repräsentativ dafür steht Tezos. 2017 gab es kaum ein Projekt mit einem größeren Hype, der im größten ICO seiner Zeit gipfelte. Tezos schien alles mitzubringen, um Ethereums Anspruch auf den Platz nach Bitcoin am Krypto-Markt streitig zu machen. Heute dagegen fristet es am Markt ein Dasein im Niemandsland. Allen positiven technischen Entwicklungen zum Trotz: Zu große Hoffnungen auf eine Kurserholung dürften sich Langzeitanleger wohl nicht mehr machen.

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