Framing wird positiv: Öffentlicher Diskurs legitimiert Bitcoin

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quelle: Shutterstock

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Die Marktanalysefirma Indexica erkennt einen eindeutigen Wandel des öffentlichen Diskurses über Kryptowährungen. Anstatt die Risiken und Nachteile von Bitcoin & Co. hervorzuheben, sei die Sprache dieser Tage dominiert von einer Art gespannten Erwartungshaltung. Das positive Framing sei mitverantwortlich für die jüngsten Kursgewinne.

Märkte sind komplexe Konstrukte. Zwar gibt es hier und da Indikatoren, welche die Planbarkeit zukünftiger Kursverläufe suggerieren. So genau weiß allerdings niemand, warum Bitcoin & Co. innerhalb der letzten sieben Tage 30 Prozent und mehr zulegten.

Einen weiteren Erklärungsversuch für den Umschwung der Marktstimmung in bullishe Frühlingsgefühle unternahm indes Indexica. Die Marktanalysefirma entwickelt einen ganz eigenen Ansatz und misst anhand von Sprache, wie sich der Grundtenor über Assets in Medien und akademischem Diskurs widerspiegelt.

Das Ergebnis: Bitcoin wird erwachsen. Während die sprachliche Reflexion im öffentlichen Diskurs bis dato von Zurückhaltung geprägt war, wirft man dieser Tage ein zunehmend positiveres Licht auf BTC & Co. Das äußert sich der Studie zufolge, über die zuerst Bloomberg berichtete, an einer Abnahme von Schlüsselwörtern wie „Betrug“. Denn stattdessen sei ein klarer Trend hinsichtlich der Komplexität der Berichterstattung zu erkennen. Immer häufiger hebe man die positiven Seiten für Wirtschaft und Gesellschaft hervor. Es sei ein Umschwung im Framing zu beobachten, so Indexica.

Institutionelle Investoren nehmen Bitcoin ernst

Besagter Umschwung in der Wahrnehmung des knappsten Assets der Welt zeigt sich auch anhand eines zunehmenden Interesses der Großanleger. Den jüngsten Beleg dafür lieferte uns Grayscale. Der größte Investment Trust der Welt für digitale Assets vermeldete am 13. Mai eine 42-prozentige Zunahme institutionellen Kapitals in Krypto-Finanzprodukte wie den Bitcoin Trust.

Den vergangenen Kurssprung dürfte jedoch auch die Ankündigung Fidelitys befeuert haben, ab Juni mit seinem Trading Desk für digitale Assets live zu gehen. Wir berichteten.

Die Analyse von Indexica ist unter dem Strich Ausfluss einer positiven Marktstimmung. Anstatt Unbehagen ob der Komplexität und Risiken von Krypto-Investments dominiert dieser Tage eine Art gespannte Erwartung an das, was noch kommt. Indexica fasst dies mit Futurity, also einem Bewusstsein der Zukunftsfähigkeit von Bitcoin und Konsorten zusammen.


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