Fidelity: Interesse der Großinvestoren an Bitcoin wächst

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Eine von Fidelity in Auftrag gegebene Umfrage zeigt: Immer mehr institutionelle Investoren wollen ihr Portfolio um Bitcoin & Co. erweitern. Mehr als jeder fünfte hat bereits in digitale Assets investiert. 

Das institutionelle Interesse an digitalen Asssets wie Bitcoin wächst. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Investmentfirma Fidelity in Auftrag gegebene Umfrage. Darin wurden über 400 institutionelle Investoren zu ihrer Haltung gegenüber digitalen Assets befragt. Zu den Befragten gehörten unter anderem Familiy Offices, Hedgefonds (Krypto und klassisch), Renten- und Pensionsfonds.

Von diesen gaben 22 Prozent an, bereits in irgendeiner Form in digitale Assets investiert zu sein. Bei einem überwiegenden Teil erfolgte die Investition innerhalb der letzten drei Jahre. 40 Prozent gab indes an, sich Investitionen innerhalb der nächsten fünf Jahre vorstellen zu können.

Insgesamt 47 Prozent der Befragten hält digitale Assets für einen sinnvollen Teil eines Investment-Portfolios. Als bevorzugte Art des Investments haben sich dabei Investmentprodukte, die digitale Assets halten, hervorgetan. Immerhin: 57 Prozent der krypto-interessierten Institutionellen hält den direkten Kauf von Bitcoin & Co. für die attraktivste Form des Investments.

Die geringe Korrelation zwischen digitalen Assets und dem klassischen Markt übt auf 46 Prozent der Großinvestoren ihre größte Anziehungskraft aus. Besonders überzeugt von Bitcoin & Co. zeigten sich die Gruppen der Finanzberater und Family Offices. 74 respektive 80 Prozent sehen die Charakteristika von digitalen Assets am positivsten.

Wir haben gesehen, dass das Interesse an digitalen Assets von Early Adoptern wie Krypto-Hedgefonds zu traditionellen institutionellen Investoren wie Family Offices und Stiftungen gewachsen ist. Mehr institutionelle Investoren engagieren sich direkt oder über Dienstleister mit digitalen Assets, da die potenziellen Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf die Finanzmärkte – neue und alte – immer deutlicher werden,

findet Tom Jessop, Präsident von Fidelity Digital Assets.

Bitcoin: Auch bei Millennials hoch im Kurs

Dass sich indes nicht nur Großinvestoren, sondern auch eine breitere Bevölkerungsschicht der USA für Bitcoin begeistern kann, hat unlängst eine Umfrage der Krypto-Investitionsfirma Blockchain Capital ergeben. Darin zeigte sich, dass knapp die Hälfte (48 Prozent) der 18- bis 34-Jährigen davon ausgeht, dass in zehn Jahren die meisten Menschen Bitcoin benutzen werden. Darüber hinaus zeigten 42 Prozent der Millennials die Bereitschaft, innerhalb der nächsten fünf Jahre Bitcoin zu kaufen. Damit übersteigt das Bitcoin-Interesse der jüngeren US-Bevölkerung ihre Bereitschaft, sich an traditionellen Börsenspekulationen zu beteiligen.

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