Fidelity: Interesse der Großinvestoren an Bitcoin wächst

Quelle: Shutterstock

Fidelity: Interesse der Großinvestoren an Bitcoin wächst

Eine von Fidelity in Auftrag gegebene Umfrage zeigt: Immer mehr institutionelle Investoren wollen ihr Portfolio um Bitcoin & Co. erweitern. Mehr als jeder fünfte hat bereits in digitale Assets investiert. 

Das institutionelle Interesse an digitalen Asssets wie Bitcoin wächst. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Investmentfirma Fidelity in Auftrag gegebene Umfrage. Darin wurden über 400 institutionelle Investoren zu ihrer Haltung gegenüber digitalen Assets befragt. Zu den Befragten gehörten unter anderem Familiy Offices, Hedgefonds (Krypto und klassisch), Renten- und Pensionsfonds.

Von diesen gaben 22 Prozent an, bereits in irgendeiner Form in digitale Assets investiert zu sein. Bei einem überwiegenden Teil erfolgte die Investition innerhalb der letzten drei Jahre. 40 Prozent gab indes an, sich Investitionen innerhalb der nächsten fünf Jahre vorstellen zu können.

Insgesamt 47 Prozent der Befragten hält digitale Assets für einen sinnvollen Teil eines Investment-Portfolios. Als bevorzugte Art des Investments haben sich dabei Investmentprodukte, die digitale Assets halten, hervorgetan. Immerhin: 57 Prozent der krypto-interessierten Institutionellen hält den direkten Kauf von Bitcoin & Co. für die attraktivste Form des Investments.

Die geringe Korrelation zwischen digitalen Assets und dem klassischen Markt übt auf 46 Prozent der Großinvestoren ihre größte Anziehungskraft aus. Besonders überzeugt von Bitcoin & Co. zeigten sich die Gruppen der Finanzberater und Family Offices. 74 respektive 80 Prozent sehen die Charakteristika von digitalen Assets am positivsten.

Wir haben gesehen, dass das Interesse an digitalen Assets von Early Adoptern wie Krypto-Hedgefonds zu traditionellen institutionellen Investoren wie Family Offices und Stiftungen gewachsen ist. Mehr institutionelle Investoren engagieren sich direkt oder über Dienstleister mit digitalen Assets, da die potenziellen Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf die Finanzmärkte – neue und alte – immer deutlicher werden,

findet Tom Jessop, Präsident von Fidelity Digital Assets.

Bitcoin: Auch bei Millennials hoch im Kurs

Dass sich indes nicht nur Großinvestoren, sondern auch eine breitere Bevölkerungsschicht der USA für Bitcoin begeistern kann, hat unlängst eine Umfrage der Krypto-Investitionsfirma Blockchain Capital ergeben. Darin zeigte sich, dass knapp die Hälfte (48 Prozent) der 18- bis 34-Jährigen davon ausgeht, dass in zehn Jahren die meisten Menschen Bitcoin benutzen werden. Darüber hinaus zeigten 42 Prozent der Millennials die Bereitschaft, innerhalb der nächsten fünf Jahre Bitcoin zu kaufen. Damit übersteigt das Bitcoin-Interesse der jüngeren US-Bevölkerung ihre Bereitschaft, sich an traditionellen Börsenspekulationen zu beteiligen.

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Bitcoin-Kurs unter 10.000: Fear & Greed Index gibt klares Signal
Bitcoin-Kurs unter 10.000: Fear & Greed Index gibt klares Signal
Bitcoin

Der Bitcoin-Kurs rüttelt stetig an der psychologisch wichtigen 10.000 US-Dollar-Marke. BTC-Trader brauchen ein ruhiges Gemüt. Der Fear & Greed Index zeigt, dass das aktuell nicht einfach ist. Und gibt eine klare Handlungsanweisung

Twitter Account @bitcoin jetzt doch pro BTC – Finte oder Läuterung?
Twitter Account @bitcoin jetzt doch pro BTC – Finte oder Läuterung?
Bitcoin

Der Twitter Account @bitcoin scheint die Lager gewechselt zu haben. Nachdem das Konto vormals der Bitcoin Fork Bitcoin Cash (BCH) die Stange gehalten hatte, sollen die Betreiber nun auf Seiten BTCs zu finden sein. Doch die Community ist skeptisch.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Überhitzte Amazon Server verursachen absurd niedrige Bitcoin-Kurse
Überhitzte Amazon Server verursachen absurd niedrige Bitcoin-Kurse
Märkte

Den Betreibern einiger asiatischer Bitcoin-Börsen dürfte heute Morgen das Herz in die Hose gerutscht sein: Ausgefallene Server von Amazon Web Services (AWS), dem Cloud-Dienst von Amazon, sorgten zeitweise für hahnebüchene Krypto-Kurse. Durch die Störung gelang es einigen Tradern, BTC für weniger als einen US-Dollar zu kaufen. 

Blockchain-Kurse starten an kalifornischen Universitäten
Blockchain-Kurse starten an kalifornischen Universitäten
Blockchain

Mouse Belt kooperiert mit drei kalifornischen Universitäten, um der hohen Nachfrage nach Blockchain-Kursen entgegenzuwirken. Neben einer Spende von 500.000 US-Dollar werden auch weitere Blockchain-Projekte finanziell gefördert. Die kalifornischen Unis streben danach, eine treibende Kraft in der Blockchain-Ausbildung zu werden.

Ruandas Zentralbank prüft Möglichkeit eigener Digitalwährung
Ruandas Zentralbank prüft Möglichkeit eigener Digitalwährung
Regierungen

Nach dem Vorbild zahlreicher weltweiter Zentralbanktests will auch Ruandas Notenbank in Zukunft eine eigene Digitalwährung herausgeben. Einer Vertreterin zufolge prüfe man derzeit entsprechende Möglichkeiten, nehme aber auch gleichzeitig bestehende Bedenken in den Blick. Derweil treibt China die Entwicklung seiner Zentralbankwährung weiter voran.  

Libra: Schweizer Bundesrat äußert sich zu Facebook-Währung
Libra: Schweizer Bundesrat äußert sich zu Facebook-Währung
Altcoins

Am 23. August besucht eine US-Delegation die Schweiz, um dort über die Zukunft der geplanten Facebook-Kryptowährung Libra zu sprechen. In einer Äußerung zeigte sich der Schweizer Bundesrat prinzipiell offen gegenüber der geplanten Währung. Einige Bedenken gibt es dennoch.

Angesagt

Zwischen Theorie und Praxis: Ist Bitcoin wirklich ein antizyklisches Investment?
Kommentar

Wer die Wirtschaftspresse in den letzten Wochen verfolgt hat, dem ist eines aufgefallen: Es wird besonders häufig das Risiko einer baldigen Rezession aufgeführt. Die makroökonomische Stimmung hat sich, nicht zuletzt durch den Handelsstreit zwischen USA und China sowie expansive Notenbankbekenntnisse, weiter eingetrübt. Aktueller denn je ist die Frage, inwiefern Bitcoin als antizyklisches Investment bei konjunkturellen Turbulenzen profitiert. Wie es um die Korrelation zwischen Bitcoin und anderen Vermögenswerten bestellt ist und ob Gold wirklich so viele Gemeinsamkeiten mit Bitcoin besitzt.

Bitcoin-Börse Cryptopia: Insolvenzverwalter stellen Kundendaten sicher
Tech

Die insolvente neuseeländische Bitcoin-Börse Cryptopia scheint doch nicht alle Kundendaten verloren zu haben. Nachdem es im Mai danach aussah, als würde eine dritte Partei alle Dateien löschen, konnten die Insolvenzverwalter nun einige Daten retten. Cryptopia musste ihren Dienst nach einem massiven Hack in Januar 2019 im Mai einstellen.

Blockchain-Plattform für Kleinkredite in Sierra Leone
Blockchain

Das Nonprofit-Unternehmen Kiva startet nun eine Blockchain-Plattform für die Kredit-Bonitätsprüfungen in dem afrikanischen Sierra Leone. Kiva, das in San Francisco ansässige gemeinnützige Unternehmen, könnte so die Kreditvergabe in Sierra Leone nachhaltig effektiver gestalten. Die Regierung des Landes arbeitet bei diesem Projekt eng mit Kiva zusammen.

Bitcoin Mining im Atomkraftwerk: Ukrainische Ermittler beschlagnahmen Equipment
Mining

Ukrainische Ermittler haben in einem staatlich geführten Atomkraftwerk Bitcoin-Mining-Equipment sichergestellt. Angestellte und Sicherheitskräfte sollen den Strom ihrer Büros genutzt haben, um Kryptowährungen zu schürfen. Dabei sollen geheime Informationen nach außen gelangt sein.

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: