- Die Cboe hat am Dienstag einen Vorschlag zur Regeländerung eingereicht, der es dem Spot-Ethereum-ETF von Fidelity Investments ermöglichen würde, Staking anzubieten.
- Falls genehmigt, könnte der FETH-Fonds “einen Teil oder die gesamten Ether-Bestände des Trusts über einen oder mehrere vertrauenswürdige Staking-Anbieter” staken. Die durch das Staking erzielten Belohnungen würden dabei “als Einkommen behandelt”, heißt es weiter im bei der SEC eingereichten Antrag.
- Ethereum-Anleger warten bereits seit einiger Zeit auf die Einführung von Staking-ETFs. Von diesen erhoffen sie sich neue Zuflüsse durch institutionelle Investoren und damit neue Impulse für den ETH-Kurs.
- Dieser fiel nach dem Krypto-Abverkauf am Montag erstmals seit 2023 unter die Marke von 2.000 US-Dollar.
- Die im vergangenen Jahr gestarteten Ethereum-ETFs konnten mit dem Erfolg der Bitcoin-ETFs nicht mithalten. So halten alle ETH-ETFs derzeit gerade einmal 6,6 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu 88,1 Milliarden auf Seiten der Bitcoin-ETFs.
- Ein Grund dafür scheint das mangelnde Verkaufsargument für einen einfachen Buy-and-Hold-ETF auf ETH zu sein. Während Bitcoin als Wertspeicher fungiert, kann ETH optimal on-chain als produktives Asset in diversen DeFi-Protokollen genutzt werden.
- Die Einführung einer passiven Rendite von zwei bis vier Prozent durch Staking-Rewards könnte den Reiz der ETFs für institutionelle Anleger deutlich steigern – so die Idee.
- Fidelitys FETH-ETF ist derzeit der zweitgrößte Ether-Fonds nach Assets Under Management (AUM). Auch Grayscale und 21Shares streben an, Staking in ihre Ethereum-ETFs zu integrieren.
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