Brite beim Handel von Bitcoins zusammengeschlagen worden

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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“Geld ist Geld, solange Geld die Welt regiert muss man immer vorsichtig sein!” Heißt es in einem Kommentar auf die schwierige Geschichte eines Londoners im Forum von Localbitcoins. Vor zwei Tagen wollte er die Plattform nutzen um ein paar Bitcoins an einem physischen Ort zu verkaufen – mit unerwarteten Folgen.
Eine alternative zu Online-Plattformen

Eine alternative zu Online-Plattformen

Zwar ist Localbitcoins.com noch nicht in Deutschland verfügbar, doch der Dienst hat vor allem in China an Beliebtheit gewonnen, da dort an zwei großen Bitcoinbörsen Auszahlungen eingefroren wurden. Bitcoins können über die Plattform durch ein sogenanntes Escrow gehandelt werden, dies ist sozusagen ein doppelt gesichertes Konto, dass die Übereinstimmung beider Händler benötigt um die Bitcoins zu transferieren. Die folgende Geschichte spielte sich aber im Vereinigten Königreich ab.

Rund 3.500 britische Pfund


Der Nutzer “josoj” eröffnete heute im Support-Bereich der Webseite einen Thread. Dort erklärte der junge Brite, dass er sich mit einem anderen Nutzer an der Bahnhofsstation Euston treffen wollte. Vereinbartes Handelsvolumen: 3.500 britische Pfund (fast 4.100 Euro). Nicht wenig Geld!

In einem Café in der Nähe sollte es zum Handel kommen. josoj bekam einen Anruf seines Handelspartners, der nun für 6.200 Pfund (rund 7.250 Euro) kaufen wollte. Die Freundin des Traders sollte den Handel durchführen, josoj zeigte sich damit einverstanden.

Die Übergabe

Im Café angekommen traf josoj auf die junge Frau und beide setzten sich an einen Tisch. In einem blauen Umschlag händigte sie ihm das versprochene Geld aus. Als er es mit einem Marker für Falschgeld überprüfte und nachzählte, versicherte sie ihm: “Baby, das Geld ist schon in Ordnung, keine Angst!”.

Laut einen Aussagen war es auch die richtige Summe und außerdem kein Falschgeld. Nun überwies josoj die 7,09201800 Bitcoins an die Escrow-Adresse – bis hierhin schien der Handel vernünftig zu laufen. Keine Auffälligkeiten!

“Ich muss das Geld halten!”

Während er die Transaktion durchführte, steckte er die Tasche mit dem Geld unter eines seiner Beine. Die Frau wurde zusehends nervös und sagte ihm mit halblauter Stimme: “Ich muss das Geld halten!”. josoj war verwundert, erklärte ihr wie ein Bitcoin-Handel funktioniert und schlug vor, dass sie ihren Freund anrufe. Da ihr Handy-Akku angeblich aber leer war, rief er den Freund an und informierte ihn über die ungerechtfertigte Nervosität seiner Freundin.

“Ich will hören was er sagt!”, sagte sie wohl in einem forschen Ton, während sie ihm das Handy aus der Hand reißen wollte. josoj merkte, dass etwas nicht stimmte und dass er kurz davor ist, ausgeraubt zu werden. Die Frau habe josoj gekratzt, während dieser verzweifelt an seinem Handy festhielt und rief: “Hilfe! Ich werde ausgeraubt!”.

Abgezockt

Ein Mann mit grauem Kapuzenpullover soll von einem der Tische aufgestanden sein und der Frau geholfen haben. Als josoj das Geld festhielt, sollen beide auf ihn eingeschlagen haben, bis er losließ. Beide flüchteten mit dem Geld, josoj kam ins Krankenhaus und tätigte eine Aussage bei der Polizei.

Der Räuber meldete sich später daraufhin nochmal bei josoj und forderte ihn zur Freigabe des Escrow auf, da diese anscheinend Localbitcoins noch nicht verlassen haben. Die Polizei verfolgte die mehrfachen Drohanrufe, zwar soll sich Localbitcoins.com noch nicht mit dem Nutzer in Verbindung gesetzt haben, doch allem Anschein nach wird sich auch die Polizei an die Plattform wenden.

Die Geschichte wird in Foren und Social Media-Plattformen heiß diskutiert. Angeblich soll eine ähnliche Geschichte an diesem Tag in London zu einer anderen Uhrzeit passiert sein.

Mit der steigenden Beliebtheit von Kryptowährungen steigt auch die Zahl der Betrüger. Nicht nur sogenannte Scam-Coins ziehen den Leuten das Geld aus der Tasche, nun bereichern sich scheinbar auch niedere Kriminelle an dem technologischen Fortschritt.

BTC-ECHO

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