Start der BAKKT Bitcoin Futures auf 24. Januar verschoben

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Start der BAKKT Bitcoin Futures auf 24. Januar verschoben

Wie BAKKT-CEO Kelly Loeffler am Abend des 20. Novembers mitteilte, verschiebt das Unternehmen den Start der Bitcoin Futures auf den 24. Januar 2019. Loeffler begründet den Schritt in einem Blog-Eintrag mit notwendigen Anpassungen der Software-Infrastruktur. 

Die Einführung neuer Produkte geht häufig mit unerwarteten Komplikationen einher. So ist die Verschiebung des Starts der BAKKT Bitcoin Daily Futures auf Ende Januar 2019 kein ungewöhnlicher Vorgang.

„Wie bei Produkteinführungen oft der Fall, müssen neue Prozesse ausreichend getestet werden. Im Falle von Krypto, einer neuen Anlageklasse, gilt dies ganz besonders. Daher ist es sinnvoll, unseren Zeitplan anzupassen“,

teilte Kelly Loeffler via Medium mit. Ziel sei es, „von Tag eins an“ ein funktionierendes Produkt zu liefern. Damit das Unternehmen dies gewährleisten kann, sei die Verschiebung notwendig.

Bei BAKKT handelt es sich um die Krypto-Tochter der Intercontinental Exchange (ICE). Die Clearinggesellschaft betreibt unter anderem die New York Stock Exchange, die größte Wertpapierbörse der Welt.

Aus den Fehlern der ICOs gelernt

Eine weitere Baustelle ist die Umsetzung der regulatorischen Auflagen durch die Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Damit BAKKT zum Start des Produkts alle Anforderungen der Behörde erfüllt, „arbeitet das Unternehmen eng mit der CFTC“ zusammen. Dadurch will die Handelsplattform nachträgliche Streitigkeiten wie die der SEC mit US-amerikanischen ICOs verhindern.

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BAKKT wird die erste Plattform sein, auf der Investoren physisch hinterlegte Bitcoin Futures handeln können. Wie BTC-ECHO berichtete, stand ursprünglich der 12. Dezember 2018 als Startzeitpunkt im Raum.

Dass die Exchange diesen Termin nicht einhalten kann, ist indes kein Weltuntergang. Denn so hat das Unternehmen etwas mehr Zeit, sein Produkt auf Fehleranfälligkeit zu testen und wichtige Leistungen wie die Einlagensicherung zu implementieren. Dazu Loeffler:

„Wir werden in den kommenden Wochen mehr über einige dieser neuen Funktionen erzählen, aber als Erstes freue ich mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir eine Versicherung für Bitcoin im Cold Storage haben […].“

Die Szene misst dem Start der ersten physisch hinterlegten Bitcoin Futures eine große Bedeutung zu. Schließlich könnten regulierte und versicherte Krypto-Finanzprodukte für einen Zufluss an institutionellem Geld in den Krypto-Markt sorgen.

BTC-ECHO

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