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Neuer Service Bitcoin (BTC) für die Großen: Bakkt und Galaxy Digital kooperieren

Mike Novogratz’ Wagniskapitalgeber Galaxy Digital und die Bitcoin-Börse Bakkt kooperieren, um institutionellen Großanlegern Investitionen in Bitcoin zu ermöglichen.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Ein Schuhputzer bürstet einen Herrenlederschuh

Beitragsbild: Shutterstock

Die Bitcoin-Futures-Börse Bakkt und Risikokapitalgeber Galaxy Digital haben eine Partnerschaft bekannt gegeben, um den erlesenen Kreis institutioneller Investoren in den Handel und in die Verwahrung von Krypto-Assets einzuschließen. Die Unternehmen wollen gemeinsam ein Rundum-sorglos-Paket für Bitcoin-neugierige Großinvestoren anbieten. Der offiziellen Pressemitteilung zufolge steht dabei die Schaffung einer „sicheren und effizienten Möglichkeit für den Kauf, Verkauf und die Verwahrung von Bitcoin (BTC)“ im Mittelpunkt der Zusammenarbeit.

Bitcoin für die Großen

Tim Plakas, Head of Sales bei Galaxy Digital Trading, kommentiert:

Wir haben diese Partnerschaft konzipiert, um die gestiegene Nachfrage zu bedienen, die unsere beiden Firmen von traditionellen Vermögensverwaltern erhalten haben, die Zugang zu physischen Bitcoins suchen. Diese Fonds erwarten in Bezug auf BTC das gleiche Maß an Marktkenntnis und Fachkompetenz in der Ausführung von Trades, wie sie es von jedem etablierten traditionellen Finanzdesk erwarten würden […]. Gemeinsam bieten Galaxy Digital und Bakkt einen sicheren, effizienten und gut regulierten Weg für den physischen Bitcoin-Zugang, der sich im Bereich der Makro-Hedgefonds bereits als erfolgreich erwiesen hat.

John Conneely, Head of Custody Business Development bei Bakkt, fügt hinzu:

Neben der Übernahme von Aufbewahrungsanforderungen, die für die digitale Asset-Klasse und ihre Infrastruktur einzigartig sind, verwendet das Bakkt-Warehouse denselben erstklassigen, vertrauenswürdigen Sicherheitsrahmen […]. Als einer der größten Handelsbetriebe im Bereich digitaler Vermögenswerte ergänzen sich die Ausführungskompetenz von Galaxy Digital und die Custody-Lösung von Bakkt in hohem Maße.

Die Möglichkeit einer regulierten Verwahrung von Bitcoin und Co. gehört zu den Grundvoraussetzungen für den Eintritt von Vermögensverwaltern in den Krypto-Space. Schließlich sind diese in der Regel rechtlich dazu verpflichtet, das Geld ihrer Kunden in regulierten Märkten zu investieren. Einen gesetzlich garantierten Einlagenschutz gibt es im wilden Krypto-Westen nicht – im „Bitcoin Warehouse“ von Bakkt indessen schon. Einlagen bis 125 Millionen US-Dollar genießen dort Versicherungsschutz, optional lässt sich dieser auf bis zu 500 Millionen US-Dollar erhöhen. Man weiß schließlich nie, wann jemand das nächste Mal Betrag und Netzwerkgebühr verwechselt.

Warum in die Ferne schweifen?

Man muss derweil nicht über den Atlantik gucken, um Bitcoin-bezogene Dienstleistungen für institutionelle Investoren zu finden. Auch in in Deutschland können Vermögensverwalter in Bitcoin investieren. Erst vor wenigen Tagen wurde mit BTCetc ein neues börsengehandeltes Bitcoin-Produkt auf Xetra, der elektronischen Handelsplattform der Deutschen Börse, angekündigt.

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