Bakkt Bitcoin-Futures-Anbieter erhält 300 Millionen US-Dollar
Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Bitcoin-Futures-Anbieter Bakkt konnte eine Funding-Runde erfolgreich abschließen. Von namhaften Investoren sammelte das Unternehmen 300 Millionen US-Dollar ein. 

Bakkt, ein Anbieter für Bitcoin Futures und institutionelle Kryptoverwahrung, freut sich über eine 300 Millionen US-Dollar schwere Finanzspritze. An einer Serie-B-Finanzierungsrunde beteiligten sich folgende Unternehmen:


  • Intercontinental Exchange
  • M12 (ehemals Microsoft Ventures)
  • PayU
  • Boston Consulting Group
  • Goldfinch Partners
  • CMT Digital
  • Pantera Capital

Wie das Unternehmen am 16. März via Blogpost mitteilt, erwartet Bakkt über 1 Billion US-Dollar Handelsvolumen in Form digitaler Assets. Dazu gehören außer Kryptowährungen Treuepunkte, In-Game Assets, aber auch Flugmeilen oder andere digitale Werte. Mit ihrem Verwahrservice will Bakkt den Zugang zu solchen digitalen Assets erleichtern. Die App, um all diese Assets zu verwalten, soll noch diesen Sommer online gehen.

Bakkt und die Wette auf den Bitcoin-Kurs

Bakkt wurde in der Krypto-Community vor allem durch den Launch der hauseigenen Bitcoin Futures bekannt. Damit bescherte das Unternehmen dem Ökosystem ein Novum. Im Gegensatz zu den Bitcoin-Terminkontrakten der Chicago Mercantile Exchange (CME) und der Chicago Board Options Exchange (CBOE) sind die Futures aus dem Hause Bakkt physisch besichert. Das bedeutet letztlich, dass für jeden gehandelten Terminkontrakt auch Bitcoins („physisch“) hinterlegt werden.


Bitcoin Futures bieten Anlegern die Möglichkeit, Wetten auf den Bitcoin-Kurs abzuschließen. Dabei vereinbaren sie einen Zeitpunkt in der Zukunft, an dem sie eine bestimmte Menge an BTC zu einem bestimmten Kurs handeln. Die erste Einführung dieser Trading-Vehikel in den Krypto-Markt fand im Dezember 2017 statt. Während Bitcoin in seiner Hochphase steckte, bekamen Trader nun auch die Möglichkeit, die Kryptowährung zu shorten. Ganz unumstritten ist das Anlageprodukt jedoch nicht. So stand die Einführung der Bitcoin Futures der CME und CBOE im Verdacht, mit den Kurseinbrüchen im Januar 2018 zusammenzuhängen.

Nach der Einführung der physisch besicherten Bakkt Futures gab das US-Unternehmen noch im November 2019 Pläne bekannt, den Barausgleich einzuführen. Die Intercontinental Exchange (ICE) hatte dahingehend verkündet, dass man mit dieser Einführung unter anderem darauf abziele, auch in den asiatischen Markt vorzudringen.

Aktuell kann man indes einen Rückgang der gehandelten Bitcoin-Terminkontrakte feststellen. Mehr dazu an dieser Stelle.


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