Bitcoin-Volatilität: Ein Vergleich mit Least Developed Countries

Quelle: Roller coaster via Shutterstock

Bitcoin-Volatilität: Ein Vergleich mit Least Developed Countries

Dr. Jochen Kasper ist deutscher Jurist und Investmentbanker und hat ein wissenschaftliches Paper zum Thema Bitcoin-Volatilität herausgebracht – darum geht es in seiner Ausarbeitung:

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Die Volatilität von Bitcoin ist hoch – keine Frage! Bisher wurde der Vergleich allerdings in den meisten Fällen nur zu bereits etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gezogen. Der Vergleich der Volatilität zu Least Developed Countries Currencies hat gezeigt, dass die Volatilität von Bitcoin immer noch höher ist als die Volatilität der Least Developed Countries, der Abstand aber deutlich geringer ist als zu etablierten Währungen, sodass sich hier neue Chancen für Bitcoin auftun können.

Zudem sticht die Volatilität von fünf afrikanischen Ländern (Liberia, Madagaskar, Mauretanien, Ruanda und Sierra Leone) besonders heraus. Phasenweise konnte die Volatilität von Bitcoin mit deren Volatilität konkurrieren. Allerdings qualifiziert sich Bitcoin – Stand jetzt – noch nicht als alternative Währung in Least Developed Countries. Dennoch zeigen gegenwärtige Entwicklungen, dass besonders in Ländern mit hoher Inflationsrate Bitcoin eine Absicherung darstellen kann, so Dr. Kasper. Eine Alternative, die beispielsweise auch im geldpolitisch sehr instabilen Venezuela immer mehr Anhänger findet.

Die vollständige Auswertung zum Thema Volatilität bei Kryptowährungen (Digital Cash, Ethereum, Monero, NxT, Ripple, Zcash und Bitcoin) findet ihr in seinem Paper, das ihr hier kostenlos herunterladen könnt.

BTC-ECHO

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