Bitcoin, Bitcoin: Angst der Anleger sinkt – die Lage am Mittwoch

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Bitcoin: Angst der Anleger sinkt – die Lage am Mittwoch

Laut Crypto Fear & Greed Index ist herrscht bei den Krypto-Anlegern nach wie vor Angst. Doch mit einem wöchentlich leichten Anstieg des Bitcoin-Kurs kehrt offenbar auch etwas Mut zurück. Die Lage am Mittwoch.

Während sich der Bitcoin-Kurs nach wie vor an der 10.000-US-Dollar-Marke entlang hangelt, ist die Stimmung unter Anlegern nach wie vor verängstigt. Darauf deutet zumindest der Fear & Greed Index hin:

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Bitcoin-Kurs und Fear & Greed Index

Der Index, der die generelle Anleger-Stimmung am Krypto-Markt abbildet, zeigt jedoch auch: Die Stimmung ist im Vergleich zu vergangener Woche besser geworden. Denn während sie am 22. August noch bei „extremer Angst“ (11) lag, zeigt der Fear & Greed Index aktuell nur noch eine 30 an – die Stimmung hat sich also ähnlich dem Bitcoin-Kurs etwas gebessert. Im Vergleich historischer Daten ließe sich hierbei ein Kaufsignal ableiten. Gemäß dem Motto „Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen“ deutet Angst unter Anlegern nämlich darauf hin, dass der Bitcoin-Kurs in Zukunft steigen kann. Auch ein Blick auf das Ökosystem, das sich um die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung bildet, stimmt positiv.

Blockchain-Technologie macht die Runde

Das technologische Grundgerüst von Bitcoin, die Blockchain-Technologie, breitet sich zunehmend in der Gesellschaft aus. So erhält etwa die argentinische Hauptstadt Buenos Aires ein ID-System auf der Blockchain. Die Stadt setzt auf die dezentrale Technologie, um digitale Identitäten zu verwalten. Das Projekt ist zunächst auf vier Jahre angelegt und verspricht soziale Vorteile. Dahingehend dient es der Inklusion ärmerer und benachteiligter Bürger. Auch die australische Wertpapierbörse macht darüber hinaus die dezentrale Wende.


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An ganz anderer Front macht sich die Technologie außerdem breit. So wird die US Air Force künftig auf die Technologie setzen, um damit „im Feld“ Reparaturen zu tracken und zu überwachen. Zwar ist US-Präsident Donald Trump von Bitcoin und anderen Kryptowährungen alles andere als begeistert. Um die grundlegende Technologie dafür kommt jedoch auch er nicht mehr herum. Ob die Blockchain-Adaption in Kriegsgebieten nun zu größerer Freude führen sollte, sei an dieser Stelle jedoch dahingestellt.

Bitcoin erreicht neue Spitzenwerte

Laut der Krypto-Analyseseite Coinmetrics.io erreichte die Kryptowährung Nummer eins am 25. August einen neuen Rekordwert. Das Unternehmen entwickelte den Begriff der „realisierten Marktkapitalisierung“ und gibt damit einen genaueren Wert an als die gängige Marktkapitalisierung. So berechnet sich die realisierte Marktkapitalisierung aus dem zuletzt gehandelten Bitcoin-Kurs und der Menge der tatsächlich gehandelten Coins. Laut diesen Angaben erreichte BTC dabei Rekordwerte und knackte erstmalig die 100-Milliarden-US-Dollar-Marke.

Krypto-Zentralbankengeld

Geht es nach Mark Carney, könnte der US-Dollar als Weltleitwährung bald Konkurrenz bekommen. Denn der Chef der englischen Zentralbank sieht die Zeit für eine digitale Zentralbankwährung gekommen. So äußerte sich Carney gegenüber Bloomberg:

Die Kombination aus erhöhter wirtschaftspolitischer Unsicherheit, offenem Protektionismus und der Befürchtung, dass weitere negative Schocks aufgrund des begrenzten politischen Spielraums nicht angemessen kompensiert werden könnten, verschärft die disinflationäre Tendenz in der Weltwirtschaft. Was ist dann zu tun?

Die Lösung liegt für ihn auf der Hand: eine globale Digitalwährung als Alternative. Dass diese Funktion Bitcoin einnimmt, ist dabei zwar mehr als unwahrscheinlich. Dennoch drängen digitale Währungen zunehmend in die öffentliche Wahrnehmung.

Bitcoin, Libra und die Schweiz

Indessen hat die Finanzmarktaufsicht in der Schweiz zwei Blockchain-Unternehmen grünes Licht gegeben. In einer öffentlichen Mitteilung verkündete die Behörde unter anderem ihre künftigen Leitlinien für die Regulierung für Bitcoin & Co. Dementsprechend gelte auch für Krypto-Handelsplätze bestehendes Recht. Vor allem im Hinblick auf Geldwäsche will die Schweiz hier bestehende Gesetze weiterhin anwenden.

Eine rechtliche Grundlage für den Umgang mit Kryptowährungen benötigt das Alpenland in der Zukunft mit Sicherheit. Nicht zuletzt da das Kryptowährungsprojekt aus dem Hause Facebook im Schweizer Zug angesiedelt ist. Hier gilt es nach wie vor, regulatorische Bedenken auszuräumen.

Und der Bitcoin-Kurs?

Ob der Bitcoin-Kurs den aktuellen Widerstand nun hält, bleibt zwar fraglich. Der Blick ins Ökosystem zeigt jedoch: Angst ist unbegründet.

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