Donald Trump äußert sich zu Bitcoin & Facebook Coin

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Donald Trump äußert sich zu Bitcoin & Facebook Coin

Donald J. Trump hat es getan. Der Präsident der Vereinigten Staaten hat sich über seinen bevorzugten Mitteilungskanal über Bitcoin geäußert. Sein Urteil fällt ähnlich aus wie über die geplante Kryptowährung vom Zuckerberg-Unternehmen Facebook. 

Donald John Trump ist für seine Twitter-Kommentare bekannt. Jüngst äußerte er sich nun auch zu Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Sein Urteil kommt wenig überraschend. Neue Erkenntnisse bleibt der US-Präsident indes schuldig.

Der Bitcoin-Tweet des US-Präsidenten:

Ich bin kein Fan von Bitcoin und anderen Kryptowährungen, die kein Geld sind und deren Wert hoch volatil ist [und] auf heißer Luft basiert. Unregulierte Krypto-Assets können ungesetzliches Verhalten erleichtern, eingeschlossen Drogenhandel und andere illegale Aktivitäten.

Doch damit nicht genug. Auch vom Facebook-Coin Libra hält der Regent der freien Welt nicht viel:

Genauso wird Facebook Libra’s [sic!!!] „virtuelle Währung“ wenig Standhaftigkeit oder Zuverlässigkeit haben. Wenn Facebook und andere Unternehmen eine Bank werden wollen, müssen sie alle eine neue Bankenkonzession bekommen und Subjekt von allen Bank-Regulierungen werden, sowie andere Banken, sowohl National, …

als auch international. Wir haben nur eine echte Währung in den USA und sie ist stärker als je zuvor, sie ist zuverlässig als auch vertrauenswürdig. Sie ist bei Weitem die am meisten dominante Währung der Welt und das wird immer so bleiben. Sie heißt der United States Dollar!

Anders gesagt: Keine Währung hat eine Chance gegen die Welt-Leitwährung US-Dollar. Weder Facebooks Libra, Bitcoin, die Grammatik oder sonst irgend eine Fiat-Währung.

Donald Trumps Bitcoin-Bash und die Lage in den USA


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Während der US-Präsident auf Twitter also zum Rundumschlag gegen Bitcoin & Co. ausholt, steht die Entwicklung des Bitcoin-Ökosystems in den USA freilich nicht still. So hat etwa die Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) erst am 10. Juli das erste Security Token Offering auf US-amerikanischem Boden genehmigt. Der von Trump in Frage gestellte Zuckerberg-Konzern Facebook beteuerte indes, dass es beim geplanten Krypto-Projekt mit rechtlich einwandfreien Dingen zuging.

Trumps Bitcoin-Bash kommt nicht von ungefähr. So verwendet das mit den USA im Handelskrieg stehende Venezuela etwa eine eigene Kryptowährung, um US-Sanktionen zu umgehen. Die Bürger greifen indes bevorzugt zu Bitcoin, um sich gegen die Misswirtschaft des Landes zu wehren. Wie wir hier außerdem erläutern, ist Bitcoin die perfekte Alternative zum stetigen Geld-Drucken der Zentralbanken.

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