Blockstack erhält erste SEC-Lizenz für STO

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Blockstack (Symbolbild)

Quelle: Shutterstock

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Blockstack, ein US-amerikanischer Anbieter für dezentrales Cloud Computing, führt einen STO durch, in den auch Privatanleger investieren dürfen. Damit erhält das New Yorker Start-up als erstes US-Unternehmen überhaupt eine SEC-Lizenz für einen öffentlichen STO.

„Cloud Computing ist die nächste Ebene des Computer-Zeitalters,“ erklärt Blockstack-Gründer und CEO Muneeb Ali nicht ohne die nötige Portion Pathos im Erklär-Video zu den neuesten Entwicklungen in Sachen Security Token Offerings (STO). Blockstack ist eine Art Plattform, auf der sich verschiedene Cloud-Computing-Dienste wie E-Mail, Filesharing und Finanzplaner tummeln und dezentralisiert werden. Alle Dienste sind nach Unternehmensangaben durch die Blockchain-Technologie respektive kryptographische Hash-Funktionen hinlänglich verschlüsselt und sicher. Blockstacks ehrgeiziges Ziel: Das Internet wieder demokratisch zu gestalten und aus den Händen der Monopolisten zu nehmen.

STO für alle offen


Dass erste Gehversuche in Sachen STO 2017 einzig für institutionelle Investoren offen waren, ist vor diesem Hintergrund also alles andere als ideal. Damals erhielt das Start-up von der zuständigen US-Börsenaufsicht, der Security and Exchange Commission (SEC), indes lediglich eine so genannte Regulation D. Diese erlaubt den Verkauf von Securities, also US-Wertpapieren, ausschließlich an akkreditierte Investoren. Das sind solche, die sich mit mindesten 200.000 US-Dollar an dem STO beteiligen.

Das hat sich am gestrigen 10. Juli allerdings geändert. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gab, stattet die SEC Blockstack mit einer A+ Regulation aus. Als erstes US-Unternehmen überhaupt darf Blockstack somit Security Token auch an Privatanleger verkaufen, die weniger als 200.000 US-Dollar investieren möchten.

Blockstack Token Sale folgt auf dem Fuße

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Im gleichen Zuge kündigt Blockstack zudem an, von besagter Möglichkeit alsbald Gebrauch machen zu wollen. Bereits am heutigen Donnerstag, dem 11. Juli, startet das Start-up einen erneuten STO. Dabei gibt der Emittent Stacks Token (STX) im Gesamtvolumen von 28 Millionen US-Dollar aus. Interessierte finden an dieser Stelle mehr Informationen zu dem Token Sale.

US-Marktbeobachter reagierten enthusiastisch auf die Meldung. Demgemäß verzeichnete STX kurz nach Bekanntwerden der erfolgreichen Regulierung durch die SEC einen Kurssprung von über 100 Prozent. Innerhalb von nur einer Stunde sprang STX von etwa 0,38 US-Dollar auf sage und schreibe 0,81 US-Dollar. Allerdings ist STX von den Kurskorrekturen der letzten 24 Stunden auch nicht verschont geblieben und so handelt der Token zur Stunde bei 0,55 US-Dollar.

Wieso STOs zu einer Demokratisierung der Finanzmärkte führen können, erfahrt ihr in unserem Tutorial.

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