Bitcoin: Eine Gefahr für Geldinstitute? Basler Bankenaufseher äußern Bedenken

Brigitte Bernhardt

von Brigitte Bernhardt

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Brigitte Bernhardt

Brigitte Bernhardt hat Architektur studiert, PR und Redaktion gelernt und arbeitet als Fachautorin für verschiedene Medien. In die Kryptowelt ist sie 2017 eingetaucht und war vom ersten Moment fasziniert – von der Technik, von der Idee, den Menschen die Kontrolle über das eigene Geld zu geben und von den Möglichkeiten, die Kryptowährungen und Blockchain für unsere Welt bedeuten.

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Quelle: Shutterstock

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Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sieht im Umgang mit Bitcoin, Ripple und Konsorten eine potenzielle Gefahr für Banken. Dies gab der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, eine Organisation innerhalb der BIZ, in einer Erklärung vom 13. März bekannt. Damit äußerten sich die Hüter über Währungs- und Finanzstabilität wiederholt kritisch gegenüber Kryptowährungen.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

ref=”https://www.bis.org/publ/bcbs_nl21.htm” target=”_blank” rel=”nofollow noopener”>Erklärung vom 13. März bekannt. Damit äußerten sich die Hüter über Währungs- und Finanzstabilität wiederholt kritisch gegenüber Kryptowährungen.

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) reagiert mit seiner Veröffentlichung auf das zunehmende Interesse an Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Zwar sei der Krypto-Markt im Vergleich zum globalen Finanzsystem noch klein, dennoch würden das stetige Wachstum der Bitcoin-Börsen sowie neue Finanzprodukte im Zusammenhang mit Kryptowährungen die Risiken für Banken zu erhöhen:

Der Ausschuss ist jedoch der Ansicht, dass solche Vermögenswerte die Standardfunktionen des Geldes nicht zuverlässig bereitstellen und als Tauschmittel oder Wertspeicher unsicher sind. Sie sind kein gesetzliches Zahlungsmittel und werden von keiner Regierung oder Behörde unterstützt.

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Des Weiteren führen die Bankenhüter die hohe Volatilität von Krypto-Assets an. Aufgrund der ständigen Weiterentwicklung und der fehlenden Standardisierung gelten diese laut dem Komitee außerdem als unausgereifte Asset-Klasse.

Zahlreiche Risiken durch Bitcoin & Co.?

Als Risiken für Banken sieht der BCBS im Einzelnen das Liquiditätsrisiko, Kreditrisiko, Marktrisiko, operative Risiken (einschließlich Betrugs- und Cyberrisiken), das Risiko von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie Rechts- und Reputationsrisiken. Dementsprechend erwartet der Ausschuss, dass eine Bank, die Leistungen im Zusammenhang mit Bitcoin & Co. anbieten möchte, besondere Vorkehrungen trifft.

Der Ausschuss hat schließlich vier Punkte herausgearbeitet, die Banken als Mindestvorgabe im Umgang mit Kryptowährungen beachten sollten: Sorgfaltspflicht, Risikomanagement, Offenlegung und den Dialog mit den Aufsichtsbehörden. Beim Thema Risikomanagement beschreibt das Komitee die konkreten Bedrohungen wie folgt:

In Anbetracht der Anonymität und der begrenzten aufsichtsrechtlichen Überwachung vieler Krypto-Assets sollte das Risikomanagementsystem […] in die Risikomanagementprozesse integriert werden, einschließlich derer, die sich auf die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, der Umgehung von Sanktionen sowie der verstärkten Betrugsüberwachung beziehen.

Klassische Bankdienste vs. Krypto-Transaktionen

Studien verschiedener Institutionen im Zusammenhang mit Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche führen übrigens zu ganz anderen Erkenntnissen als den Einschätzungen des BCBS. Zum Artikel von BTC-ECHO geht es hier.

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) ist ein globaler Standard für die aufsichtsrechtliche Regulierung von Banken und bietet ein Forum für die regelmäßige Zusammenarbeit in Fragen der Bankenaufsicht. Die 45 Mitglieder bestehen aus Zentralbanken und Bankenaufsichtsbehörden aus 28 Ländern. Der Auftrag des BCBS besteht darin, Regulierungen, Aufsicht und Praktiken von Banken zu stärken und die Finanzstabilität zu verbessern. Das Komitee kann keine rechtskräftigen Entscheidungen treffen.

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