US-Wertpapieraufsicht SEC: IEO-Anbietern drohen empfindliche Strafen

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Quelle: Shutterstock

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Für Börsenbetreiber hält die diesjährige Consensus-Messe unerfreuliche Nachrichten bereit. Nach Ansicht der US-Wertpapieraufsicht SEC fallen Initial Exchange Offerings (IEOs), Börsenangebote, die potentielle Investoren mit Token-Anbietern vernetzen, unter bestehende Broker-Gesetze und Vorschriften für den Wertpapiermarkt. Dies betont die Behörde im Rahmen eines Messe-Interviews. Damit unterliegen anbietende Börsen einer Registrierungspflicht. Nicht-registrierten Anbietern könnten in den USA künftig empfindliche Strafen drohen.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 05:07 Uhr von Andre Winterberg

Für die Teilnehmer der wohl größten und wahrscheinlich wichtigsten Krypto-Messe weltweit verspricht die New Yorker Consensus in jedem Jahr reichlich Inspiration, neue Partnerschaften und Austausch mit der Szene. Für die Betreiber von Krypto-Börsen, die Initial Exchange Offerings, gebührenpflichtige Token-Verkäufe, auf ihren Plattformen anbieten, birgt sie in diesem Jahr jedoch unerfreuliche Neuigkeiten.

Wie Consensus-Ausrichter Coindesk berichtet, bestehen Vertreter der US-Wertpapieraufsicht SEC bei einem Messe-Interview am Montag, dem 13. Mai, darauf, dass die Kaufvermittlungen unter bestehende Vorschriften für den Wertpapiermarkt fallen, sollten sich Käufer oder Verkäufer der Token in den USA befinden.

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Daher müssten anbietende Börsen die Anforderungen für Broker-Dealer-Aktivitäten, alternative Handelssysteme (ATS) oder nationale Wertpapierbörsen erfüllen. Diese sehen eine Registrierungs- und Lizenzpflicht gegenüber den zuständigen Behörden vor.

Registrieren Börsenbetreiber ihre IEOs nicht, könnte dies unangenehme Strafen nach sich ziehen. Dies betont SEC-Chefberaterin für Innovation und digitale Anlagen Valerie Szczepanik in einem Panelgespräch mit den US-Wirtschaftsnachrichten Bloomberg.

Plattformen, die Käufer und Emittenten für eine Vermittlungsgebühr an einen Tisch bringen, üben wahrscheinlich eine Broker-Dealer-Aktivität aus. […] Wenn diese von US-Anbietern oder US-Käufern genutzt wird und [die Plattformen] damit auf dem US-Markt tätig sind, werden sie in Schwierigkeiten geraten, sollten sie sich nicht registriert haben.

IOEs mausern sich zum neuen Trend für Token-Verkäufe

Für Unternehmen gelten IEOs als sichere Alternative, um Kapital zu sammeln. Denn anders als bei herkömmlichen Initial Coin oder Security Token Offerings wickeln die anbietenden Börsen die Token-Verkäufe stellvertretend ab. Damit garantieren IEOs Verkäufern einerseits von Anfang an geregelte Sicherheits- und Verkaufsbedingungen. Andererseits halten die zumeist bekannten Börsenanbieter einen etablierten Kundenstamm potentieller Investoren bereit.

Derzeit wenden sich indes immer mehr Krypto-Börsen diesem neuen Trend am Investment-Himmel zu. Launchpad, die wohl größte Plattform für IEOs stammt aus dem Haus des erst in diesem Monat von einem Hack attackierten Börsenriesen Binance. Weitere namhafte Anbieter sind OKEx, Bittrex und Huobi.

Sofern sie ihre Token-Verkäufe nicht bei den zuständigen US-Behörden als Broker-Dienste kenntlich gemacht haben, könnten ihnen nun Millionen-Strafen drohen.

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