OKEx hält Bitcoin Satoshi Vision (BSV) die Treue

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Die Bitcoin Fork Bitcoin Satoshi Vision (BSV) spaltet die Krypto-Gemeinde weiter. Seit BSV-Ideologe Craig Wright offensiv gegen seine Kritiker vorgeht, hat der selbsternannte Bitcoin-Erfinder den Zorn vieler Hodlerinnen und Hodler auf sich gezogen. Binance und ShapeShift verbannen BSV von ihren Börsen – doch nicht alle schließen sich dem Boykottaufruf von Binance-Chef Changpeng Zhao an.

Wrights Vorgehen gegen Hodlonaut, den Inititiator der Aktion #lntrustchain, die Transaktionen über das Bitcoin Lightning Network zu einem Meme werden ließ, rief den Binance-Chef Changpeng Zhao auf den Plan. „Noch mehr von der Sche1ße, und wir delisten!“ so lautete die vielzitierte Drohung des Binance-CEO, die wenig später Realität wurde. Denn wie sich herausstellte, kam noch mehr: Craig Wright und Busenfreund Calvin Ayre setzten ihre „Trolljagd“ fort – und Zhao kündigte umgehend an, BSV zum 22. April von der Börse zu verbannen. Gleichzeitig rief er andere Bitcoin-Börsen dazu auf, seinem Beispiel zu folgen:

„Tu das Richtige“

Die Anzahl der „Likes“ verrät: Der Börsenchef erntete viel Beifall aus den Reihen der Krypto-Community. Und in der Tat haben sich mittlerweile weitere Exchanges dem BSV-Boykott angeschlossen oder liebäugeln zumindest damit. Bei Shapeshift sind die Würfel bereits gefallen:

Wir stehen zu @binance und den Ansichten von CZ. Wir haben uns entschieden, Bitcoin SV #BSV innerhalb von 48 Stunden von @ShapeShift_io zu entfernen.

Die Bitcoin-Börse Kraken befragt aktuell Twitter, ob sie BSV aus dem Angebot streichen soll. Zu Redaktionsschluss haben 72 Prozent der 62.000 Befragten für ein Delisting von BSV gestimmt.

OKEx stellt sich dem Shitstorm entgegen


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Doch nicht alle Bitcoin-Börsen springen auf den Anti-BSV-Zug auf. So hat zum Beispiel die Exchange OKEx BSV im Zuge des Shitstorms mit ihren Delisting-Kriterien verglichen und kam zu folgendem Ergebnis:

Gemäß der OKEx Token Delisting and Hiding Guideline erfüllt der BSV derzeit nicht unsere Delisting-Kriterien. OKEx hat daher vorerst nicht die Absicht, den BSV von der Börse zu nehmen.

Mit einem Seitenhieb auf Binance und andere Börsen, die sich gegen BSV entschieden haben, postete OKEx außerdem via Twitter:

Als neutrale Plattform respektiert OKEx die Bemühungen aller engagierten Teams, die Technologie von Bitcoin voranzutreiben, und hat keine Neigung zu bestimmten technischen Richtungen.

Nach Daten von Coingecko dominiert OKEx aktuell hinsichtlich des BSV-Handelsvolumens:

BSV: Kurs, 24-h-Volumen, Anteil des BSV-Handelsvolumens (v. l.) Quelle: Coingecko.com

Coingecko weißt jedoch darauf hin, dass das von OKEx angegebene Volumen aufgrund von Anreizen wie Transaktions-Mining „höher als üblich“ erscheinen kann. Zudem hat OKEx bei einer Wash-Trading-Analyse des Blockchain Transparency Institute generell schlecht abgeschnitten, was die Authentizität der angegebenen Handelsvolumina betrifft.

Trotzdem muss man der Exchange für ihren Mut, sich dem Shitstorm entgegenzustellen, gratulieren. Denn so unangebracht Craig Wrights Verhalten auch gewesen sein mag: Das Delisting durch Binance & Co. verschafft ihm eine Opferrolle, die ihm nicht zusteht. Es wäre vorzuziehen, den Markt über Gedeih und Verderb einer Kryptowährung entscheiden zu lassen und dieses nicht in die Hand einzelner Börsenchefs zu legen.

Wie war das noch mal mit der Dezentralisierung?


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