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Craig Wright und Bitcoin Satoshi Vision im Auge des Shitstorms – Das Meinungs-ECHO

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Quelle: Shutterstock

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Craig Wright droht seinen Kritikern mit juristischen Konsequenzen. Wer öffentlich bestreitet, dass Wright der Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto ist, muss nun mit Post von Wrights Anwalt rechnen. Die ersten Briefe wurden bereits versendet – unter anderem an Vitalik Buterin und Hodlonaut. Auf Twitter hat sich eine deutliche Anti-Wright-Front formiert. Auch Binance-Chef Zhao zeigt sich empört und droht damit, Bitcoin Satoshi Vision von der Börse zu nehmen. Das Meinungs-ECHO.

Abseits der Frage, ob der Bitcoin-Kurs die 5.000 US-Dollar halten wird, bewegte die Krypto-Community vergangene Woche vor allem das Drama um den selbsternannten Bitcoin-Erfinder Craig Wright. Dieser droht seinen Kritikern schon länger mit rechtlichen Konsequenzen. Nun hat der Begründer der Bitcoin Fork Bitcoin Satoshi Vision (BSV) seine Anwälte eingeschaltet. Diese versandten mahnende Briefe an ausgewählte Kritiker Wrights. Auch der Blogger und Podcaster Peter McCormack erhielt Post von Craig Wright. McCormack wollte den Wortlaut der Briefe der Öffentlichkeit auf Twitter nicht vorenthalten:

https://twitter.com/PeterMcCormack/status/1116733748794540033

1/ Ich bekam meinen Brief von Craig Wright und @CalvinAyre. Das ist es, was sie an die Leute aussenden, jetzt könnt ihr alle sehen. Ich lehne ihre Forderungen strikt ab. (PS Ich empfehle niemand anderem, das hier zu tun).

„Es tut mir leid, Dr. Wright“

Bei den Forderungen handelt es sich um fünf Bedingungen, die der Adressat des Schreibens erfüllen muss, damit Wright von einer Anklage wegen Verleumdung und Belästigung absieht. So sollen etwa alle Tweets gelöscht werden, in denen Wright als Betrüger bezeichnet wird. Bei zweien der fünf Punkte geht es um eine Entschuldigung – einmal vor Gericht, einmal per Tweet. Deren Wortlaut liefert Wright gleich mit:

Es war falsch, zu behaupten, dass Craig Wright in betrügerischer Absicht den Anspruch erhoben hat, Satoshi zu sein. Ich akzeptiere, dass er Satoshi ist. Es tut mir leid, Dr. Wright. Ich werde diese Verleumdung nicht wiederholen.


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Calvin Ayre, ein enger Vertrauter Wrights und Gründer des Krypto-Newsportals Coingeekfreut sich über das „Troll Hunting“:

Die erste Runde der Troll-Hunting-Briefe ging an Vitalik (Fassade für seinen Vater) und Eth, Nobodies bei Chepicap und einen noch weniger bekannten Nobody namens Peter McCormack, der sagt, er wolle sein Geld ausgeben, um zu beweisen, dass Craig Bitcoin nicht erfunden hat. Bleibt dran, denn das wird Spaß machen 🙂

Einen ähnlichen Brief muss auch Hodlonaut erhalten haben. Der Initiator des Bitcoin-Lightning-Staffellaufs #lntrustchain hat Craig Wright mehrfach scharf kritisiert.

#WeAreAllHodlonaut

Nun ist Hodlonaut untergetaucht – Wrights Drohung hat offenbar Wirkung gezeigt. In der Zwischenzeit hat sich eine breite Unterstützung für den Twitterati gebildet, die sich nicht nur in dem Hashtag #WeAreAllHodlonaut, sondern auch in einer erfolgreichen Spendenkampagne niedergeschlagen hat. Elizabeth Stark, Lightning Labs Mitbegründerin und Initiatorin der Spendenaktion, verkündete bereits einen Tag nach dem Aufruf:

Wir haben unser 20.000-US-Dollar-Ziel in weniger als 24 Stunden erreicht!

Vielen Dank an alle, die gespendet haben. Macht weiter so, je mehr wir sammeln können, desto bessere Verteidigung kann @hodlonaut haben, oder desto mehr kann @btcven nutzen, um Menschen in Not zu helfen.

Darüber hinaus gibt es nun T-Shirts und anderen Merchandise zu kaufen, die das Antlitz des Hodlonauten ziert. Alle Erlöse sollen in den Spendenfonds fließen. Von dem Geld sollen die Anwaltskosten von Hodlonaut übernommen werden, sollte es tatsächlich zu einer Anklage kommen.

Changpeng Zhao platz der Kragen

Changpeng Zhao fehlt es dagegen nicht am nötigen Kleingeld, um vor Gericht bestehen zu können. Der Chef der Bitcoin-Börse Binance hat von Craig Wrights Gebaren endgültig die Nase voll. Er droht nun damit, BSV nicht mehr auf Binance zu listen, sollte Wright sich nicht zusammenreißen:

Craig Wright ist nicht Satoshi. Noch mehr von der Sche!ße, und wir delisten [BSV].

Calvin Ayre will das nicht unkommentiert lassen. Wright-Jünger durch und durch hat er für die Drohung Zhaos nur wenig übrig:

wie dumm das ist. Die wollen den originalen Bitcoin BSV streichen, weil sie nicht gerne die Wahrheit darüber hören, dass Craig Bitcoin erfunden hat. Zensur ändert nichts an den Fakten.

Ein Gedanke, dem Anthony „Pomp“ Pompliano naturgemäß einiges abgewinnen kann. Der Bitcoin-Cash-Evangelist steht mit Wright und Bitcoin Satoshi Vision auf Kriegsfuß. Pomp schlägt er ein konzertiertes Delisting von BSV durch die Bitcoin-Börsen vor:

Jede Exchange sollte den BSV gleichzeitig am 1. Mai von der Börse nehmen als Zeichen der Solidarität hinter dem einzigen Bitcoin, der jemals wichtig war.

Diese Community liegt in der Verantwortung der Menschen. Manchmal müssen wir den schwierigen Weg gehen, nicht weil es einfach ist, sondern weil es richtig ist.#DelistBSV

Entpuppt sich Pomp hier etwa als Bitcoin-Maximalist? Oder meint er mit „dem einzigen Bitcoin, der jemals wichtig war“ etwa Bitcoin Cash? Dessen Kurs könnte von einem BSV-Delisting zumindest mittelbar profitieren – ein netter Sekundäreffekt des „schwierigen Weges“, den die Börsen nach Pomp einschlagen sollen.


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