Bitcoin und Ether als ETF? SEC erhält neuen Antrag

Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Die SEC hat einen weiteren Antrag für einen Bitcoin- und Ether-ETF erhalten. Der Fonds soll an die Entwicklung von Bitcoin und Ether gekoppelt sein. Die Zulassungsentscheidung steht noch aus.

Ein weiterer Antrag auf einen Krypto-ETF macht sich auf den Weg zur Startlinie. Die Crescent Crypto Index Services LLC. reichte einen entsprechenden Antrag bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC ein. Sie veröffentlichten den Antrag am 9. Mai. Der börsengehandelte Fonds soll die Wertentwicklung von Bitcoin und Ether nachbilden. Eine Entscheidung der SEC steht noch aus.

Der ETF wird den Namen USCF Crescent Crypto Index Fund tragen. Er soll auf der NYSE Arca unter dem Börsenkürzel XBET gehandelt werden. Als Sponsor wird die United States Commodity Funds (USCF) auftreten. Ihr obliegt es, das Vermögen des Fonds in die beiden Währungen zu investieren.

Wie für ETFs üblich, wird sich die passive Anlagestrategie des Fonds an einem Index orientieren. Crescent Crypto Index Services hat dafür einen eigenen Index für Bitcoin und Ether erstellt. Dieser Crescent Crypto Core II Index (CCINDEX) verspricht ein hohes Maß an Verlässlichkeit. Dafür wird er auf eine Vielzahl von Datenquellen zurückgreifen:

Um jeder Portfolio-Kryptowährung ein Gewicht zuzuweisen, berechnet Crescent die Marktkapitalisierung anhand von Daten aus einer ausgewählten Teilmenge öffentlich zugänglicher Kryptowährungsbörsen und Liquiditätsanbieter, einschließlich Over-the-Counter-Liquiditätsanbieter (“OTC”), die eine hochqualifizierte Teilmenge der globalen Volumina jeder Portfolio-Kryptowährung darstellen.

SEC lässt sich Zeit

ETF könnten eines der Mittel sein, um institutionelle Investoren für Bitcoin, Ether & Co. zu gewinnen. Die Krypto-Community erwartet dementsprechend eine Zulassung. Die SEC lässt sich davon allerdings nicht beirren. In der jüngsten Vergangenheit erhielt sie mehrere Anträge für Bitcoin-ETFs. Grünes Licht bekam jedoch noch keiner. Erst vor Kurzem vertagte die SEC die Entscheidung über einen Antrag des Indexanbieters Bitwise.

Aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Die Hoffnung bleibt, dass Bitcoin-ETFs in nicht allzu ferner Zukunft das Licht der Welt erblicken werden. Laut SEC-Mitglied Robert J. Jackson Jr. handle es sich lediglich um eine Frage der Zeit. Anhaltende Sicherheitsbedenken seien der Hauptgrund für die Verzögerungen. Jackson selbst zeigte sich optimistisch. Er glaubt, dass Antragsteller den hohen Sicherheitsanforderungen schon bald gerecht werden könnten.


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